Chioggia Stadtbummel

Wir sind begeistert, aber ich werde nun keinen Stadtführer schreiben, sondern mit ein paar Belegbildern aufzeigen, warum es uns so gut gefallen hat. Wir sind heute Morgen mit den Fahrrädern in die Inselstadt gefahren. Entlang des Lungomare gibt es einen schönen Fahrradweg, über die Brücken ging es etwas eng zu, dabei mussten wir vor allem auf die anderen Fahrradfahrer achten.

Der größte Teil der Altstadt ist nur für einige Bewohner frei befahrbar, dadurch wurde es schon viel ruhiger, einige Gassen sind so schmal, dass auch ein Fahrrad keine Chance hat. Entlang des schönsten Kanals ist Fußgängerzone. Hier wird der Kanal durch mehrere Brücken mit Treppenaufgängen überquert.

Hier stehen auch einige sehr schöne gut erhaltene Häuser, due Läden bieten Dinge des täglichen Bedarfs an, auch findet man einige Restaurants. Einige Palazzi müssten restauriert werden, da fehlt wohl öffentliches Geld. Einige Baustellen sind uns aber aufgefallen und verwahrloste Immobilien sind die Seltenheit.

Chioggia hat eine große Fischfangflotte, die direkt vor der Türe fest macht. So hat auch der Fischmarkt große Bedeutung. Wir besuchten ihn gegen Mittag, da war das meiste natürlich schon weg, aber die Möven davor und auch im Markt erhofften sich noch den einen oder anderen leckeren Brocken.

Chioggia ist eine lebendige Stadt, kein Museum, hier wird noch in den alten Strukturen gelebt und so lange die Kreuzfahrtschiffe fort bleiben, kann man noch preiswert essen, Fischrisotto und Spagetti à la Vongele für 11€, und das waren keine Vorspeisen sondern satt machende Gerichte.

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