Fahrradtour entlang des Ostufers des Trasimeno-Sees

Heute wird es warm. Wir kamen bald aus den Betten und so auch früh auf die Räder. Uns fehlte ja noch die Ostufer-Tour. Direkt vom Campingplatz begann er entlang der Eisenbahntrasse. Nach nur wenigen Kilometern folgte eine Unterführung deren Betonwände zum Teil gekonnt bemalt worden sind.

Am Ufer befinden sich keine größeren Orte, die liegen mehr die Berge hinauf, damals malariasicher weit genug vom See entfernt. Es ist Pfingsten und etliche Besucher laufen oder fahren um den See. Meist war der Weg gut ausgebaut, aber mit ein paar Schlaglöchern muss man rechnen. Auch gab es 2 heftige Ecken, gesplittet und in einer unübersichtlichen Steigung liegend. Hier musste fast jeder absteigen.

Nach etwas über 20 km fanden wir eine Einkehrmöglichkeit, wo wir Kaffee und ein Tiramisu bekamen. Hier machten wir kehrt. Jetzt lagen die Ortschaften im Sonnenlicht, eine war total verlassen. Ein neues Straßenschild wies dort hinauf zum Monte Alto.

Auf der Hinfahrt fielen mir blaue Petunien auf, die sich aus einem Garten über den Straßenrand ausgebreitet hatten. Davon versuche ich einen Ableger nach Deutschland zu entführen. Die mögliche Eisenbahnfahrt nach Peruggia werden wir auslassen. Für einen weiteren Stadtbummel ist es zu heiß.

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