Canal entre Champagne et Borgogne

Wir sind hier in Hûmes gelandet, da hier der Kanal zwischen Champagne und Burgund durch fließt. Der Kanal folgt im Norden für lange Zeit der Maas und taucht etwa 15 km weiter südlich in einen Tunnel ein, um auf der anderen Seite der Saone zu folgen. Das wird die kürzeste Verbindung zwischen Amsterdam und Marseille sein.

Jetzt benutzen ihn im Oberlauf nur noch Freizeitboote, wie dieser Engländer, der wohl im Mittelmeer überwintert hat und jetzt wie wir nach Hause fährt.Das Boot ist groß genug, um sich die Kanalüberquerung zu zu trauen.

Wie immer führt an französischen Kanälen ein Treidelweg, der fast immer asphaltiert ist. Kurz vor dem Tunnel erreichten wir die Schleuse Nr. 1. Diese werden vom Boot aus per Funk bedient, obwohl wir alle Schleusenwärter-Häuser bewohnt waren. Aufwendig gestaltet waren oft die Gärten. Meist gibt es auch oberhalb der Schleuse eine Möglichkeit zum Festmachen für die Nacht.

Schleuseneinfahrt nach der Brücke

Bei Hûmes konnten wir auch eine Hubbrücke sehen. Schade, dass gerade kein Schiff kam.

Hubbrücke

Auf dem Rückweg quälten wir uns noch nach Langres hinauf. Diese Stadt besitzt noch rund herum eine Mauer, und da sie auf einem hohen Bergsporn sitzt, ist sie auch heute noch schwierig zu erreichen.

Blick von der Stadtmauer

Besonders aufgefallen ist uns die Kirche mit ihren bunten glasierten Schindeln, die darauf hinweisen, dass das Burgund nicht fern ist. Viele hohe nüchterne Gebäude erinnern an Schulen oder Krankenhäusern, ein Lehererseminar für Priester oder ähnlichem. Touristen können von 2 Parkplätzen mit einem Schrägaufzug die Stadt erreichen.

Nachreichen möchte ich noch 2 Orchideen, die wir auf der gestrigen Fahrt hier her entdeckten.

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