Görlitz – Altstadtbummel

Nachdem wir am Morgen noch ein paar Regentropfen abgewartet haben, setzten wir uns auf unsere Räder und fuhren zuerst zum Neiße-Oder-Radweg, der uns direkt zur Altstadt von Görlitz und zur Fußgängerbrücke nach Polen führen sollte. Zu Beginn ging es noch am Rand von Wiesen entlang. Kurz vor Görlitz kommt man direkt an die Neiße und der Weg führt durch einen Wald. Nach einer Mühle steigt der Weg an und man erreicht Görlitz.

Um so näher man dem Zentrum kommt, um so gepflegter ist alles. Die Blicke nach Polen zeigt noch viele restaurationbedürftige Gebäude. An der Fußgängerbrücke erinnern wir uns noch an etliches von unserem ersten Besuch hier. Das Geschäft der Porzellanmalerin steht leider leer. Wir folgen einem Rundweg, den ich im Internet gefunden habe.

Manchmal können wir fahren, oft zwingt uns das Kopfsteinpflaster zu schieben. Es gibt ja auch viel zu entdecken und zu fotografieren. Zum Einen sind es die Türme, zum Anderen die prächtigen Hausfassaden.

Auf 2 der Plätzen fanden wir etliche Marktstände. Ich bekam einen neuen Gürtel und die Pilze erinnerten uns daran, dass wir hungrig sind. Zu Mittag sind wir mal wieder in einem Kartoffelhaus. Es ist ähnlich gemütlich eingerichtet wie in Jena.

Danach beenden wir unsere Runde und kommen an der Petrikirche an die Neisse, wo wir unseren Rückweg antreten.

Auf dem Hinweg fanden wir eine weitere Möglichkeit zum Campingplatz zurück zu kommen, nämlich direkt entlang des Sees an dem der Campingplatz liegt. Morgen ist hier schon alles ausgebucht, so dass wir uns noch heute nach einem neuen Platz umschauen müssen.

Görlitz, Schaufelbagger

Wir sind im östlichsten deutschen „ehemaligen“ Braunkohlerevier gelandet. Erst jetzt geht mir auf was für eine große Bedeutung die Braunkohle für die Menschen hier gehabt hat. Von Halle bis Görlitz zog sich das Revier und mit dem Ende der Braunkohle starben viele Fabriken, die Zulieferer oder Abnehmer dieser Industrie waren aus. Das war ein Umbruch wie er Jahre vorher im Rurgebiet von statten ging.

Eigentlich wollten wir nach unseren Einkäufen im Handelhof mit anschließendem Mittagsessen beim Thailänder ebenda auf den Campingplatz südlich von Görlitz. Leider 5 Minuten zu spät, um noch vor der Mittagsruhe eingelassen zu werden. So hatten wir Zeit und fuhren zurück zu dem Schaufelbagger, den wir auf der Hinfahrt gesehen hatten.

An der Kasse bekamen wir leuchtend gelbe Helme und von da ab konnten wir uns frei auf dem Gelände bewegen. Am Interessantesten war natürlich der riesige Schaufelbagger, den wir ziemlich hoch besteigen durften. Plötzlich kam uns die verrückte Idee: Was tun, wenn dieser „Dinosaurier“ plötzlich in Bewegung setzt?Ich kann euch beruhigen, er blieb stehen wie die Sphinx.

Der Campingplatz an der „Blauen Lagune“ ist in Bezug auf die Einrichtungen ein Spitzenplatz, so auch im Preis. Wir konnten gerade mal 2 Übernachtungen ergattern. Der See ist ein Rest einer ehemaligen Kohlegrube und jetzt ein Naherholungsgebiet für die Menschen rund um Görlitz mit Minigolf und Hochseilgarten.

Spree-Radweg

Die Tour hatte ich ja schon im letzten Beitrag angekündigt, und nachdem es heute Nacht heftig geregnet hatte, scheint jetzt wieder die Sonne. Wir hatten uns entschieden den Weg Spree abwärts zu nehmen. Der erste Wegpunkt war der Spree-Stausee. Damit kamen wir in die Ausläufer des Spreewaldes.

