Guedelon

Fest stand, dass wir nach ein paar Jahren mal wieder zur Burgenbaustelle Guedelon fahren wollten. Wir sind extra früh aufgebrochen, und waren 15 Minuten vor Kassenöffnung da, aber ein groß Teil der Parkplätze waren schon belegt und die Schlange vorm Eingang dem entsprechend groß.

Wir kamen dennoch sehr zügig rein, da die meisten ihr Ticket bereits über das Internet gelöst hatten. So standen wir nun plötzlich vor der Burg. Sie wirkt viel gewaltiger wie zuvor. Die Westseite ist nun ganz fertig und der Behelfseingang auf de r Ostseite gibt es nicht mehr. Dort wächst gerade die Mauer empor. Wir hatten etwas Glück und konnten verfolgen, wie die Arbeiter Steine in eine hölzerne Trage luden, die darauf mit dem Kran über die Mauer in den Innenhof gebracht wurden.

Die meiste Arbeit konnten wir in den Ateliers verfolgen. Zimmerleute fertigten mit Äxten Balken. Ein Schreiner war am Hobeln, daneben arbeitete ein Drechsler, während in einer anderen Hütte ein Wagner eine neue Radnabe fertigte.

fertige Westseite

Vollkommen neu für uns waren die Fenster. Sie bestehen aus einem in einen Rahmen gespanntes dünnes Leder, mache auch aus Tuch. Da scheint man noch zu experimentieren, wie an deren Bemalung.

An anderer Stelle wurde ein neuer Kräutergarten angelegt, daneben steht ein Backofen und ein Brennofen für Keramik ist auch neu am Erstehen. Wir hatten den Eindruck, dass trotz der vielen Baufortschritte ein Ende der Arbeiten noch nicht so schnell zu befürchten ist.

ehemaliger Eingang

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