Fahrt nach Vieste

Nachdem wir die weitere Heimfahrt gestern Abend festgelegt hatten, stand für heute auf dem Plan nach Vieste zurück zu kehren.

Das ist kilometermäßig keine große Sache, nur wollte ich einen kleinen Umweg machen und einen Pass nehmen anstatt der Küstenstraße. Die Abzweigung war leider nicht ausgezeichnet und plötzlich waren wir in einem Tunnel und es ging nur noch gerade aus weiter. Zum Glück konnten wir noch von der Hauptstraße auf die alte Küstenstrecke abzweigen und hatten hier wunderbare Ausblicke.

Kurz darauf kam uns ein Auto mit Blaulicht entgegen und viele, viel Oldtimer, zu erst Zweiräder, dann Cabriolets. Zum Schluss folgte ein Sanka und etliche „normale“ Autos. In einer Kurve musste ich wegen eines Tanklasters zurück setzen. Zum Glück war hinter uns alles frei.

Am Ortseingang von Vieste wartete noch immer der Olivenbauer auf uns, wie vor 6 Wochen und freute sich ein paar Dosen verkaufen zu können. Kaum erreichten wir die Promenade, lud uns der Eurospin zu einem weiteren Einkaufsstop ein.

Der Campingplatz beim Hotel an der Promenade war auch offen und so hatten wir einen einfachen schnellen Zugang zur Stadt. Das nutzten wir nach Mittagessen und Siesta aus. Bei heftigem Wind umrundeten wir den Hafen und und erkundeten die Bootsfahrtmöglichkeiten für eine Grottentour am nächsten Tag aus.

Hier trafen wir schon wieder auf eine französische Gruppe, die ganz in der nähe von uns auf dem letzten Campingplatz stand und auch hier sich den gleichen Campingplatz ausgesucht hat. Unsere kurze Tour schlossen wir mit einem Eis in der Altstadt ab. Die Gelateria befindet sich in der Nähe der ehemaligen Markthalle.

Die Restaurants haben jetzt alle geöffnet und so haben wir die Auswahl wie auch die Qual der Wahl am heutigen Abend.

Zurück nach Manfredonia

Nachdem der Fahrtag mit Station in Matera so schön war, erlitten wir die erst Pleite mit dem Agricampeggio nördlich Bari. Zu einen war er ohne Besitz der GPS-Daten schwer zu finden und dann wurde einem schon beim Einchecken nahe gelegt Öl zu kaufen, der Platz wurde uns zugewiesen und so landeten wir hinter die Restaurantküche, deren Lüfter schon a Nachmittag auf Hochtouren liefen. Gut, gegen Mitternacht wurde er abgestellt. Am nächsten Morgen lief er aber bald wieder, für eine Feier wurde mit Gebläse aufgeräumt und dann bestimmte laute Musik die Anlage, und wir saßen mitten drin. Dann haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und sind weiter gefahren.

Jetzt sind wir hier auf dem uns bekannten Platz SAPI südlich von Manfredonia.

Zeit auf Kleinigkeiten einzugehen, für die es bisher nicht gereicht hat. – Die Häuser in Matera sind ja größten Teils aus Tuffstein gebaut. Diese Steine werden aus dem Berg geschnitten und bildeten so die Keller. An einigen Wänden kann man Muscheln entdecken, die der Ursprung des Gesteins darstellt. Für die Lüftung hat man kunstvolle Lüftungssteine geschnitten und eingebaut.

Zu Matera gehört noch das besondere Brot und die getrockneten Paprikaschoten, die nur noch hauchdünn sind und knusprig zum Brot als Appetitanreger gegessen werden.

Mein Schwager sucht schon seit seiner Kindheit einen Baum mit schwarzen Würsten. Den haben wir nicht gefunden, dafür einen mit Käselaibern.

2019 war Matera eine der europäischen Kultur-Hauptstätte. Davon ist noch einiges zu sehen: Etliche Kunstwerke von Dali schmücken den Ort. Mehr am Rand sind einige schöne Graffiti zu entdecken.

Matera

Die Vögel haben uns früh aus den Federn geholt und so waren wir schon bald abreisefertig. Wir verabschiedeten uns von Heidi und Michael und schon ging es über Schnellstraßen und Autobahn in Richtung Potenza.

