
Da wir hier mehr oder weniger auf dem Land, bzw. an der Küste sind, wollten wir heute in die nächste Stadt. Das ist hier Agropoli. Die Festung und die Altstadt werden im Führer erwähnt, uns ging es mehr darum unseren Bargeldbestand auf zu bessern. Also, ein Automat musste her.
Bild zeigt den Torre di vedetta di Paestum (die Google-Übersetzung redet vom Aussichtsturm)
Nicht, dass wir bisher viel Bargeld gebraucht haben: Trinkgeld, ein Gemüsestand am Straßenrand, ein Brot beim Bäcker oder ein Eis. Und hier auf dem Campingplatz steht das Restaurant auf Bargeld.

Entlang der Landstraße hat man teilweise einen „Fahrradweg“ vor Jahren gebaut. Heute war man dabei das Unkraut zu roden, so dass man wieder etwas von der Beschaffenheit ahnen konnte. Da der „Fahrradweg“ manchmal an einer unpassierbaren Brücke oder an einer Leitplanke ohne Übergang zur Straße endete, benutzten wir größten Teils den hier recht gut befahrbaren Asphalt.

Nördlich der Stadt befindet sich ein langer Strandabschnitt, dessen Parkraumbewirtschaftung uns als Fahrradfahrer schnuppe war. Wir fanden eine kleine Fußgängerzone, wo wir erst einmal einen Kaffee tranken. Hier machten die Häuser einen ziemlich modernen Eindruck, die Läden richteten sich eindeutig nach dem Urlauberpublikum.

Hier sah ich dann die hübsche Ladenbemalung einer Coupperia. Das ist die klassische Fastfood-Variante, bei der man das Essen in einer Couppo bekommt, einer Papiertüte, was eine typisch neapolitanische Besonderheit sein soll, leider war sie geschlossen und wir können nicht berichten wie es geschmeckt hat.

Bevor es zurück ging, fuhren wir noch hinunter zu dem kleinen Hafen und von der noch ein Stück der Küste entlang nach Süden, von wo wir ziemlich eben die Stadt und auch unsere Ausfahrtstraße in Richtung Paestum erreichten. Bei den vielen Einbahnstraßen war das mit etwas Intuition machbar.