Oft verlief der Weg auf einem Damm zwischen Teichen, die alle miteinander verbunden sind wie die Reisfelder. Die Wege waren meist in gutem Zustand, teilweise musste man aber mit Wurzeln rechnen. An den Wegrändern stehen fast überall Bäume, so dass man durch einen grünen Tunnel fährt. Besonders fielen uns die Eichen auf, mit bis über 50 cm Durchmesser. Unbedrängt wachsend waren es imposante Erscheinungen.

Alle paar Kilometer kamen wir in eine Ortschaft, die aber meist nur aus wenigen Häusern bestand. In Guttau fanden wir eine Bäckerei direkt neben der Kirche, die auch einen Kaffee anbot. Alle Ortschaften waren sehr gepflegt, in den Gärten blühte es üppig. Hier gibt es keinen Wassermangel.

Wenn man unterwegs essen gehen möchte, muss man das gut planen, die Auswahl ist gering und es nicht gewiss ob geöffnet ist.

Ein Anziehungspunkt der Gegend sind natürlich die Vögel, die den Wasserreichtum lieben. Ein Eisvogel flog uns über den Weg, ein Raubvogel saß auf dem Feld, zog aber schnell davon, als wir anhielten. Einfacher ist es einen Schwan, eine Gans, Enten oder einen Frosch aufzunehmen. Jetzt lade ich die Fahrräder wieder auf und bereite einiges für die morgige Fahrt nach Görlitz vor. Wieder ein Fluss, aber vermutlich von ganz anderem Charakter.

Bautzen

Ich hoffe, jemand hat meine Beiträge vermisst. Auf jeden Fall, hier kommt der Neueste. – In der Zwischenzeit waren wir am Sonntag Boule spielen im Kupark von Schönebeck und am Tag drauf ging es mal ein längeres Stück bis hier her nach Bautzen. Das hier ist ein sehr gepflegter Platz, was sich auch bei den santären Anlagen wiederfindet. Er ist als Ganzjahresplatz ausgewiesen und dafür ist er auch tauglich.

Spree Stauseen

Dann haben wir gestern noch gewaschen, was nicht ganz einfach war, weil wir die Maschinen nicht kannten und wir sie nicht richtig trocken bekamen. Also Wäscheleine ziehen und aufhängen. Zum Glück hat das Wetter mitgemacht.

Wir sind hier an der Spree, ganz in der Nähe gibt es einen Stausee mit Bademöglichkeiten. Wir interessieren uns vor allem für die Stadt. Von der Autobahn sahen wir sie schon hoch über der Spree liegen. Mit dem Fahrrad waren es gerade mal 4 km in die Innenstadt und dann kam das Kopfsteinpflaster, dass man am besten zu Fuß bewältigt.

Mit einem Stadtplan liefen wir die besonderen Hingucker ab und waren erstaunt immer mal wieder einen weiteren Turm vor uns zu haben. Die Stadt ist ganz allgemein in einem ansehnlichen Zustand. Viele aufwändige gestaltete Bürgerhäuser sahen wir. Da wo es sich nicht mehr gelohnt hat zu restaurieren, standen nun moderne, schön gestaltete Neubauten.

Wir sind hier bereits im Siedlungsgebiet der Sorben, so sind die Straßenschilder zweisprachig, es gibt Lokale mit spezieller sorbischer Küche, ein sorbisches Heimatmuseum und ein sorbisches Theater. Der Besuch der Stadt hat sich gelohnt. Morgen bleiben wir noch mal hier. Mal sehen, wo uns unsere Fahrräder hinfahren.

Fahrt nach Barby

Beginnen möchte ich mit dem gestrigen Sonnenuntergang. Die Wolken veranstalteten ein dramatisches Schauspiel, aber ohne einen Tropfen Regen. So konnten wir lange draußen sitzen und den Abend genießen.

