Canal-du-Midi nach Paraza

Für die erste Hälfte des Tages war schönes Wetter angesagt, das bedeutet hier Sonnenschein, wenig Wind und gut 20°. Das Smartphone meinte aber, wir sollten gegen 15 Uhr zurück sein, was wir auch schafften. Nass ist hier noch nichts, aber einzelne dicke Tropfen könnten der Anfang von mehr sein. Aber der Reihe nach:

Eine ganz passable Regionalkarte führte uns entlang der Rigole zum Kanal. Dieses Bächlein mündet direkt in den Kanal, während kaum 100 Meter weiter der Kanal über eine hohe Brücke die Cesse überquert. Nun ging es auf einem nicht so tollem Weg nach Le Someil, das hier schon einmal Erwähnung fand.

Le Somail

Wir wechselten auf den nun gut ausgebauten Kanalweg in Richtuing Atlantik. Die erste Besonderheit war die Pont Saint Rome, die erste Kanalbrücke, die je für diesen Kanal gebaut wurde. Gleich daneben mussten wir die Fahrräder über einen Hochwasserüberlauf schieben. Zum Glück mit trockenen Füßen.

In Ventenac-en-Minervois war ein kleiner Kiosk geöffnet, wo wir einen Kaffee bekamen und auch Brot und regional produzierte Marmelade. Alles ist hier sehr gepflegt. Auf dem Kanal herrscht reger Schiffsbetrieb, und entlang des Kanals sahen wir viele Radfahrer und Wanderer.

So findet man auch in jedem kleinen Ort Restaurants und in so eine Gartenwirtschaft landeten wir in Paraza. Hier hat zu viel Tourismus eindeutig die Qualität verdorben. Das hatte eindeutig Fastfood-Charakter. Entgegen deutscher Manier ließen wir etliches zurück gehen und erfreuten uns an dem mittelalterlichem Ortskern und machten uns danach auf den Rückweg.

Das Highlight waren natürlich die Orchideen, die wir unter einigen Platanen fanden. Das sind wohl einige der letzten, denn die meisten sind dem Platanen-Sterben zum Opfer gefallen. Vielleicht ist das auch das Aus für die Orchideen. Anstatt der Platanen hat man viele Eichen gesetzt.

Le Somail

Heute Morgen wachten wir bei 17°, aber total bedecktem Himmel auf. Für einen Reisetag ist das ja nicht schlecht. Wir packten also zusammen und ließen uns von dem Navi nach Mirepeisset führen. Das liegt NNW von Narbonne an der Cesse. Von hier liegt der Canal-du-Midi gerade mal ums Eck.

Le Somail

Noch vor Mittag sind wir angekommen und konnten uns einen Platz heraus suchen. Die Snackbar am Platz bietet nur Kleinigkeiten an, deswegen hörten wir auf den Ratschlag anderer Campinggäste, nach Le Somail zu fahren. Also, raus mit den Fahrrädern und auf die Sättel. Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir das Hafenstädtchen am Canal-du-Midi. Hier treffen sich Wanderer, Rad- und Bootsfahrer. So besitzt der wenige Häuser große Ort mehrere Lokale.

Gut gestärkt zog es uns noch nicht zurück zum Campingplatz. Ein Stück weiter der Canal über einen kleinen Bach und kurz darauf über die Cesse. Diese Kanalbrücken sind immer etwas Besonderes. 18-13-14

Kurz darauf teilt sich der Canal in den südlicheren Arm in Richtung Narbonne bzw. östlich nach Béziers und Agde, und jeweils ins Mittelmeer. Wir folgten dem südlichen Zweig nach Salléles-d´Aude. Die Aude sieht man normalerweise hier nicht, aber die hohen Deiche am Rande des Ortes zeigen, dass die Aude hier durchaus präsent sein kann.

Der Kanal fällt nun über zwei Schleusen auf das Niveau der Aude. Nach kaum 1 km verläuft der Kanal wieder in seinem eigenen Bett. Hier machten wir Kehrt und fuhren auf einem etwas anderem Weg zurück. Für die nächsten 2 Tage ist Regen angesagt. Mal sehen wie wir das überstehen.