Kurz hinter dem Ort sind wir auf die SP 7 abgebogen. Schnell erreichten wir etwa 900 Höhenmeter und hatten einen fantastischen Blick hinunter ins Tal. Die Straße war nur für 40 km/h max ausgewiesen, so verringerte sich das Risiko in Schlaglöcher zu geraten und es blieb Zeit die Landschaft zu genießen. Hier war alles saftig grün und über lange Strecken fuhren wir durch Wälder.

Überrascht waren wir vom Anblick von Tricárico. Ab hier war dann mehr Verkehr auf der Straße. Fast das ganze Stück Straße war nach Matera ausgeschildert, so dass uns die Orientierung leicht fiel.

Tricárico

In Matera selber fuhren wir von Westen her auf eine moderne, wenig ansprechende Stadt zu und uns kamen schon Zweifel, ob sich das für uns lohnt. Weiter in der Innenstadt fanden wir plötzlich einen Hinweis zu einem Wohnmobil-Parkplatz. Dort wollte gerade ein anderes wegfahren und wir bekamen schnell noch ein paar Tipps und ihr Parkticket.

An zu merken bleibt noch, dass es hier über 30° warm, nicht das Idealste für einen Stadtbummel. Mit dem Plan erreichten wir den oberen Rand der Altstadt und hatten von mehreren Balkonen einen schönen Blick.

Einige Treppen hinab befand sich ein nettes Lokal, wo gerade ein Fensterplatz frei geworden war. Da das Essen gut und preislich nicht überzogen war, waren wir rundum zufrieden und setzten unseren Stadtbummel fort.

Die Hitze lud förmlich zu einer Begehung von Kellergewölben an. Die sind alle in den Tuffstein gehauen, wie der Ursprung des Ortes in Höhlen liegt, die mit den Jahrhunderten immer mehr ausgebaut, bzw. überbaut wurden. Wir schauten in einige Kirchen, kauften getrocknete Paprika und bestauntes das besondere Brot der Region. Ich könnte noch von so manchem erzählen, was dann zu Hause im Film zu sehen sein wird.

Diese Stippvisite hat sich gelohnt. Von Matera sind wir noch am selben Nachmittag bei Bari an die Küste gefahren, was per Autobahn kein Problem darstellte.

Fahrradtour am Golf von Salerno

Heute wollten wir den nördlichen Abschnitt des Golfes von Salerno erkunden. Direkt vom Campingplatz aus führt eine Nebenstraße hinter der Düne und dem angrenzenden Kiefernwald Streifen immer gerade aus bis Salerno.

Auf dem Titelbild stehe ich auf der Brücke über die Sele (Ich hoffe, der Artikel stimmt?). Das Flüsschen entwässert die Ebene von Salerno und entspringt östlich des Parco Regionale Monti Picentini auf einer Höhe von nur 80 Metern.

Auf unserer Tour kommen wir an einem gut erhaltenem Torre vorbei. Dem hat man wohl ein Zimmer aufgesetzt und mit seinen gotisch anmutenden Fenstern ist er hübsch und wurde gerade als Hintergrund für Aufnahmen von Schaustellern, so vermuten wir, genutzt.

Der Weg wird auf einer Seite von einem „Fahrradweg“ begleitet. Von der Verlängerung nach Süden schrieb ich schon. Hier war ein großer Teil nur als ein einspuriger fester Sandweg ausgeführt, der sich gut befahren lies. An einer Stelle wurde ein Grundstück durch den nahen Wald umfahren, eigentlich die schönere Variante, wenn da nicht ein paar Baumstämme über dem Weg lägen. Die einspurige Ausführung macht ein begegnen mit von vorne kommenden Nutzern so gut wie unmöglich. Schade, es hätte so schön sein können.

eine der seltenen Perspektiven ohne Müll

Der Kiefernwaldstreifen ist ein besonders erwähntes Reservat, dass die Mitmenschen nicht davon abhält in größerem Maße ihren Müll dort zu entsorgen.

