Firenze

Die Fahrräder haben wir bei einem gut besuchten Café abgestellt, da sie uns am Bahnhof zu einsam erschienen. Mit den Tickets aus dem deutsch „sprechenden“ Automaten ging problemlos. 56€ für 2 Personen hin und zurück bei einer Fahrtdauer von etwa 1,5 Stunden ist angemessen. Der Zug kam fast pünktlich, die Sitze bequem, der Waggon war sauber und lief ruhig.

In Florenz kommt man mitten im Zentrum an. Der Bahnhof als Gebäude ist schmucklos wie die Umgebung. Nur die vielen Busse und Straßenbahnen weisen darauf hin, dass hier etwas los ist. Wir hielten uns in Richtung Arno, den wir nach kurzem Gang erreichten. Da die Straßen recht eng sind und es kaum Parkmöglichkeiten gibt, ist sie die Stadt der Motorroller.

Nach einem ersten Blick auf den Fluss zog es uns zurück in die schattigen Gassen. Bei 30° im Schatten gibt es ein exklusives Angebot zu bestaunen: Leder, Kleidung, Schmuck, Kunst, aber auch Buchbinder. Auch hier in den Nebenstraßen findet man Palazzos aus verschiedenen Stilrichtungen zu bestaunen und immer wieder Kunst.

Zum Ponte Vecchio hin wurde das Gewimmel von Menschen immer größer, obwohl kaum einer die Auslagen der Goldschmuckläden würdigte. Von dort gingen wir zu den Museen. Hier steht ja so viel draußen rum, dass es uns dieses Mal gar nicht hinein zog. Mit der Google-Map haben wir immer mal wieder versucht uns zu orientieren, was zwischen den Mauern nicht ganz einfach ist.

Hier habe ich an Bilder mal hoch geladen, was man nicht so als Postkarte kennt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auf jeden Fall war das Laufen auf dem unebenen Böden, das andauernde Ausweichen vor Personen, Zweirädern und Autos, Bordstein rauf, dann wieder runter recht anstrengend. Sitzgelegenheiten im Schatten waren immer schon belegt.

Zum Glück gibt es Lokale, sucht man nur etwas zu trinken, dann läuft man ständig an Restaurants vorbei. Die Rückfahrt war nicht ganz so einfach, da unser Endziel nicht angezeigt wurde. Wir mussten erst in Richtung Rom und dann umsteigen, aber auch hier wurde uns geholfen. Dann kamen noch 14 Minuten Verspätung hinzu, aber der Anschluss wartete auf uns, es war viel los und wir ziemlich platt.

Castiglione del Lago

Um den See herum gibt es einen ausgezeichneten Fahrradweg. Von Passignano bis Castiglione sind es gut 20 km, etwa ein Drittel der Seeumrundung. Der Weg ist innerhalb der Ortschaft und auch außerhalb mit braunen Schilder, Orts- und Kilometerangaben gut ausgezeichnet. Die ersten Kilometer führten an der Bahnlinie auf einer ebenen Naturstraße.

Als wir nach Süden abbogen kamen wir direkt an den See heran. Hier ist der Weg etwas schmäler. Ein Ausweichen bei Gegenverkehr ist unproblematisch. Bei Bordigera fanden wir wilde Petunien, die dort jemand entsorgt hat und einer Fischerstatue im Ort.

Mal ging es durch einen Auenwald, mal an Feldern entlang. Die letzten 2 km waren dann nur eine Spur, die Ränder waren gemäht und ein Ausweichen in die Wiese war möglich. Da der Weg total eben verläuft trauen sich etliche Personen den Weg zu, Rennfahrer benutzen aber die Straße. Als wir Castiglione erreichten, stellten wir fest, dass der eigentliche Ort oben auf einem Felsen liegt.

Von hinten führt eine gut befahrbare Straße hinauf. Ab den Stadttoren ist der Ort autofrei. Die Hauptstraße weist beidseitig eine Kette von kleinen Läden auf. Eine Bäckerei mit deutschem Brot war schon leer gekauft. Es gibt die Spezialitäten der Gegend. Besonders gefiel uns ein Puzzle-Laden, der nichts anderes anbot.

