Nachdem der Fahrtag mit Station in Matera so schön war, erlitten wir die erst Pleite mit dem Agricampeggio nördlich Bari. Zu einen war er ohne Besitz der GPS-Daten schwer zu finden und dann wurde einem schon beim Einchecken nahe gelegt Öl zu kaufen, der Platz wurde uns zugewiesen und so landeten wir hinter die Restaurantküche, deren Lüfter schon a Nachmittag auf Hochtouren liefen. Gut, gegen Mitternacht wurde er abgestellt. Am nächsten Morgen lief er aber bald wieder, für eine Feier wurde mit Gebläse aufgeräumt und dann bestimmte laute Musik die Anlage, und wir saßen mitten drin. Dann haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und sind weiter gefahren.


Jetzt sind wir hier auf dem uns bekannten Platz SAPI südlich von Manfredonia.
Zeit auf Kleinigkeiten einzugehen, für die es bisher nicht gereicht hat. – Die Häuser in Matera sind ja größten Teils aus Tuffstein gebaut. Diese Steine werden aus dem Berg geschnitten und bildeten so die Keller. An einigen Wänden kann man Muscheln entdecken, die der Ursprung des Gesteins darstellt. Für die Lüftung hat man kunstvolle Lüftungssteine geschnitten und eingebaut.


Zu Matera gehört noch das besondere Brot und die getrockneten Paprikaschoten, die nur noch hauchdünn sind und knusprig zum Brot als Appetitanreger gegessen werden.

Mein Schwager sucht schon seit seiner Kindheit einen Baum mit schwarzen Würsten. Den haben wir nicht gefunden, dafür einen mit Käselaibern.


2019 war Matera eine der europäischen Kultur-Hauptstätte. Davon ist noch einiges zu sehen: Etliche Kunstwerke von Dali schmücken den Ort. Mehr am Rand sind einige schöne Graffiti zu entdecken.