Von El Golfo nach Playa Blanca

El Golfo lässt sich über Yaiza und die LZ 2 gut erreichen. Auf dem letzten Kilometer muss man den Lavafluss des letzten Ausbruchs überqueren. Wäre die Straße nicht da, würde man glauben, auf einem andren Planeten zu sein. Undurchdringbare scharfe Felsen lassen bis heute noch kein Pflänzchen hoch kommen. Da zwischen befinden sich aber Inseln, die der Lavastrom umflossen hat und da ist Landwirtschaft möglich.

Hier sind wir ausgestiegen und haben entlang eines Feldweges die Gegend erkundet. Hier sind in letzter Zeit neue Felder angelegt worden. Agaven und Opuntien dagegen sind Relikte früherer Epochen. An den Lavahängen wachsen kräftig grüne Euphorbienbüsche.

El Golfo besteht aus einer Ansammlung von Gaststätten und mehreren Parkplätzen. Von hier kann man entlang der Küste in den Nationalpark wandern. Dafür sind Wanderschuhe zu empfehlen. Auf der anderen Seite des Ortes führt ein kurzer gut ausgebauter Wanderweg zu einem Aussichtspunkt von dem man einen fantastischen Blick hinab auf die grüne Lagune werfen kann.

Die Küstenstraße nach Süden war unterbrochen, so dass wir nur bis zu einem weiteren See kamen. Er ist schön direkt hinter dem Strand gelegen und ohne Probleme ließen sich Steine mit Olivin-Mineralien finden. Dann ging es erst mal zur Hauptstraße zurück und weiter nach Playa Blanca. Nein, das ist nichts für uns. Ohne Stil und Idee entstehen hier immer mehr Hotels und Apartments. Dazu liegt der größte Teil oberhalb der Steilküste.

Kein Wunder, dass die meisten Gäste sich auf den Weg zu den Papageienstränden östlich des Ortes macht. Der Zugang kostet und besteht aus einer kilometerlangen unglaublich schlechten nicht asphaltierten Zufahrt. Mehrere Parkplätze übernehmen das Verteilen der Besucher und man kann gut von einer Bucht zur anderen laufen, die mit ihrem hellen Sand eine Besonderheit darstellen.

Zurück fuhren wir über Femés, das wie ein Balkon oberhalb eines steilen Abhanges liegt. Hier sollte man einen Stopp einlegen und einen Blick hinunter zur Küste und den sich anschließenden Inseln werfen. Das anschließende Hochtal ist durch Landwirtschaft geprägt und ist viel zu schön, um da durch zu rasen.

Der Nordosten Lanzarotes

Die Regenwolken von gestern haben sich aufgelöst, die Sonne scheint warm und lädt zu einem neuen Ausflug ein. An der LZ 10 nach Haria befindet sich die Antiqua Rofera. Von der Straße aus sieht man schwarz-blaue Felssäulen nahe der Straße. In diesem Steinbruch wurde vor Jahren Picón/Lavaasche abgebaut, das feinkörnige Substrat wird zum Abdecken der Felder verwendet.

Während einer kleinen Wanderung kann man die Reste anschauen, klettern und eine kleine Höhle besichtigen. Interessant war die Furt, durch die man musste, um das andere Ufer zu erreichen. Gestern war das wegen des Regens nicht möglich. Nur wenige Kilometer weiter liegt der Kaktusgarten von César Manrique.

Wie in einer Arena liegt der terrassenförmige Garten . Auf mehreren Etagen kann man entlang der Kakteen und anderen Sukkulenten spazieren. Selbst in diesen ersten Februartagen blühen einige Kakteen, aber vor allem die Aloen stehen in voller Blüte.

Anschließend fuhren wir ins nahe Mala, wo wir ein kleines Lokal fanden. Hier wollten wir endlich mal Paella essen, was bedeutete, dass wir einige Zeit darauf warten mussten. Etliche Grüße aus der Küche vertrieben uns die Zeit, mit dem Ergebnis, dass wir die Hälfte der Paella mit nach Hause nehmen konnten.