Für heute stand dann die Fahrt nach Barby an, dem Ort, der sowohl an der Saale wie auch an der Elbe liegt. Auf bekanntem Weg ging es nach Schönebeck, wo wir die Elbe überquerten. Dann ging ein längeres Stück auf dem gut ausgebautem Hochwasserdamm. Wir kamen auch am Pretziener Wehr vorbei. Mit ihm wurde bereits 1871-75 ein 18 km langer Kanal erbaut, um im Notfall darüber die Stadt Magdeburg vor einem Hochwasser zu schützen.

Pretziner Wehr

Das nächste, was uns aufgefallen ist, ist das Schloss Dornburg. Es soll eines der schönsten Barockschlösser Deutschlands sein. Wir ihr seht versteckt es sich geschickt hinter hohen Bäumen.

Schloss Dornburg

Bald darauf stehen wir unter der ehemaligen Eisenbahnbrücke von Barby. Ein Schild an der Brücke lud uns ein Barby zu besichtigen. Wir waren etwas zögerlich, wie die Einladung wohl gemeint sei. Dann sahen wir aber einen Fahrradfahrer, der die Brücke überquerte. Das können wir dann auch. Auf die Brücke rauf zu kommen, war etwas heikel.

Brücke Barby

Doch dann trauten wir uns zu, zufahren, bis halt ein anderer Fahrradfaher entgegen kam. Es gelang uns aneinander vorbei zu fädeln. Der alte Stahlkoloss und der Blick hinab war schon etwas Besonderes.

Barby Rathaus

Barby selber hat nur wenig zu bieten, hat aber auf jeden Fall einen guten „Vietnamesen“. Sehr freundlich wurden wir gut bedient. Zurück nahmen wir die linke Elbeseite und hatten auf dem Damm heftig mit dem Wind zu kämpfen. Nach fast 60 km waren wir auf dem Platz und genießen die Nachmittagssonne.

Schönebeck

Da fährt man nur ein paar Kilometer und schon ist alles ganz anders. Eigentlich wollten wir nach Barby, dort wo die Saale in die Elbe mündet. Der Platz war aber sehr einfach und so haben wir einen anderen gesucht und den hier bei Schönebeck gefunden. Wie ihr seht liegt es direkt an der Elbe.

Heute Mittag sind wir in den Kurort gefahren. Der Ort macht einen lebendigen Eindruck. Die Straßen mit Fahrradwegen sind gepflegt, ebenso viele Häuser. An der Elbpromenade steht die Salzblume, das Symbol für die Stadt. In der Fußgängerzone kamen wir dann am Salzturm vorbei. Wer genau hinsieht entdeckt eine Person im gläsernen Erker. Am Rathaus haben wir vietnamesisch gegessen und es hat geschmeckt. Dann machten wir uns auf zum Kurzentrum.

Auf dem Weg entdeckten wir eine Trafostation der Stadtwerke, die mit einer Wandbemalung für sich wirbt. Das Gradierwerk und die Kurklinik mit Park liegt etwas außerhalb. Aber wir haben es gefunden. Das Gradierwerk wird gerade überholt und einige Balken ausgetauscht. Daneben steht der Soleturm mit der kleinsten bekannten Pfannensaline.

Nun fing es an zu tröpfeln und wir waren uns nicht sicher, was daraus wird. Deshalb suchten wir den Weg zurück, entdeckten dabei noch einige Wandbilder. Als wir auf dem Campingplatz ankamen, war der Spuk vorbei. – Teilweise gibt das Programm Bilder nur im Ausschnitt wieder, bitte anklicken, um sie ganz zu sehen.

Bernburg – Calbe

Schon die Nacht war sehr mild und heute Morgen war es ein Problem das Richtige anzuziehen. Hauptsache, man konnte im Laufe des Tages etwas ausziehen. Bei strahlend blauem Himmel ging es zuerst quer durch Bernburg hindurch, an der imposanten Sodafabrik Solway vorbei und dann immer an der Saale entlang.

