Die Bretagne im Spätsommer 2024

Mit unserem Wohnmobil wollen wir von Ende August bis Ende Oktober nach Frankreich fahren. Wie immer sind unsere Fahrräder dabei, einmal um vom Campingplatz bequem in die Städtchen zu radeln, bzw. Touren auf den Voie Verte und entlang der Kanäle zu fahren.

Viele Tipps haben wir aus den Zeitschriften „Frankreich erleben“ heraus gelesen und sie in unsere Reiseroute eingeplant. So besteht eine Reihe von Campingplätzen, die wir anfahren oder auch nicht. Für die zeitliche Reihenfolge gibt es ein ungefähres Raster, dem wir folgen können oder auch nicht.

Natürlich benutzen wir das eingebaute Navi, aber ohne die Regionalkarten von Michelin geht gar nichts. Navi ist gut, Kontrolle ist besser. Für die Informationen vor Ort vertrauen wir auf das, was die Campingbetreiber uns anbieten. Die werden sicher immer die neuesten Informationen zur Verfügung haben.

Buchen werden wir nur kurzfristig die Wochenende, wenn das Wetter regen Ausflugsverkehr verspricht. Alles weitere folgt dann aktuell in den folgenden Beiträgen. Über Kommentare freue ich mich natürlich und Fragen werden so schnell wie möglich beantwortet. Wem das das über den Blog zu umständlich ist, geht es auch per E-Mail: hogucr@gmail.com

Metz

Nach der gestrigen Fahrradtour haben wir noch alles zusammen gepackt und sind bis Metz gefahren. Den Camping Municipal kannten wir zwar schon, es ist aber immer wieder eine Herausforderung die Einfahrt zu finden.

Heute war Stadtbummel angesagt, eingeschlossen ein Besuch beim Friseur. Bisher hatten wir für solche Nebensächlichkeiten nie genug Zeit, denn ohne Termin geht so was auch in Frankreich nicht. Nun, das konnten wir gut über die Bühne bringen und sehen nun fast wie Franzosen aus.

In einem Straßenrestaurant aßen wir noch mal Moule Frites, ein Straßenmusikant spielte französische Chansons auf seiner Ziehharmonika. Es war alles Perfekt.

Ein Verdauungsspaziergang führte uns zu der imposanten Kathedrale. Ihr klarer gotischer Stil beeindruckt und dominiert die Altstadt. Immer wieder blieben wir stehen, um die imposanten Häuser aus der Zeit von 1880 bis 1910 zu bewundern. Die Architekten wie Knobloch hatten sich in der Fassade verewigt. Von der Gründerzeit bis zum Jugendstil ist alles vorhanden.

Die weitläufige Fußgängerzone ist durch versenkbare Säulen gesichert und wird nur von wenigen Fahrzeugen im Schritt befahren. Bei den Geschäften fielen uns mehrere Musikgeschäfte auf, Instrumente und auch CD´s konnte man kaufen, Daneben gibt es Spezialitäten aus dem Land und auch eine Drogerie, wie es sie vor langer Zeit gab, da war mir leider nur ein Bild durch die Scheibe möglich. Es lohnt sich die Details an zu sehen.

Ach, ja! Bevor ich es vergesse: Das ist für diese Reise mein letzter Beitrag. Morgen sind wir wieder in Deutschland und der Rest ist nichts als Heimfahrt. Danke meinen treuen Lesern, auch für den einen oder anderen Kommentar. Wer meinen Blog abonniert hat, erfährt, wann es weiter geht, vermutlich in die Bretagne. Euer Horst-H. Henßen