Castiglione del Lago

Um den See herum gibt es einen ausgezeichneten Fahrradweg. Von Passignano bis Castiglione sind es gut 20 km, etwa ein Drittel der Seeumrundung. Der Weg ist innerhalb der Ortschaft und auch außerhalb mit braunen Schilder, Orts- und Kilometerangaben gut ausgezeichnet. Die ersten Kilometer führten an der Bahnlinie auf einer ebenen Naturstraße.

Als wir nach Süden abbogen kamen wir direkt an den See heran. Hier ist der Weg etwas schmäler. Ein Ausweichen bei Gegenverkehr ist unproblematisch. Bei Bordigera fanden wir wilde Petunien, die dort jemand entsorgt hat und einer Fischerstatue im Ort.

Mal ging es durch einen Auenwald, mal an Feldern entlang. Die letzten 2 km waren dann nur eine Spur, die Ränder waren gemäht und ein Ausweichen in die Wiese war möglich. Da der Weg total eben verläuft trauen sich etliche Personen den Weg zu, Rennfahrer benutzen aber die Straße. Als wir Castiglione erreichten, stellten wir fest, dass der eigentliche Ort oben auf einem Felsen liegt.

Von hinten führt eine gut befahrbare Straße hinauf. Ab den Stadttoren ist der Ort autofrei. Die Hauptstraße weist beidseitig eine Kette von kleinen Läden auf. Eine Bäckerei mit deutschem Brot war schon leer gekauft. Es gibt die Spezialitäten der Gegend. Besonders gefiel uns ein Puzzle-Laden, der nichts anderes anbot.

Zu Mittag aßen wir Toskanisch. Wir wussten gar nicht, dass wir bereits in der Toskana sind. Dann ging es zurück und wie immer kam uns der Rückweg viel kürzer vor als der Hinweg. Es gab ja auch nicht mehr so viel zum Fotografieren.

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