Die Überschrift übertreibt etwas, wir waren nur bis zu den ersten Häusern unten im Tal gekommen. Die Sonne meint es sehr gut und einige Aufstiege lagen nicht im Schatten der Bäume. Aber von vorne: Wir starteten in Ponte Mesa und konnten am Ortsausgang die Hauptstraße verlassen, überquerten eine breite Brücke und folgten dem Senatello flussauf.


Im Tal befinden sich nur vereinzelt Häuser, dafür sind die Randstreifen der Straße bunt gesprenkelt von vielen verschiedenen Blütenpflanzen. Bei der nächsten Brücke haben wir uns verfahren und erreichten nach einem heftigen Anstieg wieder die Hauptstraße. Also zurück. Dafür sah ich am Straßenrand das recht seltene Immenblatt.


Wieder unten am Fluss folgten wir ihm noch ein paar Kilometer. Ein Teil des Randstreifens wurde gerade gemäht. Was für ein Frevel, denn gerade hier blühte es am heftigsten. Am Straßenrand entstand beim Bau ein Streifen mit Magerrasen, wo sich besondere Pflanzen durchsetzen können und nicht von hohen Gräsern verdrängt werden.

Irgend wann erreichten wir die historische Brücke von Casteldelci. Hier beginnt auch ein Geopark und um zum eigentlichen Ort zu gelangen, geht es fast senkrecht hinauf, den Eindruck hat man wenigstens. Wir fuhren ein kurzes Stück zurück und stellten unsere Räder vor der Giardiniera ab, einer Bar mit Restaurant. Man sagte uns, dass sie für die Arbeiter ein Menue kochen, davon nahmen wir nur das Fleischgericht mit Bohnen, eine Art Stew und zum Nachtisch ein selbst gemachtes Eis.


Zum Glück mussten wir von ab ab nur noch bergab. Im Nu, so kam es uns vor waren wir wieder auf dem Campingplatz und machten uns im Schatten breit. Unter dem Blätterdach ist die Hitze gut auszuhalten. Findet ihr Gudrun auf dem Bild?
