Colli Euganei: Este

Ein Campingplatz, der bis zum letzten Platz belegt ist, ist genau das Gegenteil von dem, was wir am Camping lieben. Gestern rollte in Chioggia ein Wohnmobil oder Wohnwagen nach dem anderen an. Eine Hektik, ein Lärm. Da waren wir froh nicht länger gebucht zu haben. Kartenstudium führte zu dem Ergebnis, die Colli Euganei an zu fahren.

Das ist ein isoliertes Vulkangebiet, das dem Südrand der Alpen vorgelagert ist. Der Monte Venda reicht bis auf 601m hinauf, die meisten anderen erreichen so um die 300m. Das Internet verwies auf das im Süden davon gelegene Agroturismo Alba. Zum gut eingerichteten Campingplatz bieten sie Wein und ein eigenes Restaurant an.

Außerdem liegt der Campingplatz am Fahrradrundweg um die Colli Euganei, der es auf 65 km erlaubt die Vulkankegel zu umrunden. Bis auf einen 70 m hohen Anstieg und anschließender Talfahrt verläuft der Weg ziemlich eben. Wir sind heute bis nach Este gefahren. Hier ist der Weg auf einem Hochwasserdamm trassiert, mit Teersplitt versehen und verlief fast horizontal.

Von Este fielen uns schon von weitem etliche Kirchtürme auf. Nördlich der Stadt existieren noch Reste einer stattlichen Stadtmauer, die einen schönen Park umfassen.

In der Altstadt gibt es etliche großzügige Plätze, Arkaden mit Cafés und an einer Ecke gleich mehrere gute Eisdielen. Nach einer Stärkung ließen wir uns den Fahrtwind ins Gesicht blasen und fuhren zügig zurück, nach einer kalten Dusche lechzend.

Aus Abfall wird Kunst: Este

Chioggia Stadtbummel

Wir sind begeistert, aber ich werde nun keinen Stadtführer schreiben, sondern mit ein paar Belegbildern aufzeigen, warum es uns so gut gefallen hat. Wir sind heute Morgen mit den Fahrrädern in die Inselstadt gefahren. Entlang des Lungomare gibt es einen schönen Fahrradweg, über die Brücken ging es etwas eng zu, dabei mussten wir vor allem auf die anderen Fahrradfahrer achten.

Der größte Teil der Altstadt ist nur für einige Bewohner frei befahrbar, dadurch wurde es schon viel ruhiger, einige Gassen sind so schmal, dass auch ein Fahrrad keine Chance hat. Entlang des schönsten Kanals ist Fußgängerzone. Hier wird der Kanal durch mehrere Brücken mit Treppenaufgängen überquert.

Hier stehen auch einige sehr schöne gut erhaltene Häuser, due Läden bieten Dinge des täglichen Bedarfs an, auch findet man einige Restaurants. Einige Palazzi müssten restauriert werden, da fehlt wohl öffentliches Geld. Einige Baustellen sind uns aber aufgefallen und verwahrloste Immobilien sind die Seltenheit.

Chioggia hat eine große Fischfangflotte, die direkt vor der Türe fest macht. So hat auch der Fischmarkt große Bedeutung. Wir besuchten ihn gegen Mittag, da war das meiste natürlich schon weg, aber die Möven davor und auch im Markt erhofften sich noch den einen oder anderen leckeren Brocken.

Chioggia ist eine lebendige Stadt, kein Museum, hier wird noch in den alten Strukturen gelebt und so lange die Kreuzfahrtschiffe fort bleiben, kann man noch preiswert essen, Fischrisotto und Spagetti à la Vongele für 11€, und das waren keine Vorspeisen sondern satt machende Gerichte.

Fahrt nach Chioggia

Von solchen Fahrtagen gibt es selten viel zu berichten und lange Strecken legen wir wenn möglich über die Autobahn zurück. Die Tele-Box hat sich bewährt. Ich fand immer eine freie Spur und konnte mit gut 30 km/h durchfahren. Die Erleichterung wird in Frankreich noch größer sein, da dort die Zahlstationen in viel geringerem Abstand zu finden sind.

