Auf den Weg nach Salerno

Beginnen wir mit einer letzten Aufnahme vom Campingplatz in Monopoli. Eine mit Schlüssel gesicherte Tür führt ans Wasser, meist felsig, an einer Stelle gibt es eine kleine Bucht, die man sich mit Seegras teilt. Aber auf den Felsen blühen in großer Menge Mittagsschwertlilien.

Gestern Morgen fuhren wir quer über die Halbinsel in Richtung Taranto. Unterwegs sahen wir einige der hier anzutreffenden Trullis. Die dicken Steinwände kühlen im Sommer und halten im Winter die Wärme innerhalb der Wände, so dass sie auch heute noch gebaut werden.

Nach dem Führer wäre der angefahrene Campingplatz schon offen, aber davon wusste wohl hier niemand etwas, so fuhren wir die Küste nach Taranto hinauf weiter. PLEITE! Der nächste war westlich von Taranto. Etwas schwierig zu finden, vor allem wenn das Navi sich nicht einigen kann welches Links wir nehmen sollen. Auf einmal blieb uns eine Ecke zum Drehen. Immerhin waren ja gut 20 cm Spiel zum Vor- und Zurücksetzen.

Den Platz fanden wir im 2. Anlauf, aber auch nur wir, sehr ruhig und einfach, so dass es heute Morgen weiter ging. Der Strand war schmutzig, eher Müllplatz, im Hintergrund die Raffinerien. Aber es blühte: Der Lauch mit der Schlafkappe hatte es mir besonders angetan.

Heute Morgen hatten wir 3 große Straßen zur Auswahl nach Salerno. Wir nahmen die südlichste und hatten Glück. Als wir die Küstenstraße verlassen hatten führte uns eine gut ausgebaute, perfekt asphaltierte Straße stetig steigend in die Berge, Es war ein Vergnügen zu fahren. Später kamen wir auf die A2 von Reggio Calabria, die uns flott unserem Tagesziel näher brachte.

Hier stehen wir südlich von Salerno, (in der Einflugschneise des Flughafens) und sehen über das Meer auf die Amalfie-Küste.

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