Wir wollten einfach mal wissen woher der schreckliche Wind herkommt. So sind wir nach einem größeren Einkauf im Carrefour samt Tanken zu 1,779€ in Richtung Calais gefahren. Unser nächster Campingplatz sollte in Sangatte, ganz in der Nähe liegen.

Da der Campingplatz erst um 15 Uhr aufmacht sind wir nett Essen gegangen und haben uns dem Wind entgegen gestemmt und siehe da, da drüben liegt die britische Insel und von dort kommt der heftige Wind. Wir waren schon überrascht, dass das gegenüber liegende Ufer so nahe ist.

Abends habe ich mich noch mal in den Sturm getraut, um ein paar Bilder zu schießen, sie nicht zu verwackeln war ein Kunststück. Die Regenhuschen wurden langsam kürzer und fielen nicht mehr so heftig aus.


So trauten wir uns heute bei Sonnenschein hinaus zu einer ersten Fahrradtour. Das Cap Blanc-Nez liegt ja nicht weit weg. Es führt aber nur ein Wanderweg dort hin. Fahrradfahrer müssen die Straße benutzen. Deshalb probierten wir einen Wiesenweg. Es kamen uns auch Mountainbiker und Wanderer entgegen und mit einigen Schiebestrecken kamen wir durch.

Das heißt, wir landeten in Escalle, wo eine große Treppe in die Felsen geschnitten wurde. Ein deutscher Bunker sichert die Stelle ab, immerhin hier kann man runter an den Strand und sich die Steilküste von unten anschauen. Von oben sieht man sie ja nicht, da wird nur vor Abbruchstellen gewarnt.
Zurück fuhren wir die Hauptstraße und nach der Siesta freuen wir uns aufs Boule-Spielen.