Porto Garibaldi

Von südlich Ancona ging es gestern strikt nach Norden und sind nun in Chioggia kurz vor Venedig. Auch hier erwarten uns Kanäle, Brücken, Häuser, die bis ans Wasser gebaut sind. Eigentlich sind wir in Sottomarina di Chioggia, einer größeren Insel direkt vorm Ort, die die Stürme anhält, aber einen sehr städtischen Charakter aufweist. Nördlich des Campingplatz wird er von hohen Wohnhäusern überragt, südlich, getrennt von einer Straße breitet sich ein breiter Sandstrand aus und ein Schirmchen steht neben dem anderen.

Comaccio Porto Garibaldi

Aber zurück zur Fahrt hier her: Von etwa Bologna bis hier her ist die Landstraße zu erst vierspurig, aber eng, dann nur noch zweispurig, ein LKW folgt dem nächsten und es herrscht 70 km/h und Überholverbot. Man fährt gemächlich in der Schlange mit. Aus- und vor allem Einscheren sind ein Problem. Zur Mittagszeit machte uns die Suche nach einem Restaurant größere Mühe. Meistens hatten die LKW´s den Parkplatz schon belegt.

Ein kühnes Ausscheren in einen Hafen, den wir von einer Brücke haben sehen können, brachten vollen Erfolg. An einem Kanal lagen Fischkutter an Fischkutter, die hier auf ihre nächste Ausfahrt warteten. Wir waren in Porto Garibaldi gelandet. Der Kanal verbindet den Hauptort Comacchio mit dem Meer. Und hier reihen sich auch die Fischrestaurants an einander.

Hier war es kein Problem einen Parkplatz zu bekommen. Das Essen gab es in einer Plastikschüssel, die mit Papier ausgelegt war, dazu Plastikteller und Besteck, für das Getränk erbaten wir uns ein Glas, Teller und Besteck holte ich aus dem Wohnmobil. Die gegrillten Sardinen und Tintenfische waren aber sehr gut, so zu sagen fangfrisch.

Nach dem Essen schauten wir uns den Ort noch etwas näher an, der auch einen schönen Strand aufweist. Im Ort gibt es schicke Häuser in gepflegten Gärten und einige Graffitis zu entdecken. Dann ging es über die Etsch und die Brenta hier her nach Chioggia.

Porto Recanati

Gestern hatten wir einen längeren Fahrtag. Bei Sonnenschein und 27°C waren wir vom Gargano abgefahren. Dass es sich etwas zuzog und wir später sogar wegen ein paar Regenspritzern den Scheibenwischer anstellen mussten, war nicht so schlimm, aber im Laufe des Tages fielen die Temperaturen weiter.

Der Campingplatz Bellamare nördlich von Porto Recanati war gut zu finden. Alle Plätze besitzen einen dichten Rasen, so dass wir keinen Kampf mehr mit dem Sand austragen mussten. Alle Sanitäranlagen sind komfortabel und funktionieren. Das ist die richtige Voraussetzung, um noch mal die wichtigsten Sachen zu waschen.

Porto Recanati ist eine Kleinstadt von etwa 12 000 Einwohnern und liegt 20 km südlich von Ancona. Beliebt ist der Ort wegen seines 8 km langen Sandstrandes. Im Zentrum dominiert das Castello Svevo, der „Schwaben Burg“, die der Stadt vermutlich 1229 von Friedrich II zum Schutz vor Piraten geschenkt bekam.

Im Zentrum fielen uns viele gut erhaltene Ziegelsteinbauten auf. Dazu kommen neuere interessant gestaltete Wohnviertel, die die Autos in den Außenbereich verbannen. Einen ähnlichen Stil findet man auch bei den neueren Urlaubsappartements. Alles ist farblich lebensfroh und sauber.

