Das Städtchen südlich der euganeischen Berge leitet seinen Namen vom Fluss Etsch (Adige) her, der bis zum Jahre 582 n.Chr. die Stadt umfloss. Dahin wollten wir heute Vormittag fahren, sie uns noch mal anschauen und ein paar Einkäufe erledigen.

Nachdem das Gewitter gegen Mitternacht heim gesucht hat, aber mehr Krach gemacht hat, als dass Regen herunter gekommen ist, haben wir uns auf die Fahrräder gesetzt. Den Kanalweg kannten wir ja schon, nur dass wir heute hier Schluss gemacht haben und durch die Gassen der Altstadt gebummelt sind. Es gibt noch zahlreiche Stadttore, nur die Mauern hat man durch Häuser ersetzt. Manchmal erkennt man in unverputztem Zustand, wie man die Stadtmauer weiter verwendet hat.


Auffallend sind die vielen Kirchen. Einige sehen sehr bemitleidenswert aus. Und nicht jeder schiefe Turm ist geeignet berühmt zu werden. Dieser Kaminaufsatz erinnert mich stark an die von Gaudi in Barcelona. Die Häuserzeilen machen einen gepflegten Eindruck. Im Erdgeschoss befinden sich auch in manchen Nebenstraßen Arkaden. Egal ob bei Regen oder großer Hitze sind sie ideal.

Eine Berühmtheit ist in Este der Torre Civica di Porta Vecchia. Der Turm wurde im 17. Jahrhundert neu erbaut, nachdem ein Erdbeben den Vorgänger zerstört hat. Heute ist er zusammen mit der gegenüber liegenden Castell-Anlage die Wahrzeichen der Stadt. Dass sich alt und neu gut vertragen können, sieht man an der hübschen Vespa, die aus dem Stadtbild Italiens nicht wegzudenken ist.







































