Ille-sur-Têt / Illa

Auf katalanisch einfach Illa nennt man diesen Ort. Und heute bleiben wir vor Ort, ausruhen. Das heißt frühstücken, spülen, Staub aus dem Wohnmobil entfernen, Bettwäsche frisch richten, auslüften und die dünnere Sommerbettwäsche überziehen. Ja, und dann noch einkaufen, in den typischen kleinen Läden mit persönlicher Bedienung und Beratung, Obst, Gemüse, Wein, Pastete und Chorizo, ein Glas Marmelade gab es geschenkt. Es ist schön, wenn ein großer Supermarkt in der Nähe ist, aber noch besser ist es, wenn man ihn gar nicht braucht.

Die Bilder stammen noch aus Perpignan: kandierte Früchte, wie Hibiskus Blüten und vom selber Stand eine Auswahl Oliven und anderen Leckereien. – Vollgepackt stellten wir die Fahrräder bei Café des Sports auf dem Place de la République ab, auf dem Feiertags der Nationaltanz, die Sardane getanzt wird. So unaufgeregt kann Politik sein.

Mittags waren wir noch einmal in der Brasserie „Le Platane“. §-Gänge-Tagesmenü für 16,90€, zum Glück bekamen wir eine Box, in der wir das, was wir nicht geschafft hatte, zum Campingplatz transportieren konnten. Beim Beratschlagen, wie es weiter geht, waren wir uns einig: Nichts zieht uns in die Touristenhochburgen mit ihren Animationsangeboten. Hier auf dem Land fühlen wir uns wohl.

Die letzten Frühlingsfahrten waren geprägt von der Frühlingsblüte, die es hier in den Pyrenäen so nicht gibt, da hier kein Kalkstein zu finden ist. Hier blüht aber auch einiges: Weißer Ginster, gelber Stechginster, Zistrosen und Schopflavendel.

In den Gärten blüht natürlich noch viel mehr und wir erfreuen uns an den Rosen, dem Flieder und einigen Pflanzen, die wir zu Hause gar nicht kennen.

Perpignan

Wir stehen hier direkt an einer Bahnlinie und der Bahnhof ist nicht weit, also, warum nicht mit dem Zug nach Perpignan fahren und wenn schon, dann gleich mit dem Fahrrad. Die Tickets konnte ich schon am Vortag lösen, 1€/Person und das selbe noch mal zurück. Über die Mitnahme der Fahrräder konnte ich nichts in Erfahrung bringen, aber wie es sich zeigte kamen die auch umsonst mit.

Die etwa 20 Minuten Fahrt gingen flott vorbei und ebenerdig schoben wir die Fahrräder in die Stadt. Ein Stadtplan befand sich am Bahnhof und so kannten wir schon mal die Richtung in die wir uns halten mussten. Vorneweg: Perpignan ist noch keine Fahrradstadt. Immer mal wieder trifft man auf ein Schild für einen Fahrradweg, der sich dann genauso plötzlich auflöst, wie er begonnen hat.

Perpignan ist die Hauptstadt der französischen Catalanen. Gelb-Rot-Gelbe Fahnen sieht man häufig und alle Straßen sind zweisprachig beschildert. Quer durch die Stadt verläuft ein Bach, den man schön bepflanzt hat. Hochwassersicher begrenzen ihn breite Fußwege und Außengastronomie. Hier ist es richtig schön.

In der Passage der Markthalle besorgten wir uns Tapas und waren ganz begeistert von so etwas Einfachem wie Kartoffeln mit kross geröstetem Schinken und Curry-Mayonaise. Um das abzurunden gab es noch Champignons und Miesmuscheln. Tanzende gehören einfach ins Stadtbild, denn die Sardana ist der Nationaltanz, der in einem großen Kreis getanzt wird. Danach bummelten wir noch etwas durch die Gassen, sahen stattliche Häuser, zum Teil im Jugendstil, aber auch ein Viertel, das ziemlich herunter gekommen ist. Hier sahen wir viele Nordafrika-stämmige und Polizei auf Rädern begegneten uns mehrfach.