Lebensfroh ist auch dieses Grafitti, das wir in einem Hinterhof entdeckten. Da lohnt es sich mal genauer hin zu schauen, um diverse kuriose Details zu entdecken. Strandbars und Lokale ziehen sich über Kilometer vom Zentrum bis zu unserem Campingplatz hin, wobei wir teilweise einen Radweg benutzen konnten. Dort fanden wir auch diese Kuh, die man eigentlich auf dem Grill erwarten sollte.

Peschici: Kleine Ausflüge

Heute Nacht gab es ein Gewitter weit draußen auf dem Meer. Wir wurden vom Wetterleuchten und Donner wach. Zu allem Überfluss kamen noch 5 Tropfen herunter. Beim Aufstehen war es bedeckt und mangels Duschmarken sind wir ins Meer zum Schwimmen gegangen. Es war nicht das typische Badewetter, aber bei 24° Lufttemperatur kann man doch baden gehen!?

Nach dem Frühstück folgten wir Heidis Vorschlag zu einem kurzen Spaziergang dem Strand hinauf und an einem Felsen vorbei. Hinzus sind wir noch dem gepflasterten Weg hinauf in die Scharte und runter zum nächsten Strandabschnitt gelaufen.

In den Felsenblühten Glockenblumen und um die Bar waren diverse Sukkulenten eingepflanzt. Auch waren die ersten Liegen und Schirme schon besetzt, aber insgesamt ist man hier vom großen Rummel abgeschottet, da durch den Felsen kein direkter Blickkontakt zum Hauptstrand besteht.

Bevor wir zurück gegangen sind, haben wir noch einen Crodino getrunken und das Geschehen um uns beobachtet. Zurück waren wir mutiger und haben die Hosenbeine hoch gekrempelt und haben eine möglichst flache Passage durchs Wasser zu finden. Unsere Hosen sind ziemlich trocken geblieben, wobei meine längeren Beine vom Vorteil waren.

Unser Campingplatz liegt am Ausgang eines Tales und wir versuchten am Nachmittag dem in Richtung der Berge zu folgen. Leider wird das Tal fast überall durch Sackgassen von der Hauptstraße erschlossen. Als wir eine Parallelstraße fanden, befanden wir uns bald hinter einer großen Ziegenherde. Ein paar Blütenaufnahmen war es wert, aber dann sind wir umgekehrt, als der Weg mal wieder immer schlechter wurde.

Ein Abstecher zum Hafen musste dann doch noch sein und wir genossen die Blick auf die Stadt von einer uns bisher unbekannten Stelle. – Jetzt gibt es gerade ein Glas Limoncello und Mandelkekse. Mit einem weiteren Schwimmgang und Abendessen in einem Strandhotel werden wir unseren Besuch und Peschici beenden.

Peschici: Näher hingeschaut

Heute sind wir noch mal in die Altstadt hinauf geradelt. Wieder gab es einiges zu fotografieren, was ich gestern übersehen hatte. Vor allem geht es mir jetzt darum euch zum Stehenbleiben zu animieren und die Szenen genauer wahr zu nehmen.

Zum einen beeindruckt der prachtvolle Balkon. In ähnlichem Stil kann man Türen und Balkongitter entdecken. Zum anderen habe ich mir erlaubt in ein Treppenhaus hinein zu fotografieren. Und Treppen gibt es hier wahrlich genug.

Wo Tourismus angesagt ist, gibt es auch die entsprechenden Geschäfte. Gerne schauen wir dort hinein, wo es einheimisch produzierte Waren gibt. Und wenn sie dann noch so perfekt präsentiert werden, rund um eine Ölpresse und historischen Einrichtungsgegenständen, kann man nicht widerstehen Limonenmarmelade und Mandeln vom Gargano zu kaufen.

Ein Schwerpunkt bei den Geschäften bilden die Keramikläden. Und da wird vor allem Wandschmuck angeboten, aber auch Figuren und Töpfe findet man in großer Auswahl. Nicht mitnehmen lassen sich die Grafitis.Hier mal eine flott hingeworfene Grafik.

