Metz

Nach der gestrigen Fahrradtour haben wir noch alles zusammen gepackt und sind bis Metz gefahren. Den Camping Municipal kannten wir zwar schon, es ist aber immer wieder eine Herausforderung die Einfahrt zu finden.

Heute war Stadtbummel angesagt, eingeschlossen ein Besuch beim Friseur. Bisher hatten wir für solche Nebensächlichkeiten nie genug Zeit, denn ohne Termin geht so was auch in Frankreich nicht. Nun, das konnten wir gut über die Bühne bringen und sehen nun fast wie Franzosen aus.

In einem Straßenrestaurant aßen wir noch mal Moule Frites, ein Straßenmusikant spielte französische Chansons auf seiner Ziehharmonika. Es war alles Perfekt.

Ein Verdauungsspaziergang führte uns zu der imposanten Kathedrale. Ihr klarer gotischer Stil beeindruckt und dominiert die Altstadt. Immer wieder blieben wir stehen, um die imposanten Häuser aus der Zeit von 1880 bis 1910 zu bewundern. Die Architekten wie Knobloch hatten sich in der Fassade verewigt. Von der Gründerzeit bis zum Jugendstil ist alles vorhanden.

Die weitläufige Fußgängerzone ist durch versenkbare Säulen gesichert und wird nur von wenigen Fahrzeugen im Schritt befahren. Bei den Geschäften fielen uns mehrere Musikgeschäfte auf, Instrumente und auch CD´s konnte man kaufen, Daneben gibt es Spezialitäten aus dem Land und auch eine Drogerie, wie es sie vor langer Zeit gab, da war mir leider nur ein Bild durch die Scheibe möglich. Es lohnt sich die Details an zu sehen.

Ach, ja! Bevor ich es vergesse: Das ist für diese Reise mein letzter Beitrag. Morgen sind wir wieder in Deutschland und der Rest ist nichts als Heimfahrt. Danke meinen treuen Lesern, auch für den einen oder anderen Kommentar. Wer meinen Blog abonniert hat, erfährt, wann es weiter geht, vermutlich in die Bretagne. Euer Horst-H. Henßen

Hinterlasse einen Kommentar