Gestärkt machten wir uns zu Manriques „Jameos del Aqua“, was so viel wie Wasser-Gras bedeutet, das hier vor der Küste wächst und die Kinderstube für etliche Fische bildet. César Manrique entdeckte hier eine mit Wasser gefüllte Grotte. Er baute sie aus, so dass man die Grotte begehen kann und die darin lebenden Krebse beobachten. Weiterhin gibt es eine Bar und einen Swimmingpool (zum Anschauen) und am Ende der Rundtour ein in einer Höhle liegender Konzertsaal.

Um den Nachmittag ausklingen zu lassen fuhren wir das letzte Stück nach Norden. Kurz vor Orsola befinden sich einige weiße Sanddünen mitten im dunklen Lava-Meer, die sich bis zum Strand ausbreiten und dort kleine Sandstrände bilden. Einige kleine Parkplätze ermöglichen den Zugang.

In Orzola waren die meisten Parkplätze für Schifffahrtsgäste zur Insel Graciosa reserviert. So bildet der Hafen das eigentliche Zentrum des Ortes. Nach einem Café Solo ging es zurück nach Puerto del Carmen.

Nationalpark Timanfaya

Der Nationalpark lässt sich über eine Zufahrt an der LZ 67 erreichen. Nach dem bezahlen von 24 € kann man zum Besucherzentrum auf dem Islote Hilaro fahren. Hier ermöglicht ein großer Parkplatz das Umsteigen auf einen großen Bus.

Mal wieder mit Maske ausgerüstet geht es gleich darauf auf zu einer Runde durch den Park. Auf einer beängstigend schmalen Straße und gemütlicher Geschwindigkeit geht es durch viele Kurven auf und ab, beschallt in 3 Sprachen mit den wichtigsten Informationen.

Es gab mehrere kurze Halte während deren aber nicht ausgestiegen werden konnte. Schade, so habe ich mir das nicht vorgestellt. Dann doch lieber ein Video anschauen oder noch besser einen der Wanderwege außerhalb des Parks gehen und die Natur direkt auf sich wirken lassen.

Gegen Mittag flüchteten wir aus dem Trubel und fanden ein nettes Lokal bei Yaiza. Von einer überdachten Terrasse konnten wir beobachten, wie sich ein Gewitter über uns entlud. Heftige Wassermassen suchten darauf ihren Weg in Richtung Meer.

Puerto Calero

Gegen 14 Uhr war der Spuk wieder vorbei und wir fuhren eine Saline an, um danach den kürzesten Weg zum Apartment zu suchen. Es hatte sich auf 13° abgekühlt und darauf waren wir nicht eingerichtet.

Haria

Die letzten Jahre seines Lebens wohnte César Menrique in seinem Haus in Haria. Da wir gestern gleich ein Kombiticket gekauft hatten, führte heute unser Weg über Teguise nach Haria. Ein Abstecher zur Eremita de las Nieves brachte uns an die Steilküste im Nordosten der Insel.

Dort gibt es die Möglichkeit ein längeres Stück an der Kante entlang zu laufen. Dazu gibt es tolle Ausblicke und überraschend viele kleine blühende Pflänzchen.

An einer Stelle kann man zu einigen Höhlen absteigen. Ob sie in Vorzeiten besucht werden, konnte ich nicht erkennen.

In Haria konnten wir recht gut essen, der Busparkplatz hätte uns allerdings sagen können, dass wir besser etwas Anderes suchen sollten. Danach machten wir uns auf die Suche nach dem Haus von César Menrique. Wir konnten einige schöne Räume besichtigen, aber nicht so spektakulär wie gestern.

Von hier ging es hinauf auf den Mirador del Rio. Die Panoramastraße für 2m Breite mit beidseitigen Mauern machten das Fahren schwierig und einen Ausblick konnte man so gut wie nicht riskieren. Erst am Mirador gab es einen großen Parkplatz und für 5€ Eintritt konnten man die Terrassen mit lohnendem Ausblick betreten.

