Ille-sur-Têt / Illa

Auf katalanisch einfach Illa nennt man diesen Ort. Und heute bleiben wir vor Ort, ausruhen. Das heißt frühstücken, spülen, Staub aus dem Wohnmobil entfernen, Bettwäsche frisch richten, auslüften und die dünnere Sommerbettwäsche überziehen. Ja, und dann noch einkaufen, in den typischen kleinen Läden mit persönlicher Bedienung und Beratung, Obst, Gemüse, Wein, Pastete und Chorizo, ein Glas Marmelade gab es geschenkt. Es ist schön, wenn ein großer Supermarkt in der Nähe ist, aber noch besser ist es, wenn man ihn gar nicht braucht.

Die Bilder stammen noch aus Perpignan: kandierte Früchte, wie Hibiskus Blüten und vom selber Stand eine Auswahl Oliven und anderen Leckereien. – Vollgepackt stellten wir die Fahrräder bei Café des Sports auf dem Place de la République ab, auf dem Feiertags der Nationaltanz, die Sardane getanzt wird. So unaufgeregt kann Politik sein.

Mittags waren wir noch einmal in der Brasserie „Le Platane“. §-Gänge-Tagesmenü für 16,90€, zum Glück bekamen wir eine Box, in der wir das, was wir nicht geschafft hatte, zum Campingplatz transportieren konnten. Beim Beratschlagen, wie es weiter geht, waren wir uns einig: Nichts zieht uns in die Touristenhochburgen mit ihren Animationsangeboten. Hier auf dem Land fühlen wir uns wohl.

Die letzten Frühlingsfahrten waren geprägt von der Frühlingsblüte, die es hier in den Pyrenäen so nicht gibt, da hier kein Kalkstein zu finden ist. Hier blüht aber auch einiges: Weißer Ginster, gelber Stechginster, Zistrosen und Schopflavendel.

In den Gärten blüht natürlich noch viel mehr und wir erfreuen uns an den Rosen, dem Flieder und einigen Pflanzen, die wir zu Hause gar nicht kennen.

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