Gestern habe ich es gerade mal geschafft zwischendurch frisches Brot zu holen. Heute sah der Himmel so aus, dass wir eine Fahrradtour wagen wollten. Vom Campingplatz zur Pont de Brotonne. Da wir mit Sicherheit annahmen, dass wir die Brücke zurück nehmen können, benutzten wir zuerst die Fähre von Jumieges.

Die schien nur noch auf uns zu warten, denn kaum waren wir darauf, fuhr sie schon los. Dabei fiel uns auf, dass wir tief zur Fähre hinunter fahren mussten. War hier trotz des Regens so wenig Wasser in der Seine?

Gleich an der Anlegestelle befand sich ein hübscher Garten mit einem alten Brennofen. An der Seine entlang ging es bis zur Fähre von Yainville, die von uns Reißaus nahm, obwohl wir gar nicht mit ihr fahren wollten. Als wir auf der Rückfahrt hier vorbei kamen, lag sie am anderen Ufer mit einer Panne fest. Ja, auf Fähren ist nicht immer zu trauen.

Als wir uns La Mailleraye-sur-Seine näherten, wurde der Himmel hässlich grau und mit den ersten Tropfen betraten wir ein nettes Restaurant. Das Tagesmenü bestand für mich zur Vorspeise dreierlei vom Fisch, Hauptgang Fischfilet auf einem Gemüsebett und zum Nachtisch Tarte au Chocolat. Dafür muss man natürlich etwas über 20€ hinblättern, aber das und noch mehr war es wert.
Gut ausgeruht erreichten wir bald die Pont Brotonne, nur einen Fahrradweg hatte man vergessen. Nicht weit von ihr weg, war noch eine Fähre in der Karte ausgedruckt, nur deren Betrieb hat man wohl mit der Eröffnung der Brücke eingestellt. So mussten wir den selben Weg zurück fahren, diesmal mit Rückenwind.
Als wir an unserer Fähre ankamen, konnten wir fast eben auf die Fähre fahren, so hoch war der Wasserspiegel gestiegen. Mir war unterwegs aufgefallen, dass der Fluss scheinbar rückwärts floss, da dachte ich an irgend welche Strudel, nein, es sind die Auswirkungen von Ebbe und Flut auf den Fluss. Daher hat die Region auch seinen Namen: Seine Maritime.






























































































