Da es immer noch sehr stürmisch ist, sind wir erst kurz vor Mittag zu Fuß nach Barcarès los gezogen. Im Zentrum war noch Markt inklusive Karussell. Hier befinden sich auch die meisten Lokale und wir bekamen richtig gute Miesmuscheln in Roquefort-Soße serviert.


Im Ort vielen uns noch ein paar Häuser auf, die statt bunter Bemalung Schattenbilder von Bäumen aufwiesen, was die Fassaden erheblich aufwerteten. Da der Wind noch immer unangenehm blies, kehrten wir zurück zum Wohnmobil.


Ich schnappte mir mein Fahrrad und bog auf die Voie-Verte in Richtung Rive-Salte ab. Der Weg auf dem Hochwasserdamm war ziemlich genau gegen den Wind ausgerichtet. Einen kurzen Stopp für ein Foto von dem noch mit Schnee bedeckten Pyrenäengipfel (Pic de Prades 1177 m) musste sein.


In Claira fuhr ich vom Fahrradweg ab und fand eine interessant gemauerte Kirche und einige schön restaurierte Häuser. Und wenn man so durch die Gassen bummelt fallen einem noch andere Kleinigkeiten auf, die den Flair dieser eigentlich unbedeutenden Orte ausmachen.


Neben der hübschen Ente (oben) fiel mir noch ein Renault Lieferwagen vor einer Bäckerei auf. Wie viel anspruchsloser waren wir doch nach dem Krieg, heute ist mancher „Kleinwagen“ größer.