Fazit: Die Eremita de las Nieves war der Höhepunkt in Bezug auf den Blick.

Fundación César Manrique

Unser Auto stand heute Morgen pünktlich vor der Tür und wir machten uns auf über San Bartolomé zur Fundación César Manrique zu fahren. In mitten eines Kreisverkehrs entdeckten wir ein Windspiel des Künstlers.

Mit der Fundatión ist vor allem das Haus des Künstlers gebaut. Zu Beginn entdeckte er in einem Lavafeld mehrere miteinander verbundene Höhlen. Vermutlich konnte er das Land günstig erwerben und machte sich an den Ausbau der Höhlen mit dem Ergänzen von oberirdischen Räumen.

Heute ist es ein Museum in dem viele Gegenstände aus seiner Schaffensperiode ausgestellt sind. Für uns war vor allem die Ausgestaltung der Höhlen von Interesse und wie er das Haus in die eigentlich unwirtliche Umgebung integriert hat. Natürlich gibt es auch einen Museumshop und ein Café.

Auf der Hinfahrt fiel uns der Ort San Bartolomé auf, so dass wir den Ort noch mal anfuhren. Er hat ein schönes Zentrum mit Palmenallee, Theater, Kirche und Rathaus und an dessen Ecke eine nette Bar, die ab 13 Uhr Mittagessen anbietet.

Wir entschieden uns mutig für das Menü und bekamen Fischsuppe oder eine kalte Tomatensuppe, zum Hauptgang Cordon Bleu mit Pommes oder Schmorfleisch mit Kartoffeln und – es könnte Süßkartoffel gewesen sein. Die Rechnung machte mit einem Liter Wasser und 2 Espresso 22,oo€.

Anschließend mussten wir die Kalorien ablaufen und fuhren bis zum Parkplatz zur Caldera Blanca. Der Weg Es führt in vielen Windungen durch eine Lavawüste. Da er sehr schwer zu gehen war, drehten wir noch vor dem Erreichen der Caldera um. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis.

Puerto del Carmen

Nach der Autofahrt gestern wollen wir es heute etwas langsam angehen. Nach dem Frühstück im Sonnenschein auf der Terrasse haben wir gelesen. An der Rezeption gibt es eine größere Anzahl an Büchern zum Ausleihen. Dort haben wir auch ein Auto für die nächsten 7 Tage gemietet. Es hat sich schnell gezeigt, dass das der Urlaub ist, so wie wir ihn lieben. Wenn schon nicht im Wohnmobil, dann doch mobil und immer wieder etwas Neues auskundschaften.

Nicht dass wir an unserem Ort etwas auszusetzen hätten. Puerto del Carmen ist sehr gepflegt. Das Angebot an Geschäften und Lokalen entlang der Promenade ist vielseitig und hier trifft man sich. Hier trifft man sich. Man bummelt, joggt, fährt Fahrrad, es ist lebhaft bis in die Nacht hinein, wann Lifemusik angeboten wird, in den Bars vom Sport bis zu Spielen einem nicht langweilig wird, wenn man es mag.

Heute haben wir für 22€ für 2 Personen eine Tapas-Platte bekommen und sind gut satt geworden. Es gab Hühnchen, Krabben, Schweinefleisch, Kartoffeln, Tintenfisch, Käse,…? Alles war lecker. Leider war auch heute auf dem Bouleplatz nichts los, war wohl noch zu früh am Tag.

Die gelben Kugelkakteen: Echinocactus grusonii, scheinen hier die Nationalpflanze zu sein. Ich entdeckte sogar schon eine Blüte, nur haben die Blütenreste alle keinen Samen, es fehlt wohl der richtige Bestäuber. An Bäumen sah ich etliche Euphorbia canariensis und auch den Drachenbaum. Die Aloe vera steht auch schon in Blüte und ist all gegenwertig.