Hier noch 2 Bilder für die Tierfreunde unter uns: Heute Morgen wurden die Restaurants beliefert und das in den engen Gassen der Altstadt durch die höchsten ein Auto passt. In Deutschland würde man gleich nach Regeln und der Polizei rufen, es geht auch ohne und ohne Schreierei und Streit. Wenn der Italiener hupt, dann nur wenn er ein hübsches Mädchen oder Freunde beim vorbei fahren sieht. Also, wenn es nötig ist. – Auf dem Rückweg zum Campingplatz sah ich noch diesen Gecko am Felsen sitzen.

Peschici

Auch am 50. Hochzeitstag sollt ihr nicht auf einen Blogbeitrag verzichten müssen. Wer das noch heute liest, möchte doch auf Gudruns und mein Wohl, und weitere gemeinsame Reisen ein Glas Wasser trinken.

Von Vieste ist es ja nur ein Katzensprung bis hier her nach Peschici. Die vielen Kurven ließen uns Zeit die Landschaft zu genießen. Jetzt sind alle Campingplätze auf, und so sind wir einfach drauf los gefahren. Am Strand von Peschici fanden wir einen netten Sosta Camper. Den Unterschied zum Campingplatz kann ich nicht ausmachen. Auf jeden Fall gibt es hier keine Dauercamper, dafür spricht man an der Reception Deutsch.

Im eigenen Restaurant mit Strand und Schirmchen haben wir bereits zu Mittag gegessen. Nach der Siesta bin ich kurz auf Erkundungstour gegangen, um zu erforschen, wie wir morgen am besten in das Städtchen kommen, das doch recht hoch über dem Campingplatz thront.

Der eigentliche Ort mit seinen meist weiß gekalkten Häusern zieht sich entlang der Straße den Hang hinauf. Dazwischen gibt es Treppen, die die Häuser verbinden. Oben ist der Felsen flacher, aber immer noch buckelig.

Um das Kastell herum befindet sich die Altstadt, die eine angenehme Atmosphäre ausstrahlt. Hier ist eigentlich Fußgängerzone, die Kleinwagen der Anwohner befahren so wie einige Fahrräder. Hier sind mir vor allem einige Läden mit Keramikwaren aufgefallen, die wohl hier aus der Gegend stammen.

Bootsfahrt zu und in die Grotten

Eine Bootsfahrt zu den sonst nicht zugänglichen Grotten des Gargano stand auf unserem Wunschzettel. Gestern haben wir das wo und wann ausgekundschaftet. Da der Wind gestern heftig geblasen hat, waren wir uns nicht sicher, ob das heute machbar ist.

So sind wir das Risiko eingegangen und haben uns erst heute Morgen entschieden und dann versucht noch Karten zu bekommen. In unserem Boot saßen wir 2 und 2 in einer Reihe, das war geschickt. Jede „Familie“ bekam so einen Fensterplatz.

Die Tour ging vom Hafen aus um die Halbinsel Vieste herum, immer nach Süden. Die Felsen reichen bis ans Wasser heran, nur ganz selten ist ein kleiner Strand vorhanden. Meistens leuchteten die Felsen weiß über das Wasser.

Aber immer wieder sieht man Grotteneingänge auf Höhe der Wasserlinie, die Eingänge sind ziemlich flach und wir bezweifelten, dass unser Boot da hinein fahren kann. Wir hatten dann auch das Gefühl, als würden wir bergab in die Grotte hinein gesaugt.

Aufstehen durfte keiner und die Arme sollten wir tunlichst im Boot behalten. Da die Grotten selber nicht so spektakulär waren, so war es doch die Ein- und Ausfahrten. Das durften wir dann auch mehrere Male genießen.

Die Rückfahrt erfolgte dann im Schnellgang. Müde von den vielen Eindrücken genossen wir einen Aperol im Hafencafé und blieben dann gleich bis zum Mittagessen sitzen. Am Nachmittag wird gefaulenzt und die kommende Fahrt vorbereitet.

