Leider hatte ich die letzten Campingplätze keinen WIFI-Zugang. Dadurch kommen dann immer mal zeitliche Lücken in den Blog, aber es gibt auch Tage zu denen es sich nicht lohnt etwas zu schreiben, z. B. wenn die Bettwäsche gewaschen werden muss. Dann ist mindestens ein halber Tag drauf gegangen. Dann gönnt man sich ein gutes Essen in einem netten Lokal mit Blick aufs Meer und Schiffen.

Ein Spaziergang über den Sand bei Ebbe bietet die Möglichkeit die Promenade von außerhalb an zu schauen. Dann folgt die übliche Siesta-Pause und ein paar Partien Boule. Bis jetzt waren die Franzosen sehr zurückhaltend und haben uns alleine spielen lassen.

Heute waren wir zu Beginn unserer Fahrt noch mal bei Napoleon von dem ich schon berichtet hatte. Zu seinen Füßen gibt es einen guten Carrefoure (Supermarkt). Dann ließen wir uns vom Navi quer durch Boulogne zu 3 Hochhäusern führen auf deren einer Seite sich jeweils 11-stöckige Bilder befinden. Das allein technisch zu realisieren nötigt mir allen Respekt ab.

Eigentlich wollten wir nur 30 km weiter fahren, aber plötzlich hatten die Campingplätze geschlossen und es gab nur noch überfüllte Stellplätze. Ich weiß nicht wie viele Campingplätze wir angefahren haben, bis wir endlich hier an der Somme gelandet sind. Klein aber fein, da bleiben wir erst mal.