Endlich hat der Wind nachgelassen. Zum Frühstücken konnten wir endlich mal wieder draußen sitzen. Danach machten wir Pläne für eine Fahrradtour. Es sind ja nur wenige Kilometer bis Bouleternère. Gut ausgeschildert fuhren wir dort hin.

Der Ort liegt an einem steilen Hang unterhalb einer großen Kirche. Mit den Rädern konnten wir über einen großen Bogen den Hügel mit der Kirche erklimmen. Runter reizten die kleinen Gassen dieses mittelalterlichen Ortes.



Was weiter? Hier gibt es noch eine kleine Straße nach Süden, die in einem Tal entlang über einen Pass führt. Das erste Stück schien uns machbar und so fuhren wir los. Wir tauchten schnell in unberührte Natur ein, durch lichtem Wald schlängelte der Weg sich hinauf.


Vor dem eigentlichen Passanstieg machten wir kehrt. Überrascht waren wir nach kurzer Zeit wieder in Bouleternère. Hier bekamen wir aber nichts zu essen. Ein Franzose verwies uns auf den nächsten Ort, Rodès. Der liegt zwar idyllisch am Hang unter einer Schlossruine, aber auch hier gab es nichts zu essen.

Also zurück nach Ille-s-T. Dort hatte um halb zwei noch ein Restaurant geöffnet und wir schlugen uns mit dem Tagesgericht, einem Fischfilet mit Kartoffelgratin und verschiedenem Gemüse den Magen voll. Es war sooo gut. Der Besitzer scheint in der Freizeit gerne zu malen und so sind alle Wände des Lokals mit Bildern versehen. Heute Nachmittag ist ausruhen, faulenzen und Boule spielen angesagt.