Insgesamt hat uns Perpignan gefallen. Als wir dann beim Bahn zurück waren, mussten wir feststellen, dass wegen Bauarbeiten vorerst kein Zug fuhr. Wir könnten ja den Bus nehmen. Der aber noch eine Stunde auf sich warten ließ, probierten wir die Smartphone-App Kommot aus. Ich gab unser Ziel ein und das Programm suchte uns einen gut fahrbaren Weg aus, den wir so nie gefunden hätten.

Nach Bouleternère und Rodès

Endlich hat der Wind nachgelassen. Zum Frühstücken konnten wir endlich mal wieder draußen sitzen. Danach machten wir Pläne für eine Fahrradtour. Es sind ja nur wenige Kilometer bis Bouleternère. Gut ausgeschildert fuhren wir dort hin.

Der Ort liegt an einem steilen Hang unterhalb einer großen Kirche. Mit den Rädern konnten wir über einen großen Bogen den Hügel mit der Kirche erklimmen. Runter reizten die kleinen Gassen dieses mittelalterlichen Ortes.

Was weiter? Hier gibt es noch eine kleine Straße nach Süden, die in einem Tal entlang über einen Pass führt. Das erste Stück schien uns machbar und so fuhren wir los. Wir tauchten schnell in unberührte Natur ein, durch lichtem Wald schlängelte der Weg sich hinauf.

Vor dem eigentlichen Passanstieg machten wir kehrt. Überrascht waren wir nach kurzer Zeit wieder in Bouleternère. Hier bekamen wir aber nichts zu essen. Ein Franzose verwies uns auf den nächsten Ort, Rodès. Der liegt zwar idyllisch am Hang unter einer Schlossruine, aber auch hier gab es nichts zu essen.

Also zurück nach Ille-s-T. Dort hatte um halb zwei noch ein Restaurant geöffnet und wir schlugen uns mit dem Tagesgericht, einem Fischfilet mit Kartoffelgratin und verschiedenem Gemüse den Magen voll. Es war sooo gut. Der Besitzer scheint in der Freizeit gerne zu malen und so sind alle Wände des Lokals mit Bildern versehen. Heute Nachmittag ist ausruhen, faulenzen und Boule spielen angesagt.

Les Orgues à Ille-sur-Têt

Gudrun hat die Idee gehabt dem Wind ein Schnippchen zu schlagen und in eines der Täler der Pyrenäen auszuweichen. Die Fahrt heute Morgen verlief sehr entspannt und der Blick auf die vordersten Berge der Pyrenäen war fantastisch. Lange fuhren wir direkt auf den Mont Cannigou (2487m) zu. Das wird wohl auch der Berg gewesen sein auf den ich gestern zu gefahren bin.

In Ille-sur-Têt fuhren wir von der Schnellstraße ab und schlängelten uns durch die Gassen, immer dem Hinweisschild, Les Orgues, folgend. Beim letzten Stück wurde es mir mulmig, denn das Sträßchen war so schmal wie unübersichtlich. Dass wir uns auf einer Einbahnstraße, in der richtigen Richtung, befanden, erkannten wir erst als wir auf dem Rückweg waren. Ein großer Parkplatz für Wohnmobile hatte man eingerichtet.

Freie Sanitäranlagen, wie es sie auch auf den Autobahnen üblich sind, gab es neben dem Ticketschalter mit Souvenirshop. Den Führer gab es dann auch in deutscher Sprache. Von hier führte ein 900m langer Fußweg zum eigentlichen Gebiet der Orgues. Auf halbem Weg erregten eine Reihe von Metallfiguren unsere Aufmerksamkeit. Zum Teil aus Abfall hat da jemand Tiere zusammen geschweißt.

