Isola Maggiore

Ich wollte eine Fahrkarte für eine Schiffsfahrt, die morgen stattfindet, aber wie ich kurz darauf feststellt, war sie für heute ausgestellt. Nun musste einiges schneller vonstatten gehen: Einkaufen, dann zu Mittag essen und wieder zum Anleger, bzw. in die Nähe, wo wir einiger Maßen sicher unsere Fahrräder abschließen konnten. Wir waren gut rechtzeitig da und schauten einer Schulklasse beim Ballspielen zu. Die warteten wohl auch auf das Schiff.

Isola Maggiore

Kurz darauf machten sich etliche Personen auf, um auf den Anleger zu gelangen und da lag ein Boot. Nun mal drauf, fragen nach der richtigen Verbindung erübrigte sich, der Matrose deutete an, dass er später vorbei kommt und von hinten drängelte die Masse. Nur die Schüler folgten nicht, auch gut dachten wir. Das Boot fuhr ab, nur direkt zur Isola Maggiore statt wie gebucht, zuerst nach Tuoro. Wir fuhren den Dreieckparcour in umgekehrter Richtung.

So schauten wir uns die Insel gleich an. An der Westseite beim Anleger gibt es eine kleine Ortschaft, die ganz auf den Tourismus ausgerichtet ist. Wir bummelte über die einzige Straße, oben auf der Höhe gibt es noch eine Kapelle und am anderen Ende ein Castel, das im Bau ist. Uns steckte noch der gestrige Tag in den Knochen und so nahmen wir das nächste Schiff nach Hause.

Isola Maggiore

Wir sind es noch nicht gewöhnt, dass es so warm ist. Aber noch kurz zum See: Er ist nur bis zu 7 Metern tief und hat keinen Auslauf. Die Bäche, die ihn speisen sind im Sommer oft ausgetrocknet. Ein Kanal zum Tiber schützt die Bevölkerung vor Überschwemmungen. Uns kommt es aber vor, dass das Problem an zu wenig Wasser liegt. Dazu kommt die Überdüngung der Felder und im Sommer zu starkem Algenwachstum. Daher wirkt das Wasser auf den Bildern auch so grün. Hier im Hafen liegen große Boote, die bereit sind die Algen im Wasser ab zu mähen.

Passignano

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