Zu Mittag aßen wir Toskanisch. Wir wussten gar nicht, dass wir bereits in der Toskana sind. Dann ging es zurück und wie immer kam uns der Rückweg viel kürzer vor als der Hinweg. Es gab ja auch nicht mehr so viel zum Fotografieren.

Passignano sul Trasimeno

Heute Vormittag haben wir uns den Ort am nördlichen Ufer des Trasimeno-Sees angesehen. Da es nicht weit ist, haben wir das zu Fuß erledigt. Der Ort hat ~5700 Einwohner und liegt etwa 300 Meter üNN. Besiedelt wurde der Ort schon von den Etruskern. Die Reste der Festung „La Rocca“ stammt aus dem 5. oder 6. Jahrhundert.

Der Ort hat eine Schiffsanlegestelle von der die Insel Maggiore angefahren wird. Die Eisenbahnverbindet den Ort mit Perrugia und Florenz. Rund um den See ist ein Fahrradweg von fast 60 km ausgezeichnet. Diese vielen Möglichkeiten und der komfortable Campingplatz lassen uns wohl noch eine Weile hier bleiben.

Wir liefen zuerst auf einer ansprechend gestalteten Promenade fast 180° um den Ort, um dann die windgeschützten Gassen zu betreten. Mehrere Keramikläden fielen uns auf. Ein Ausgießer für Olivenöl und einer für, hoffentlich nun tropfenfrei, Eingießer für Wein gehören nun zu unserem Wohnmobil-Inventar.

Einige steile Treppen führen in den oberen Teil des Ortes. Hier gibt es außer einem grandiosen Blick nur noch Wohnungen. Gegessen haben wir unten an der Promenade in einem Brasilianisch-Italienischem Lokal. Mein Gericht bestand aus geschmortem Fleisch mit Bohnen, dazu Reis, Spinat, gemahlene Nüsse und Tomatensalat.

SS 71

Diese Straße verbindet den Lago di Bolsena mit dem Lago Trasimeno. Bei der Planung gestern Abend warnte mich Gudrun schon: Das wird kurvig, aber ich wollte etwas sehen und nicht über die Autostrada rasen. Der Lago di Bolsena und die umgebenden Orte sind sehr reizvoll, der Campingplatz aber dürftig wie teuer. Bevor wir auf einen anderen wechselten, zogen wir weiter gen Norden. Ach ja, gestern Abend hatten wir dann noch Besuch auf dem Campingplatz!

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Die erste Etappe führte uns hinauf in die Berge und dann wieder runter nach Orvieto, dass auf einem Felssockel im Tal der Paglia liegt. Zum Glück musste ich da nicht mit dem Wohnmobil hinauf, aber die Stadt bleibt im Gedächtnis und das nächste Mal bleiben wir hier länger.

Orvieto

Die SS 71 führt dann gleich wieder in die Berge. Wir genießen die Aussichten auf die Berge rund herum, in die Täler und auf die Ortschaften, die immer wieder hoch über der Landschaft auf den Berggipfeln thronen. In der Innenseite der Serpentinen, die schlecht zu bewirtschaften waren, sah ich dann die ersten Orchideen und andere interessante Pflanzen.

Dann muss man natürlich Glück haben und nicht all zu weit entfernt einen Parkplatz finden. Aus dem Seitenfenster heraus sah ich eine hohe Pflanze, die ich nicht einordnen konnte. Da musste ich zurück und entdeckte die Adria-Riemenzunge, eine der größten Orchideen Europas und 3 weitere Arten. Zeigen möchte ich hier noch ein Insekt, das vielleicht nur wenigen von euch bekannt sein dürfte: Der Libellen-Schmetterlingshaft (Libelloides coccajus). Sie gehören zu den Netzflüglern und jagen im Flug andere fliegende Insekten.

Amfrühen Nachmittag erreichten wir unseren neuen Campingplatz im Norden des Lago Trasimeno nahe der Ortschaft Passignano. Was wir von hier aus erleben, ist selbst für uns noch so spannend wie ungewiss. – Kommentare zu meinen Beiträgen los zu werden, ist scheinbar nicht so einfach. Benutzt bitte meine E-Mailadresse für Anmerkungen und Fragen. Bis zum nächsten Mal…

Pasignano sul Trasimeno

Lago di Bolsena umrundet

Nachdem der gestrige Tag recht durchwachsen war, kam in der Nacht ein heftiger Regenguss herunter und dann war es plötzlich sternenklar und kalt. Mit der Sonne wurde es aber wärmer und wir entschieden uns dem Weg vor dem Campingplatz gegen den Uhrzeigersinn um den See zu folgen.