Heute ist es recht windig und die Sonnenanbeter haben sich an die Mauer mit Windschatten zurück gezogen. Die nächste Insel hat sich im Dunst versteckt. Sonst sahen wir schon etliche Badende und auch Taucher, aber die haben sich weitgehend andere Beschäftigungen gesucht. – Das Einkaufen geht recht gut. Fast an jeder Ecke befindet sich ein SPAR-Laden, dessen Angebot aber nichts mit dem, was man von Deutschland kennt überein stimmt. Es sind spanische Läden, dazu findet man auch unabhängige „Krämerläden“, die die wichtigsten Lebensmittel vorrätig haben.

Quer über die Insel

Unseren Mietwagen brachte man uns pünktlich heute Morgen vor die Türe. Schnell waren die Dinge für den Ausflug eingepackt und mit Karte und Reiseführer ging es los. Unser erstes Ziel war die Apartmentanlage „Los Villareales“ in Tias. Da nach ihr nicht hingewiesen wird, war etwas Pfadfinderkenntnis gefragt, um sie zu finden. Hier scheint vor allem Gaudi Pate gestanden zu haben.

Den nächsten Halt machten wir an der Caldera Colorada. Vom Parkplatz aus ging ein bequemer Fußweg einmal um den Vulkan herum. Da die Hänge von unterschiedlichen Gesteinen und Farben gebildet werden, ist die Wanderung sehr abwechslungsreich. Mit den unterschiedlichen Gesteinen ändert sich auch der Pflanzenbewuchs. Dazu konnten wir Vögel, Eidechsen und Heuschrecken beobachten.

Überrascht haben mich vor allem die blühenden Geranien, Aeonien und verschiedene andere Blütenpflanzen.

In der Casa Museo del Campesino haben wir zu Mittag gegessen. Hier wurde vor allem Kanarische Küche angeboten. Wir suchten uns geschmortes Ziegenfleisch und Kaninchenfleisch auf Gemüse und Süßkartoffelmus aus und es hat uns gut geschmeckt. Außerhalb gibt es noch einen Garten und ein Gebäude in dem einheimische Handwerksprodukt verkauft werden, z. B. Strickwaren, die mit der Cochenille-Laus gefärbt wurden.

Unserer weiterer Weg ging hinunter an die Nordküste, hier sahen wir viele Windsurfer, die Landschaft ist dagegen trostlos. Auf dem Heimweg sind wir noch etwas Spazieren gefahren und haben für 6 € voll getankt, so dass wir den Fiat 500 wieder abgeben konnten. Im Hinterland trifft man auf viele Rennradfahrer, so dass die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert ist.

Ankunft in Lanzarote

Die Zugfahrt von Crailsheim nach Stuttgart verlief so wohl pünktlich wie auch problemlos. Das Umsteigen von DB zur S-Bahn ist eine Katastrophe und eigentlich unzumutbar, vor allem mit Gepäck. Wenn man den S-Bahn Bahnsteig endlich erreicht hat, ist man gefühlt auch schon am Flugplatz.

Die Maschine war gut belegt, der Service ist gut, so weit man diverse Leistungen vorab als Zusatz(_Kosten) zugebucht hat. Man fühlt sich wie im Supermarkt in dem laufend Waren angeboten werden, bezahlen kein Problem. So verging die Zeit, knappe 4 Stunden recht schnell. Zuletzt bekamen wir noch eine Sight-Seeing-Tour in dem wir entlang der Küste Lanzarotes entlang flogen. Mein Kommentar: Da müsste jemand mal gießen.

Ein Tipp in eigener Sache, wer früh eincheckt, muss auf den Koffer bis zuletzt warten. BINGO! Macht aber nichts, denn die anderen warten brav im Bus bis auch wir ankamen. Dort waren wir dann die vorletzten die ausstiegen, dafür haben wir eine Führung entlang etlicher Hotels und der Siedlungen bekommen. Da müssen wir die nächsten Tage nicht mehr durch.