Ein Kuriosum zum Schluss. Vielleicht kann mir jemand bei der Recherche helfen. Ich fand dieses noch fahrtüchtige Dreirad am Strand, kann aber den Erbauer oder den Typ des Fahrzeugs nicht im Internet finden, trotz eindeutiger Erkennungsmerkmale, was schon allein bemerkenswert ist.

Die Dreiräder sind aber noch nicht aus der Mode gekommen. Diese praktischen Fast-Alles-Könner sind hier mit hohem Bord, Besenhalterung und LED-Beleuchtung bei der örtlichen Straßenreinigung zu finden.

Agropoli

Da wir hier mehr oder weniger auf dem Land, bzw. an der Küste sind, wollten wir heute in die nächste Stadt. Das ist hier Agropoli. Die Festung und die Altstadt werden im Führer erwähnt, uns ging es mehr darum unseren Bargeldbestand auf zu bessern. Also, ein Automat musste her.

Bild zeigt den Torre di vedetta di Paestum (die Google-Übersetzung redet vom Aussichtsturm)

Nicht, dass wir bisher viel Bargeld gebraucht haben: Trinkgeld, ein Gemüsestand am Straßenrand, ein Brot beim Bäcker oder ein Eis. Und hier auf dem Campingplatz steht das Restaurant auf Bargeld.

Festung Agropoli in Bildmitte

Entlang der Landstraße hat man teilweise einen „Fahrradweg“ vor Jahren gebaut. Heute war man dabei das Unkraut zu roden, so dass man wieder etwas von der Beschaffenheit ahnen konnte. Da der „Fahrradweg“ manchmal an einer unpassierbaren Brücke oder an einer Leitplanke ohne Übergang zur Straße endete, benutzten wir größten Teils den hier recht gut befahrbaren Asphalt.

Nördlich der Stadt befindet sich ein langer Strandabschnitt, dessen Parkraumbewirtschaftung uns als Fahrradfahrer schnuppe war. Wir fanden eine kleine Fußgängerzone, wo wir erst einmal einen Kaffee tranken. Hier machten die Häuser einen ziemlich modernen Eindruck, die Läden richteten sich eindeutig nach dem Urlauberpublikum.

Cuopperia

Hier sah ich dann die hübsche Ladenbemalung einer Coupperia. Das ist die klassische Fastfood-Variante, bei der man das Essen in einer Couppo bekommt, einer Papiertüte, was eine typisch neapolitanische Besonderheit sein soll, leider war sie geschlossen und wir können nicht berichten wie es geschmeckt hat.

Bevor es zurück ging, fuhren wir noch hinunter zu dem kleinen Hafen und von der noch ein Stück der Küste entlang nach Süden, von wo wir ziemlich eben die Stadt und auch unsere Ausfahrtstraße in Richtung Paestum erreichten. Bei den vielen Einbahnstraßen war das mit etwas Intuition machbar.

Paestum

Gestern sind wir von Praiá etwa 120 km nordwärts nach Pestum gefahren. Das erste Stück war landschaftlich imposant, dann folgte eine Umleitung die Berge hinauf, die etwas Bedacht erforderte, uns in die Wolken führte und später auf eine Schnellstraße, die außer flottem Vorwärtskommen vor allem langweilig war.

Von unserem Campingplatz in Paestum Capaccio sind wir heute Morgen kurz nach 8 Uhr mit den Fahrrädern aufgebrochen. Die Ausgrabungsstätte des historischen Paestum liegt nicht weit weg, aber wir wollten, da wir eh schon wach waren möglichst früh auf das Gelände.

Poseidon Tempel

Nach der Belegung des Campingplatzes mussten wir mit regem Besuch rechnen, außerdem versprach es ein sehr warmer Tag zu werden. Als eine der ersten kamen wir auf das Gelände und konnten noch viele Aufnahmen ohne Besucher hin bekommen.

Hera Tempel

Paestum wurde von den Griechen als Kolonie gegründet. Es war mal eine Stadt, die von einer gewaltigen Mauer geschützt war. Drei der vier ehemaligen Stadttore sind noch zu erkennen. Höhepunkte sind aber die Tempel von Poseidon, Hera und Ceres.