Capodimonte

Bald sahen wir Capodimonte vor uns liegen. Der Asphalt hörte auf und geschottert ging es weiter bis ein Felsen uns im Weg war. Den ging es zu umfahren. Zum Glück war der Weg plötzlich wieder asphaltiert. Ein kleines Schild mit dem Hinweis auf eine 20%ige Steigung lies uns die richtige Unterstützung und Gang wählen. Dafür hatten wir bald einen schönen Blick auf Capodimonte.

Isola Bisentina

Es war mit Allerheiligen ein langes Wochenende und damit viel los im Ort. Gegen über liegt die Isola Bisentina. Die Insel ragt 56 Meter über den Seespiegel auf und ist im Privatbesitz. Der Lago di Bolsena ist der größte Vulkansee Europas. Seine größte Tiefe beträgt 151 Meter. Wo das Ufer flach ist, wird Gemüse angebaut.

Marta

Nur wenige Kilometer weiter liegt Marta. Auch der Ort bietet interessantes zum Schauen, eine Promenade mit vielen Besuchern und wenn man weit genug außerhalb sucht auch noch einen nicht reservierten Tisch. Gut gestärkt schauten wir uns bei Google-Maps an, wie wir weiterfahren, bzw. zurück fahren sollten. Wir hatten den See fast umrundet und beschlossen unser Glück zu versuchen.

Die Hauptstraße bog nach Montefiascone, den Berg hinauf, ab. Unten am See stand nichts von einer Sackgasse, wenn der Weg auch immer schmäler und schlechter wurde. Dann war er nur noch für Fußgänger und Fahrradfahrer erlaubt. Er wurde durchaus reizvoll, es blühte über all. An einer Stelle waren dann Weiden beim letzten Sturm umgestürzt, direkt über den Weg. Da mussten wir drüber, ein paar Schritte weiter ging unten durch (s. Foto).

Basaltsäulen

Danach ging der Weg durch Olivenhaine, später aber steil hinauf auf die SS2. Endlich wieder Asühalt, aber auch Verkehr. An einer Bushaltestelle kamen wir an einem Basaltaufschluss vorbei, einmal hatten sich die Säulen in einem Vulkankegel gebildet. Nach dem Versinken der Vulkane kippten sie in fast waagerechte Lage. Dann war es nicht mehr weit ins pitoreske Bolsena. Wir blieben am Fuße des Ortes, denn es ging sehr steil zu den obersten Häusern hinauf.

Bolsena

Dann nahmen wir die letzten 10 km in Angriff. Eine Abkürzung führte fast zu einer Kollision mit einer Nutria-Familie, die wir noch filmen konnten bis sie sich ins Schilf davon machte. 51 Kilometer, die sich voll und ganz gelohnt haben.

Lago di Bracchiano

Gestern verließen wir Salerno und nahmen die Autostrada in Richtung Rom. Richtig auf´s Land kamen wir erst weit hinter Neapel, damit nahm der Verkehr auch etwas ab. Dafür braute sich ein heftiges Gewitter zusammen. Kurzzeitig waren kaum die Lichter des Vordermannes zu erkennen. Hinter Rom erreichten wir bald den Lago di Bracchiano.

Da er nicht weit von Rom weg liegt, kommen die Römer und Römerinnen gerne hier her und die Touristen aus dem Norden nutzen die Anbindung an die Eisenbahn in Bracchiano zu einem Besuch der Hauptstadt. Wir wollten im Moment keinen Großstadtrummel haben und genossen heute das sonnige Wetter für eine Umrundung des Sees.

Rund um den See führt eine Landstraße, deren Belag die ständige Aufmerksamkeit erfordert, ach ja, Autos gibt es da auch noch. An einer Stelle wurde per Hand die Geschwindigkeit gemessen. Darum herum wurde moderat gefahren. Es ist keine Via Verde, aber es war machbar. Der erste Ort am See ist Trevignano Romano.

