Nachdem uns die Sonne die letzten Tage verwöhnt hat, war es heute bedeckt und der Wetterbericht sagt „zeitweise Regen“ voraus. Da es nach dem Frühstück trocken war, zogen wir mutig los. Zu erst peilten wir Le Hourdel an, das den südlicheren Eingang zur Baie darstellt. Hier gibt es einen kleinen Fischereihafen mit Krabbenverkauf am Kai.


Von hier führt ein gut ausgebauter Fahrradweg die Küste entlang. Immer wieder hat man einen Blick auf den Streifen Naturschutzgebiet, das zwischen dem Meer und der Düne liegt. Immer wieder sahen wir Vögel, die wir aber nicht kannten. Hier fing es langsam zum Tröpfeln an und zügig fuhren wir nach Cayeux-sur-Mer.
Hier bekamen wir einen guten Fisch serviert und bis zum Petit-Café wurden die Schirme der Passanten zusammen gefaltet. Am Bahnhof vorbei suchten wir unseren Weg zum Campingplatz. In einem kleinen Dorf wurde uns noch selbst gemachte Marmelade angeboten. Damit wären wir die nächste Zeit auch wieder versorgt.
Noch ein Wort zum Campingplatz: Der Camping de Baie in Routhiauville hat höchstens ein Dutzend freie Plätze, hat aber alle Einrichtungen, die man so wünscht, incl. Duschen ohne Chips und gutes freies WIFI. Morgens kommt der Bäcker und die Boule Bahn macht einen guten Eindruck. Bis zur Baie sind es kaum 2 km und trotzdem ist man fern von allem Tourismusrummel und Straßenlärm.