Ceres Tempel

Das Ekklesiastron diente den Griechen als politischer Versammlungsort, der bereits von den Römer zu geschüttet worden ist. Vom Amphitheater ist nur noch die Hälfte zu erkennen, da man mitten durch die heutige Zufahrtsstraße gebaut hat.

Auch hier ist das Gelände ein beliebter Aufenthaltsort für Eidechsen, die hier eine Vorliebe für Bäume haben, auf die sie geschwind hinauf und hinunter klettern.

Nach dem Freigelände führt die Besuchsrunde in einen Teil des Museums, im anderen wird gerade gebaut. Auf jeden Fall konnten wir die Wände einiger Grabmahle besichtigen, darunter den berühmten Kopfspringer, der vom Motiv her einzig ist und auf einer Wand einer Grabkammer so nicht zu erwarten ist.

Damit hatten wir die Runde geschafft, während nun Scharen von Bussen ihre Gäste auf das Gelände losließen.

Isla di Dino

Nein, wir haben keinen Dinosaurier gefunden. Die Insel gegenüber des Capo dell‘ Arena bei Praia a Mare leitet ihren Namen möglicherweise aus dem griechischen „Wirbel“ her, da der Felsen bei Sturm eine Gefahr für die Schiffsleute darstellte. Andere vermuten, dass es auf der Insel einen Tempel der Aedina gegeben haben soll.

Im Reiseführer ist auf jeden Fall von einigen Grotten die Rede, die mindestens genau so schön sein sollen, wie die auf Capri. Also hatten wir beschlossen, eine Bootsfahrt zu unternehmen.

Zu erst fuhren wir aber den gut 8 km langen Strand ab, Der größte Teil besitzt einen separaten Fahrradweg. Mit einem Fisch wird auf die Vermeidung von Plastikmüll hin gewiesen. Auf der Suche nach der City fanden wir Schilder zur Altstadt. Denen folgten wir eine Weile den Berg hinauf, entdeckten Orchideen und da kein Ziel in Sicht war, kehrten wir um. Schön war es wegen unserer E-Bikes schon.

Am Campingplatz vorbei fuhren wir zu den Strandbars gegenüber der Insel. Ein Schild bot Tretboote an. Den Tag für 12€. Das nahmen wir gleich war. Ließen uns ins Wasser schieben und los geht`s. Nein, nicht so schnell. Gudrun konnte ihr Knie nicht steil genug abknicken und konnte so nicht mit treten. Für mich war der Platz für die Schuhe zu eng, so dass ich erst mal die Schuhe ausziehen musste. Dann versuchte ich den Sitz um 40 cm nach hinten zu verschieben, was leider nicht möglich war.

Gudrun streckte also lässig ihre Beine aus und ich quetschte mich hinter die Pedale. Damit ist das Negative erzählt. Wir steuerten in die gewünschte Richtung, was auch immer besser klappte und kamen der Felswand immer näher. Einfach imposant vom Wasser aus. Nicht weit entfernt erreichten wir die erste Grotte in die wir hineinfahren konnten. Tropfsteine hingen von der Decke, einfach zauberhaft.

Neben den 3 Grotten in die man mit flachen Booten hinein fahren konnten, gibt es noch etliche über der Wasserlinie, die oft von Möwen besiedelt sind, wie wir an den Jungvögeln erkennen konnten.

Die schönste Grotte überraschte uns durch einen Schwarm Fische, die ganz nah am Boot vorbei schwammen, dazu gesellten sich auch einige größere, die wie eine Dorade aussahen. Das Wasser war von einem unwahrscheinlichem Blau, das die darüber liegenden Felsen auch Blau färbte. Dazu kam noch das Geräusch des Wassers, eine verzauberte Welt.

So eine Fahrt ohne Motor können wir nur empfehlen, auch wenn der Antrieb etwas Mühe bereitete.

Weiterfahrt nach Práia a Mare

Eigentlich wollten wir nur bis Scalea. Immerhin fanden wir dort einen großen Eurospin zum Einkaufen. Die Einfahrt zu unserem gesuchten Campingplatz direkt in der Stadt war aber so steil, dass wir uns für die Weiterfahrt entschieden. Außerdem waren so viele Menschen auf der Straße, es herrschte so eine Hektik, da fühlten wir uns nicht wohl.

