St-Valery-sur-Somme

Nach einer sternklaren und kalten Nacht holte uns heute Morgen die Sonne aus den Betten. Damit war klar, dass nachdem die Luft wieder wärmer geworden war, werden wir unsere erste Tour ins Baie de Somme beginnen. Nun ja, richtig hinein kommt man ja nicht, da es ein Naturschutzgebiet ist. Die Sehenswürdigkeiten, die man besichtigen kann, liegen außen herum.

Ein Fahrradrundweg führt an unserem Campingplatz in Routhiauville vorbei. Durch Wiesen, Felder und Wälder erreichen wir unseren ersten Stopp in Estréboeuf. Es macht einen sehr gepflegten Eindruck. Kleine Parkanlagen, eine größere Petanque-Anlage und ein großes Fresco zu den 4 Jahreszeiten lohnen einen Blick.

Von jetzt ab geht es nach Norden auf die Baie zu, die bald erreicht ist. Gleich am Ortsanfang überqueren wir die Eisenbahngleise des Touristenzuges, der um die Baie herum führt. Den letzten Kilometer fährt er direkt an der Somme entlang. Am Ende der Gleise befindet sich eine Drehscheibe, die aber nur zum Umsetzen der Lok genutzt wird. Den Abschluss bildet ein niedlicher Bahnhof.

Zugreisende können hier auf ein Schiff umsteigen, um auf die andere Seite nach Le Crotoy zurück zu gelangen. Andere spazierten die Promenade entlang, um das Angebot an Restaurants, Cafés und Läden zu begutachten, um nach einer längeren Pause mit dem Zug zurück zu fahren. Wer Pech hatte, für den stand der Bus schon am Bahnhof, der sie zum nächsten Ziel einlud.

Das Ende des Ortes bildet auf einem Hügel die Altstadt mit einer doppelschiffigen Kirche. Hier ist es schon bedeutend ruhiger, dafür gemütlicher. In der Festung sollen die Engländer einst Jean d ´Arc fest genommen haben. Unser Rundgang endete in einem Café an der Somme, eine letzte Stärkung bevor es nach Hause ging.

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