Spree-Radweg

Die Tour hatte ich ja schon im letzten Beitrag angekündigt, und nachdem es heute Nacht heftig geregnet hatte, scheint jetzt wieder die Sonne. Wir hatten uns entschieden den Weg Spree abwärts zu nehmen. Der erste Wegpunkt war der Spree-Stausee. Damit kamen wir in die Ausläufer des Spreewaldes.

Oft verlief der Weg auf einem Damm zwischen Teichen, die alle miteinander verbunden sind wie die Reisfelder. Die Wege waren meist in gutem Zustand, teilweise musste man aber mit Wurzeln rechnen. An den Wegrändern stehen fast überall Bäume, so dass man durch einen grünen Tunnel fährt. Besonders fielen uns die Eichen auf, mit bis über 50 cm Durchmesser. Unbedrängt wachsend waren es imposante Erscheinungen.

Alle paar Kilometer kamen wir in eine Ortschaft, die aber meist nur aus wenigen Häusern bestand. In Guttau fanden wir eine Bäckerei direkt neben der Kirche, die auch einen Kaffee anbot. Alle Ortschaften waren sehr gepflegt, in den Gärten blühte es üppig. Hier gibt es keinen Wassermangel.

Wenn man unterwegs essen gehen möchte, muss man das gut planen, die Auswahl ist gering und es nicht gewiss ob geöffnet ist.

Ein Anziehungspunkt der Gegend sind natürlich die Vögel, die den Wasserreichtum lieben. Ein Eisvogel flog uns über den Weg, ein Raubvogel saß auf dem Feld, zog aber schnell davon, als wir anhielten. Einfacher ist es einen Schwan, eine Gans, Enten oder einen Frosch aufzunehmen. Jetzt lade ich die Fahrräder wieder auf und bereite einiges für die morgige Fahrt nach Görlitz vor. Wieder ein Fluss, aber vermutlich von ganz anderem Charakter.

Hinterlasse einen Kommentar