Nun sind wir wenige Kilometer nordwärts in Práia a Mare gelandet. Schon von der Schnellstraße, hoch über dem Strand, führte eine kurvenreiche mit aufeinander folgenden schönen Ausblicken verwöhnende Zufahrt. Unter uns lag die Insel Dino und ein Stück weiter am Strand liegt unter Bäumen unser Campingplatz.

Torre di Fiuzzi

Auf unserer ersten Erkundungstour fuhren wir die Bucht bis zu ihrem Ende im Süden ab. Hier reihen sich die Strandbar eine nach der anderen, die meisten sind noch im Aufbau begriffen, vor anderen sind die Parkplätze schon gut besucht. Es ist Sonntag und die Italiener haben Zeit.

Auch gibt es hier einen Sosta Camper, der aber nur mit kleineren Fahrzeugen anzufahren ist. Zwischen der Insel Dino und dem Strand liegen einige bizarre Felsen im Wasser, sie sind schwarz und speckig glatt. Auch der Sand ist hier fast schwarz. Hier hielten sich schon viele Besucher im Wasser auf und es wurde am Strand gegrillt.

Der Strandbereich ist ziemlich schmal, danach geht es steil bergauf und der Hang ist übersät mit Ferienhäusern und Ferienanlagen. Alles wird von Bergen überragt, die bis auf 1400m hoch aufragen.

Diamante Abschied

Gefallen haben uns die netten Läden mit lokalem Angebot und natürlich haben die vielen Murales an den Wänden ihren besonderen Reiz.

Hier noch ein Bild von den Ruinen Cirellas auf das Hinterland. Deutlich sieht man, dass nach nur einem schmalen Küstenstreifen es schroff hinauf in die Berge geht. Imposant ist natürlich die Lage der kleinen Ortschaften.

Gestern sind wir die Nebenstraße an der Küste entlang abgefahren, aber nach jeweils 5 km standen wir vor der stark befahrenen Hauptstraße, und da macht das Fahrradfahren keinen Spaß mehr. Die Absperrungen für den Giro sind ja nun aufgehoben.

Der Campingplatz liegt schön, aber die Ausstattung ist mäßig und die funktioniert nur teilweise. Auffallend ist an diesem Wochenende, dass das Strandleben beginnt. Die ersten Leute liegen auf ihren Handtüchern und haben Sonnenschirme entfaltet. Außerdem fahren die ersten Sportboote per Segel oder Motor über das Meer. Bei dem mittleren Bild oben haben wir an Christian denken müssen, ob er sich wegen Windstille mal auf so ein motorisiertes Brett stellt? Wir halten das für kaum denkbar. Kurios für einige ist auch diese Marmelade: Rote Zwiebeln, schmeckt toll auf Käse!

Cirella

Cirella ist ein Ortsteil von Diamante und liegt wenige Kilometer nördlich des Hauptortes. Vom Campingplatz aus kann man die Ruinen des historischen Ortes erkennen. Angriffe der Sarazenen und dann auch noch die Pest gaben dem Ort den Rest.

Der heutige gleichnamige Ort liegt am Meer und von dort führt eine ziemlich steile Straße hinauf. Neben den Ruinen gibt es dort oben ein modernes Amphitheater und ein ehemaliges Kloster.

Zu Beginn war noch ein Weg zu den Ruinen zu erkennen. Später musste man sich seinen Weg selber finden. Bei einer ehemaligen Kirche konnten wir durch die Decke in das darunter liegende Geschoss schauen. Abzäunungen, Warnhinweise gibt es nicht, also alles auf eigene Gefahr.

Schön war zu sehen, wie die Pflanzen sich überall ausgebreitet haben. Hier blühte es in allen Farben. Wird unsere Erde nach uns mal so aussehen?, es könnte schlimmer kommen!

Nach unserer Entdeckungstour fuhren wir in den neuen Ort Cirella, wo wir eine kleine Osteria fanden, ein Nudelgericht bekamen, Misteln als Obst Dessert und noch 2 Stück Kuchen, die richtig lecker waren. Da waren wir in ein Non-Tourist-Lokal gelandet und es war sooo gut.