Heute Nacht gab es ein Gewitter weit draußen auf dem Meer. Wir wurden vom Wetterleuchten und Donner wach. Zu allem Überfluss kamen noch 5 Tropfen herunter. Beim Aufstehen war es bedeckt und mangels Duschmarken sind wir ins Meer zum Schwimmen gegangen. Es war nicht das typische Badewetter, aber bei 24° Lufttemperatur kann man doch baden gehen!?

Nach dem Frühstück folgten wir Heidis Vorschlag zu einem kurzen Spaziergang dem Strand hinauf und an einem Felsen vorbei. Hinzus sind wir noch dem gepflasterten Weg hinauf in die Scharte und runter zum nächsten Strandabschnitt gelaufen.

In den Felsenblühten Glockenblumen und um die Bar waren diverse Sukkulenten eingepflanzt. Auch waren die ersten Liegen und Schirme schon besetzt, aber insgesamt ist man hier vom großen Rummel abgeschottet, da durch den Felsen kein direkter Blickkontakt zum Hauptstrand besteht.

Bevor wir zurück gegangen sind, haben wir noch einen Crodino getrunken und das Geschehen um uns beobachtet. Zurück waren wir mutiger und haben die Hosenbeine hoch gekrempelt und haben eine möglichst flache Passage durchs Wasser zu finden. Unsere Hosen sind ziemlich trocken geblieben, wobei meine längeren Beine vom Vorteil waren.



Unser Campingplatz liegt am Ausgang eines Tales und wir versuchten am Nachmittag dem in Richtung der Berge zu folgen. Leider wird das Tal fast überall durch Sackgassen von der Hauptstraße erschlossen. Als wir eine Parallelstraße fanden, befanden wir uns bald hinter einer großen Ziegenherde. Ein paar Blütenaufnahmen war es wert, aber dann sind wir umgekehrt, als der Weg mal wieder immer schlechter wurde.

Ein Abstecher zum Hafen musste dann doch noch sein und wir genossen die Blick auf die Stadt von einer uns bisher unbekannten Stelle. – Jetzt gibt es gerade ein Glas Limoncello und Mandelkekse. Mit einem weiteren Schwimmgang und Abendessen in einem Strandhotel werden wir unseren Besuch und Peschici beenden.