Calbe Marktplatz

Vor allem Büsche säumten den Asphaltweg. Wilde Mirabellen lagen in verschiedenen Farben wie gesät auf dem Weg und im Gras. Sie waren aber ziemlich sauer, deswegen werden sie von den Menschen nicht geerntet. Die Tiere werden sich freuen.

Nach etwa 20 Kilometern erreichten wir Calbe. Die Hauptstraße wird von hübschen Häusern gesäumt. Beim Essen klagte die Dame am Nebentisch, dass in den Nebengassen so ziemlich alles leer steht. Die AfD will ja die Menschen dort hin wieder zurück holen, nur wer will dort leben? Arbeitsplätze gibt es auch wenig. Auf dem Markt standen wenige bei den Ständen, nur der Fastfoodanbieter hatte gut zu tun. Wir aßen gut beim Griechen, Mittagessen für 12€ incl. Schnaps und Salat vom Büfett.

Nienburg / Bode

Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Abstecher nach Nienburg. Bleibend in Erinnerung bleibt uns wohl das Kopfsteinpflaster, ein Grund nie wieder dort hin zu fahren, obwohl, die Eisdiele war den Abstecher wert. Gegenüber steht auf dem Feuerwehrgebäude ein lustiger Glockenturm, weiter unten eine Klosterkirche, in die man nicht hinein durfte.

Also vorsichtig über das Kopfsteinpflaster auf den Saaleradweg und heim. Beim REWE haben wir noch unseren Biowein vom EBERL bekommen und jetzt schwitzen wir noch ein Weilchen. Heute Abend soll es dann Gewitterschauern geben.

Fahrt nach Alsleben

Nachdem wir gestern den Schatten gesucht hatten, suchen wir heute die Sonne, aber es ist trocken und so konnten wir auf unsere Tour Saale aufwärts starten. Der Weg führt uns meist durch geschützte Auwälder mit hohem abwechslungsreichen Baumbestand. Der ist auch Heimat für viele Vogelarten.

Nach nur wenigen Kilometern erreichen wir Gröna. Am Ufer liegt ein Restaurantschiff und da hinter führt eine Fahrradbrücke über die Saale. Wieder tauchen wir in den Wald ein, und kommen auf asphaltiertem Weg zügig vorwärts.

Als wir daraus auftauchen liegt Plötzkau vor uns. Hoch ragt der Wohnturm über das Schloss und den Ort hinaus. Wir suchen einen Weg, der uns in den Schlosshof führt. Es ist ein interessantes Ensemble. Wir können die Höfe frei betreten. Es gibt nur selten Öffnungszeit für ein kleines Museum, das Meiste kann nicht betreten werden und der Förderverein scheint hoffnungslos überfordert zu sein.

Wir setzen unsere Tour fort, unterqueren die Autobahn und kommen an dem riesigen Komplex der Saale-Getreide-Mühle vorbei. Im Ort steht noch die alte Mühle über dem Mühlkanal. Diese wurde umgebaut zu einem Wohnhaus. Zur Saale hin wurden Balkone angebaut. Ein schönes Beispiel, was man mit nicht mehr gebrauchten Industrieobjekten anfangen kann.

Alsleben

Im Ort fuhren wir bis zur Kirche und schoben die Fahrräder bis zum Rathaus, hier liegt noch historisches Kopfsteinpflaster. Gegenüber befindet sich ein Restaurant, das einen Mittagstisch für 10€ anbot. Danach fuhren wir zurück, zu Kaffee und Kirschkuchen und unseren Büchern.

Bernburg

Weit sind wir nicht gekommen, aber bei dem schönen Wetter wollten wir nicht länger als nötig im Wohnmobil sitzen. Wir fuhren Saale abwärts. Bernburg ist eine Handelsstadt, die auch von größeren Schiffen über die Elbe erreicht werden kann. Der Campingplatz gehört zu einem Fluss-Wander-Verein und liegt am Stadtrand von Bernburg. Er ist so beliebt, dass wir mit dem letzten freien Platz vorlieb nehmen mussten.