Der Ort hat eine hübsche Promenade und die netten Häuser waren gepflegt. Ein richtig angenehmer Ferienort, der gerade für das Wochenende heraus geputzt wurde. Da es noch zu früh für eine größere Pause war, fuhren wir weiter. Die Orte liegen alle etwa 10 km von einander entfernt. Anguillara Sabazia war der nächste. Den mussten wir erst mal mit den Fahrrädern erklimmen.

Die Spitze des Berges hält die Altstadt besetzt. Es war interessant, wie einige Bewohner sich durch die Gassen manövrierten. Kopfsteinpflaster und steile Wege lies uns unsere Fahrräder stehen zu lassen. Direkt vor dem Stadttor fanden wir ein kleines Lokal in dem wir uns Spagetti Vongele und Tonarelli pescatora schmecken ließen. Die Tonarelli sind die Spagetti mit quadratischem Querschnitt, geschmacklich sind sie eigentlich gleich.

Den letzten Stopp machten wir dann in Bracchiano. Das Castell ist schon beeindruckend. Auffallend sind die Türumrandungen aus schwarzem Lava. Der See ist aus einem Vulkan entstanden, wie die Seen in der Eifel. Vor 40 ooo Jahren stürzte die Magmakammer ein und der Seebildete sich. Er ist kreisrund und hat einen Durchmesser von 9 km.

Bracchiano

Salerno

Wir stehen hier 14 km südlich von Salerno. Da stellt sich schon die Frage, ob man mit dem Bus hinein fährt oder die Fahrräder nimmt. Einen Fahrradweg gibt es nur auf einem Teil der Strecke. Nun, wir entschieden uns für die Räder. So konnten wir sehen wie wir uns der Stadt näherten und den veränderten Blickwinkel auf die Stadt an den Berghängen genießen.

Viel Platz gibt es unten am Strand wirklich nicht. So wundert es nicht, dass man die Häuser hoch hinauf gezogen hat, um den Platz so gut wie möglich zu genießen. Ganz am Ende, von uns aus gesehen, liegt der Fährhafen, davor befinden sich eine schöne Promenade, ein Park mit beeindruckenden Palmen und Palazzi.

Dahinter liegt die Altstadt mit ihren engen Sträßchen und Gassen, die sich den Berg hinauf ausdehnen. Im Internet fanden wir den Hinweis, dass man gerade dort Streetart finden kann. Mir mussten auch nicht lange suchen. Von einfachen Schriftzügen, kleinen Bildchen bis Hauswand füllenden Gemälden war alles da.

Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus und jetzt habe ich das Problem hier für den Blog die interessantesten heraus zu suchen. Ich habe mich für unterschiedliche Stilrichtungen entschieden. – Wir waren überrascht wie viele Touristen dort waren, und so gibt es eine bunte Vielfalt an kleinen Läden. Vom vielen Schauen waren wir bald müde und setzten uns zum Mittagessen in ein kleines Lokal. Gestärkt fuhren wir danach zurück und genießen die Sonne, die heute noch durchgehend scheinen soll.

Auf den Weg nach Salerno

Beginnen wir mit einer letzten Aufnahme vom Campingplatz in Monopoli. Eine mit Schlüssel gesicherte Tür führt ans Wasser, meist felsig, an einer Stelle gibt es eine kleine Bucht, die man sich mit Seegras teilt. Aber auf den Felsen blühen in großer Menge Mittagsschwertlilien.

Gestern Morgen fuhren wir quer über die Halbinsel in Richtung Taranto. Unterwegs sahen wir einige der hier anzutreffenden Trullis. Die dicken Steinwände kühlen im Sommer und halten im Winter die Wärme innerhalb der Wände, so dass sie auch heute noch gebaut werden.

Nach dem Führer wäre der angefahrene Campingplatz schon offen, aber davon wusste wohl hier niemand etwas, so fuhren wir die Küste nach Taranto hinauf weiter. PLEITE! Der nächste war westlich von Taranto. Etwas schwierig zu finden, vor allem wenn das Navi sich nicht einigen kann welches Links wir nehmen sollen. Auf einmal blieb uns eine Ecke zum Drehen. Immerhin waren ja gut 20 cm Spiel zum Vor- und Zurücksetzen.

Den Platz fanden wir im 2. Anlauf, aber auch nur wir, sehr ruhig und einfach, so dass es heute Morgen weiter ging. Der Strand war schmutzig, eher Müllplatz, im Hintergrund die Raffinerien. Aber es blühte: Der Lauch mit der Schlafkappe hatte es mir besonders angetan.