Bei Sonnenuntergang erreichten wir unser Ziel, eine gemütliche Appartement-Anlage (Playamar) direkt hinter der Promenade, zentral, aber leise. Der Service an der Reception lies bis jetzt keine Wünsche offen. Den Urlaubsbeginn musste noch gefeiert werde. Die Anzahl und die Ausrichtung der Restaurants ist riesig und wir blieben in einem ruhigen kleineren Lokal weiter verschiedenen Tapas und Wein von der Insel hängen. Das war so was von GUT.

Müde waren wir dann auch und fielen in unsere Betten und schliefen gut und schnell ein. Ein SPAR-Markt liegt gleich um die Ecke und ein erster Spaziergang führte uns in den Ferientrubel. Er ist noch OK, aber wie wird das in der Hochsaison sein?

Colli Euganei: Monte Fasolo

Ich hasse, wenn es heißt: der letzte … vor der Heimkehr. Immer wieder stolpert man über diese Gedanken. Aber nun ist es aber so, das ist unser letzter Urlaubstag, wenn man die Fahrtage nicht mitrechnet.

Bis jetzt sind wir jedes Mal ein Stück um die Colli Euganei herum gefahren, heute sollte es direkt zwischen die Berge hinein gehen. Unsere Rundtour wollten wir mit einem Stopp in Monselice ausklingen lassen. So weit der Plan.

Das was so einfach: ins Tal hineinfahren -klingt. Entpuppt sich zu einer längeren Steigung mit abschließenden Haarnadelkurven bei der Abfahrt. So richtig was zum warm werden. So erreichten wir schnell Barone, wo man unter hohen Bäumen saß und trank, leider etwas früh für uns, um daran teil zu nehmen.

Weiter hinten im Tal erreichten wir San Giorgio. An einem Brunnen traf man sich, Fahrradfahrer, denn wir waren nicht die Einzigen unterwegs. Wir bekamen Tipps welche Wege die am wenigsten anstrengenden waren. Denn dass wurde uns jetzt klar, das Tal war hier zu Ende, aber man konnte weiter hinauf fahren. Wir haben es geschafft, wenn wir auch ein kurzes Stück die Fahrräder geschoben haben.

Der Monte Fasolo ist eigentlich ein Bergrücken mit einer kleinen Kapelle. Daneben breitet sich ein großes schickes Ausflugsrestaurant aus. Ein großartiger Blick über die Landschaft gab es um sonst zu kalten Getränken und belegten Broten: den Cicchetti, einer venezianischen Spezialität. Die Auswahl ist so reichhaltig wie bei den Pasta in Spanien.

Nun ging es gut gestärkt zurück, immer die Bremsen fest im Griff, um nicht zu schnell unten zu sein. In der Ebene war das Fahren dann pures Vergnügen. Eine Gelateria fanden wir an einem der Plätze in Monselice (das letzte Eis) bei über 30° und ab zum Campingplatz und unter die Dusche.

Saverne Porte d´Alsace

Hier müssten wir den letzten offenen Campingplatz vor dem Rhein erwischt haben. Direkt am Rhein-Marne-Kanal gelegen, hat man mehrere Möglichkeiten mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß die Gegend zu erkunden.

Das Städtchen aus rotem Sandstein erbaut und viel Blumenschmuck strahlt viel elsässisches Flair aus. Es war noch mal so warm, dass wir draußen direkt am Kanal saßen. Nur konnte das Essen nicht mit dem mithalten, was wir die letzten Wochen gewohnt waren.

Damit die Kalorien sich nicht ansetzen können, fuhren wir im Anschluss an das Mittagessen den Rhein-Marne-Kanal entlang in Richtung des Schiffshebewerks. In Lutzelburg machten wir eine kleine Pause auf einer sonnigen Bank. Neben uns stand eine alte Lok, die ehemals die Kähne durch den nur wenige Kilometer entfernten Tunnel zogen, der sich am oberen Ende des Schiffshebewerkes anschließt.

Jetzt genießen wir die Sonne, so lange sie uns noch scheint.