Da es die letzten Tage sehr windig war und jetzt auch noch Regen kommen soll, sind wir nach Süden an die Mittelmeerküste ausgewichen. Der erste größere Ort war Nissan.

Am Ortsausgang befindet sich ein großer Weinbaubetrieb. Ob die Tanks wirklich mal für den Wein benutzt wurde? Auf jeden Fall sehen sie bemalt viel schöner aus, als wenn sie einfach weiter vor sich hin rosten würden.
Die Fahrt nutzten wir, um mal wieder in einem großen Laden einkaufen zu können. Regionale Produkte findet man wie bei uns in besonderen Regalen. Am Schluss lohnt es sich immer noch bei der Tankstelle vorbei zu schauen, denn bei den Supermärkten ist der Sprit meist günstiger.

Da es mal wieder Mittagszeit war, schauten wir nach einem netten Restaurant. Von der Schnellstraße herunter und nach Port Leucat. Der Weg endete schnell in einer Wendeplatte und mit Mühe fand ich einen Parkplatz. Die Lokale liegen direkt an einem Kanal zwischen dem Etang de Leucat, einer Lagune, und dem Mittelmeer. Jedes Lokal hat seine Schiffsanlegestelle, einen großen Verkaufstresen, wo man den Fisch und die Schalentiere kaufen kann und am Rande einige Tische für den Direktverzehr.


Wie bei uns die Besenwirtschaften dürfen die keinen normalen Restaurantbetrieb aufmachen. Champagner zu den Austern, das ist kein Problem, aber gekochte Miesmuscheln, Pommes ober andere Beilagen wir trocken Brot findet man nirgends. Das Resumée: Die Crevetten war sehr gut, aber die mehr oder weniger rohen Miesmuscheln, das ist nicht mein Fall.


Überraschend sind hier nur wenige Campingplätze offen. Man ist mehr auf den Badeurlaub eingestellt und das mit viel Rummel, der zum Glück noch nicht den Winterschlaf verlassen hat.