Heute Morgen hatten wir 3 große Straßen zur Auswahl nach Salerno. Wir nahmen die südlichste und hatten Glück. Als wir die Küstenstraße verlassen hatten führte uns eine gut ausgebaute, perfekt asphaltierte Straße stetig steigend in die Berge, Es war ein Vergnügen zu fahren. Später kamen wir auf die A2 von Reggio Calabria, die uns flott unserem Tagesziel näher brachte.

Hier stehen wir südlich von Salerno, (in der Einflugschneise des Flughafens) und sehen über das Meer auf die Amalfie-Küste.

Pulignano a Mare

Als wir uns dem Ort näherten, kamen wir an einem Busparkplatz mit öffentlicher Toilette vorbei. Von dort führte ein breiter Fuß- und Fahrradweg der Küste entlang in den Ort. Bald war mal wieder Schieben angesagt. Zu erst folgten wir den Fähnchenträgern, die kennen sich ja meistens vor Ort aus. Dann suchten wir unseren eigenen Weg, um dem größten Gedränge zu entgehen.

Die Häuser hier sind längst nicht so hoch, die Gassen noch etwas enger, dafür gab es noch mehr Menschen. Der Ort hat durchaus Charm und seine Lage direkt auf den Felsen über den Wellen, hat etwas. Wo Platz ist, findet man bunte Beete, nette Cafés und auch Kunst.

Zu unserer Überraschung war man hier ganz auf den Tourismus eingestellt. Ohne Probleme bekamen wir mittags eine Pizza, die war gut und preiswert. Eine gut eingespielte Belegschaft und Küche servierte rasant. Kaum war ein Gast aufgestanden, war der Tisch geleert und frisch eingedeckt. Viele Ecken waren liebevoll gestaltet, wie dieser Hausdurchgang.

Ein besonderer Anziehungspunkt war eine Brücke und der da drunter liegenden Bucht, steinig aber auch etwas Besonderes. Wie die Häuser ihre Entsorgung regeln, hinterfragt man da am besten nicht. Vielleicht sind auch hier EU-Normen zur Anwendung gekommen.

Auf dem Rückweg sind wir noch an einem Olivenbaum-Hain vorbei gekommen. Die alten Bäume waren mir ein paar Bilder wert.

Monopoli

An Bari vorbei erreichten wir gestern Mittag Monopoli. Der Campingplatz liegt etwa 4 km außerhalb der Stadt und ist recht teuer im Verhältnis zu dem was er bietet. Immerhin habe ich gutes Internet und kann den heutigen Bericht problemlos runter tippen. Vom gestrigen Tag gibt es keine Bilder, wie ich hörte regnete es in Crailsheim auch, das dürfte genügen.

Über Nacht hörte es auf und heute ist mal wieder schönstes Wetter. Über Filme bei YouTube haben wir uns über Monopoly informiert. Da ist nicht jeder Film wirklich sehenswert, so muss man etwas suchen, bis man den für einen richtigen Film gefunden hat. Immerhin hatten wir für heute einige Informationen, was auf uns zukommt.

Das kann man durchaus positiv verstehen. Na ja, es ist Samstag, schönes Wetter und nur wir wollten Sight-Seeing. Der Fahrradweg führt vom Campingplatz bis an den Altstadt-Rand. Dann ist meist schieben angesagt.Straßenbelag und Hauswände bestehen aus dem selben fast weißem Stein. Blumen bringen etwas Farbe hinein, wie auch die Auslagen der Geschäfte.

Monopoly liegt an einer Felsenküste und bietet nur kleine Strände in einigen Buchten, hier drängelten sich am Nachmittag die Menschen und etliche sah man im Wasser. Die Mehrzahl bummelte durch die Gassen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Hafen. Hier werden auch Küsten-Touren angeboten. Daneben liegt der Fischereihafen, an den man nicht heran kommt.

Wir hatten noch etwas Zeit bis Mittag und so fuhren wir noch ein Stück weiter bis Pulignano a Mare, das uns empfohlen war und nicht so groß wie Monopoli ist. Vielleicht finden wir da einfacher ein Lokal. Bericht folgt!