Das Gebiet öffnet sich wie ein Theater mit Wänden aus bis zu 12m hohen Säulen. Mit jedem Regen verändern sie ihr Aussehen, Sand wir fort getragen. Die Säulen tragen meist größere Steine an der Spitze, die sie vor Erosion schützen. Fallen sie, dann ist die ganze Säule heftiger Erosion ausgesetzt und verschwindet allmählich. Hier befinden sich tiefe Schluchten. Andererseits bilden sich am Rand des „Theaters“ neue Säulen.

Später fuhren wir auf den Camping Municipal, der recht nett angelegt ist. Heute hatten wir den vorerst wärmsten Tag mit 23°, dafür haben sich jetzt Wolken ausgebreitet. Hier ist alles staubtrocken, so dass etwas Regen gut für die Natur wäre.

von Barcarès nach Claira

Da es immer noch sehr stürmisch ist, sind wir erst kurz vor Mittag zu Fuß nach Barcarès los gezogen. Im Zentrum war noch Markt inklusive Karussell. Hier befinden sich auch die meisten Lokale und wir bekamen richtig gute Miesmuscheln in Roquefort-Soße serviert.

Im Ort vielen uns noch ein paar Häuser auf, die statt bunter Bemalung Schattenbilder von Bäumen aufwiesen, was die Fassaden erheblich aufwerteten. Da der Wind noch immer unangenehm blies, kehrten wir zurück zum Wohnmobil.

Ich schnappte mir mein Fahrrad und bog auf die Voie-Verte in Richtung Rive-Salte ab. Der Weg auf dem Hochwasserdamm war ziemlich genau gegen den Wind ausgerichtet. Einen kurzen Stopp für ein Foto von dem noch mit Schnee bedeckten Pyrenäengipfel (Pic de Prades 1177 m) musste sein.

In Claira fuhr ich vom Fahrradweg ab und fand eine interessant gemauerte Kirche und einige schön restaurierte Häuser. Und wenn man so durch die Gassen bummelt fallen einem noch andere Kleinigkeiten auf, die den Flair dieser eigentlich unbedeutenden Orte ausmachen.

Neben der hübschen Ente (oben) fiel mir noch ein Renault Lieferwagen vor einer Bäckerei auf. Wie viel anspruchsloser waren wir doch nach dem Krieg, heute ist mancher „Kleinwagen“ größer.

Port Barcarès

Nach Wäsche waschen und Mittagessen auf dem Campingplatz traute ich mich kurz in das stürmische Wetter hinaus, um die nähere Umgebung zu erkunden. An dem größten Teil der Küste zwischen Narbonne und den Pyrenäen verläuft ein gut ausgebauter Fahrradweg, der die Wohnbebauung vom Strand trennt.

Am Marktplatz von Le Barcarès fand ich die ersten bemalten Container und viele mehr stehen um den Port Barcarès herum. Die beeindruckenden Gemälde kennzeichnen den Hafen. Neben modernen Booten lagen da auch historische kleine Segelboote, die vielleicht mal von Fischern auf den Lagunen benutzt wurden.

Der Hafen stellt gleichzeitig die Verbindung einer Lagune mit dem Meer da. Auf der Brücke darüber musste ich absteigen, die Gefahr war mir zu groß, dass mich eine Böe übers Geländer ins Hafenbecken schmeißt. Die Fotos von den Fresken wollte ich aber auf jeden Fall machen. Das war aber ein Balance-Akt zwischen dem sicheren abstellen des Fahrrads und dem erwarten der kurzen Windpause zum Fotografieren, bevor die nächste Böe das Bild unweigerlich verwackelt hätte.

Hier dreht ich um und begab mich auf den Rückweg und hoffe nun, dass es in den nächsten Tagen windstiller wird, so macht alles keinen Spaß. Nachher werden wir probieren Boule zu spielen; ob die Kugeln bei dem Wind liegen bleiben, vor allem der Cochonnet?

Fahrt nach Le Bacarès

Da es die letzten Tage sehr windig war und jetzt auch noch Regen kommen soll, sind wir nach Süden an die Mittelmeerküste ausgewichen. Der erste größere Ort war Nissan.