Nach der Installation unseres Fahrzeugs bestiegen wir unsere Räder und fuhren das kurze Stück bis in den Ort. Immer wieder gab es was zu sehen oder zu beobachten, vor allem das Schloss. Im 13. Jahrhundert begann die Bautätigkeit mit einer Burg von der der sogenannte Eulenspiegelturm zeugt. So wohl in der Gotik wie auch dem Barock wurden Gebäude hinzu gefügt.

Die neuesten Gebäude stammen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Dieses Durcheinander von Stilen lässt sich vom Schlosshof gut erkennen. Vieles ist in einem Zustand, der eine aufwändige Renovierung notwendig erscheinen lässt. Direkt am Eingang wurde das krumme Haus erneuert und in ein heimatgeschichtliches Museum umgebaut.

Von den Dinosauriern über den Bergbau im Mittelalter bis zur DDR finden sich interessante Exponate. Danach wollten wir noch die Stadt auf der anderen Saaleseite besichtigen. Es gibt auch dort interessante Gebäude, aber das Kopfsteinpflaster machte uns und den Fahrrädern zu schaffen. Geschichte ist ja schön und gut, aber an einigen Stellen sollte man mit der Zeit gehen oder die Touristen bleiben aus.

Till Eulenspiegel trifft man überall im Ort an, der wird heftig vermarktet. Heute scheint ihm niemand mehr seine Streiche übel zu nehmen, obwohl er sich gerade in Berneburg einige geleistet hat. Was noch zu erwähnen bleibt, der Saalradweg führt direkt am Campingplatz vorbei.

Saale abwärts bis Georgsburg

Nachdem es gestern eine größere Belastung für unsere Sitzmuskulatur war, beschlossen wir heute es bei einer kürzeren Tour zu belassen. Wir waren ja noch nicht flussabwärts gefahren. Es sollte trocken bleiben und ab Mittag auch wärmer wie gestern, das vernahmen wir gerne.

Friedeburg

Auf einer kleinen Landstraße fuhren wir durch Friedeburg (Saale). Diese Häuser Ansammlung hat noch nicht einmal einen Automaten zum Einkaufen, fast am Ende der Welt. Hier nähern sich die Uferberge der Saale, so dass außer dem Fluss nur noch der Fahrradweg Platz hat. Die Straße muss bei Brucke die Seite wechseln. Dafür gibt es eine kleine Fähre (5t). Für 1,30€ pro Fahrrad durften wir mitfahren. Wir beiden waren bei dieser Fahrt die einzigen Gäste und schnell waren wir auf der anderen Seite.

Brucke-Fähre

Und damit auch in Rothenburg. Hier steht eine der wenigen überlebenden Alt-Industriebetriebe, jetzt unter dem Namen Westfälische Drahtwaren. Es gibt noch einen Eisenbahnanschluss, weitere Firmen sind dem Verfall überlassen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wo die Arbeiter her kommen sollen. Rothenburg ist ein unscheinbares Dorf.

Über ein Stück Kopfsteinpflaster gehoppelt und schon waren wir wieder auf einem gepflegten Weg, der unterhalb der roten Sandsteinfelsen entlang führte. Es blühte entlang des Weges, während das Tal sich wieder öffnete und plötzlich die Georgsburg direkt am Ufer vor uns lag. Mal wieder eine Ausflugsgaststätte im rechten Moment. Es war 12 Uhr. Die Karte italienisch/indisch.

Gut gestärkt fuhren wir ins nahe gelegene Könnern, wo es einen Supermarkt gibt. Wir konnten unsere Vorräte auffüllen und traten danach die Rückfahrt an. Die Fähre ließen wir rechts liegen und fuhren bis Wettin auf dem offiziellen Radweg. Dort gönnten wir uns an der Fähre einen Kaffee, bevor wir übersetzten und die letzten Kilometer bis zum Campingplatz hinter uns brachten. Heute waren es nur 37 km und morgen geht es weiter.