Fahrt nach Vieste

Nachdem wir die weitere Heimfahrt gestern Abend festgelegt hatten, stand für heute auf dem Plan nach Vieste zurück zu kehren.

Das ist kilometermäßig keine große Sache, nur wollte ich einen kleinen Umweg machen und einen Pass nehmen anstatt der Küstenstraße. Die Abzweigung war leider nicht ausgezeichnet und plötzlich waren wir in einem Tunnel und es ging nur noch gerade aus weiter. Zum Glück konnten wir noch von der Hauptstraße auf die alte Küstenstrecke abzweigen und hatten hier wunderbare Ausblicke.

Kurz darauf kam uns ein Auto mit Blaulicht entgegen und viele, viel Oldtimer, zu erst Zweiräder, dann Cabriolets. Zum Schluss folgte ein Sanka und etliche „normale“ Autos. In einer Kurve musste ich wegen eines Tanklasters zurück setzen. Zum Glück war hinter uns alles frei.

Am Ortseingang von Vieste wartete noch immer der Olivenbauer auf uns, wie vor 6 Wochen und freute sich ein paar Dosen verkaufen zu können. Kaum erreichten wir die Promenade, lud uns der Eurospin zu einem weiteren Einkaufsstop ein.

Der Campingplatz beim Hotel an der Promenade war auch offen und so hatten wir einen einfachen schnellen Zugang zur Stadt. Das nutzten wir nach Mittagessen und Siesta aus. Bei heftigem Wind umrundeten wir den Hafen und und erkundeten die Bootsfahrtmöglichkeiten für eine Grottentour am nächsten Tag aus.

Hier trafen wir schon wieder auf eine französische Gruppe, die ganz in der nähe von uns auf dem letzten Campingplatz stand und auch hier sich den gleichen Campingplatz ausgesucht hat. Unsere kurze Tour schlossen wir mit einem Eis in der Altstadt ab. Die Gelateria befindet sich in der Nähe der ehemaligen Markthalle.

Die Restaurants haben jetzt alle geöffnet und so haben wir die Auswahl wie auch die Qual der Wahl am heutigen Abend.

Zurück nach Manfredonia

Nachdem der Fahrtag mit Station in Matera so schön war, erlitten wir die erst Pleite mit dem Agricampeggio nördlich Bari. Zu einen war er ohne Besitz der GPS-Daten schwer zu finden und dann wurde einem schon beim Einchecken nahe gelegt Öl zu kaufen, der Platz wurde uns zugewiesen und so landeten wir hinter die Restaurantküche, deren Lüfter schon a Nachmittag auf Hochtouren liefen. Gut, gegen Mitternacht wurde er abgestellt. Am nächsten Morgen lief er aber bald wieder, für eine Feier wurde mit Gebläse aufgeräumt und dann bestimmte laute Musik die Anlage, und wir saßen mitten drin. Dann haben wir unsere Sachen zusammen gepackt und sind weiter gefahren.

Jetzt sind wir hier auf dem uns bekannten Platz SAPI südlich von Manfredonia.

Zeit auf Kleinigkeiten einzugehen, für die es bisher nicht gereicht hat. – Die Häuser in Matera sind ja größten Teils aus Tuffstein gebaut. Diese Steine werden aus dem Berg geschnitten und bildeten so die Keller. An einigen Wänden kann man Muscheln entdecken, die der Ursprung des Gesteins darstellt. Für die Lüftung hat man kunstvolle Lüftungssteine geschnitten und eingebaut.

Zu Matera gehört noch das besondere Brot und die getrockneten Paprikaschoten, die nur noch hauchdünn sind und knusprig zum Brot als Appetitanreger gegessen werden.

Mein Schwager sucht schon seit seiner Kindheit einen Baum mit schwarzen Würsten. Den haben wir nicht gefunden, dafür einen mit Käselaibern.

2019 war Matera eine der europäischen Kultur-Hauptstätte. Davon ist noch einiges zu sehen: Etliche Kunstwerke von Dali schmücken den Ort. Mehr am Rand sind einige schöne Graffiti zu entdecken.