Am Ortsausgang befindet sich ein großer Weinbaubetrieb. Ob die Tanks wirklich mal für den Wein benutzt wurde? Auf jeden Fall sehen sie bemalt viel schöner aus, als wenn sie einfach weiter vor sich hin rosten würden.

Die Fahrt nutzten wir, um mal wieder in einem großen Laden einkaufen zu können. Regionale Produkte findet man wie bei uns in besonderen Regalen. Am Schluss lohnt es sich immer noch bei der Tankstelle vorbei zu schauen, denn bei den Supermärkten ist der Sprit meist günstiger.

Da es mal wieder Mittagszeit war, schauten wir nach einem netten Restaurant. Von der Schnellstraße herunter und nach Port Leucat. Der Weg endete schnell in einer Wendeplatte und mit Mühe fand ich einen Parkplatz. Die Lokale liegen direkt an einem Kanal zwischen dem Etang de Leucat, einer Lagune, und dem Mittelmeer. Jedes Lokal hat seine Schiffsanlegestelle, einen großen Verkaufstresen, wo man den Fisch und die Schalentiere kaufen kann und am Rande einige Tische für den Direktverzehr.

Wie bei uns die Besenwirtschaften dürfen die keinen normalen Restaurantbetrieb aufmachen. Champagner zu den Austern, das ist kein Problem, aber gekochte Miesmuscheln, Pommes ober andere Beilagen wir trocken Brot findet man nirgends. Das Resumée: Die Crevetten war sehr gut, aber die mehr oder weniger rohen Miesmuscheln, das ist nicht mein Fall.

Überraschend sind hier nur wenige Campingplätze offen. Man ist mehr auf den Badeurlaub eingestellt und das mit viel Rummel, der zum Glück noch nicht den Winterschlaf verlassen hat.

Villeneuve-lès-Bèziers

Der „neue Ort“ hat derweil auch schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel und liegt einige Kilometer den Kanal weiter in Richtung Agde. Bis wir ihn, mit Rückenwind, erreichten hatten wir noch ein schweiniges Erlebnis. Da kam uns doch wohlgemut ein schwarzes Borstentier, daher wohl der Name, Schwarzwild auf dem Sträßchen vom Campingplatz entgegen.

In einem nahen Pferdehof konnte ich die Besitzer ausmachen, die nun einiges vor sich hatten, den ein LKW trieb das Tier vor sich auf der engen Straße vor sich her. Wer weiß, wie die Story ausging, bitte mir schreiben. – Bis Bèziers ging es auf dem bekannten Radweg, den wir nun fortsetzten. Am Ortsausgang befindet sich ein Hochwasser-Ableitungs-Kanal. Die geeignete Leinwand für Grafittikünstler.

Die Besonderheit besteht darin, dass es keinen Zugang zu dem Kanal gibt. Über eine Strickleiter oder ähnlichem müssen die Künstler sich und die Farb-Dosen da hinunter bringen. Tagsüber ist der Kanal gut einzusehen, so dass die Malereien wohl nachts mit Stirnlampe ausgeführt wurden. Es gibt auch heute noch Abenteuer, ohne dass man weit fahren muss. Gibt es auch einen Paragrafen für die Verschönerung von fremden Eigentums?

Villeneuve-lès-Bèziers ist ein gepflegter alter Ort mit Marktplatz und einer schönen Malerei an einer Hauswand und direkt daneben eine Bar/Restaurant in dem wir gut und preiswert gegessen haben (3-Gänge-Menue mit 1/4 Wein 17,90 €.Da haben sich auch einige Touristen unter die Einheimischen gemischt. Ich sehe gerade, dass ich da oben noch Platz für meine Tomate habe. Die Tomaten in der Form einer Ananas (wortwörtliche Übersetzung) schmeckt besser wie alles andere. Da sie recht groß sind teile ich mir jeden Abend eine mit Gudrun + Olivenöl, Balsamikumessig, Kräutersalz und ein Stück trocken Brot, einfach köstlich.