Paestum

Gestern sind wir von Praiá etwa 120 km nordwärts nach Pestum gefahren. Das erste Stück war landschaftlich imposant, dann folgte eine Umleitung die Berge hinauf, die etwas Bedacht erforderte, uns in die Wolken führte und später auf eine Schnellstraße, die außer flottem Vorwärtskommen vor allem langweilig war.

Von unserem Campingplatz in Paestum Capaccio sind wir heute Morgen kurz nach 8 Uhr mit den Fahrrädern aufgebrochen. Die Ausgrabungsstätte des historischen Paestum liegt nicht weit weg, aber wir wollten, da wir eh schon wach waren möglichst früh auf das Gelände.

Poseidon Tempel

Nach der Belegung des Campingplatzes mussten wir mit regem Besuch rechnen, außerdem versprach es ein sehr warmer Tag zu werden. Als eine der ersten kamen wir auf das Gelände und konnten noch viele Aufnahmen ohne Besucher hin bekommen.

Hera Tempel

Paestum wurde von den Griechen als Kolonie gegründet. Es war mal eine Stadt, die von einer gewaltigen Mauer geschützt war. Drei der vier ehemaligen Stadttore sind noch zu erkennen. Höhepunkte sind aber die Tempel von Poseidon, Hera und Ceres.

Ceres Tempel

Das Ekklesiastron diente den Griechen als politischer Versammlungsort, der bereits von den Römer zu geschüttet worden ist. Vom Amphitheater ist nur noch die Hälfte zu erkennen, da man mitten durch die heutige Zufahrtsstraße gebaut hat.

Auch hier ist das Gelände ein beliebter Aufenthaltsort für Eidechsen, die hier eine Vorliebe für Bäume haben, auf die sie geschwind hinauf und hinunter klettern.

Nach dem Freigelände führt die Besuchsrunde in einen Teil des Museums, im anderen wird gerade gebaut. Auf jeden Fall konnten wir die Wände einiger Grabmahle besichtigen, darunter den berühmten Kopfspringer, der vom Motiv her einzig ist und auf einer Wand einer Grabkammer so nicht zu erwarten ist.

Damit hatten wir die Runde geschafft, während nun Scharen von Bussen ihre Gäste auf das Gelände losließen.

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