Quer über die Insel

Unseren Mietwagen brachte man uns pünktlich heute Morgen vor die Türe. Schnell waren die Dinge für den Ausflug eingepackt und mit Karte und Reiseführer ging es los. Unser erstes Ziel war die Apartmentanlage „Los Villareales“ in Tias. Da nach ihr nicht hingewiesen wird, war etwas Pfadfinderkenntnis gefragt, um sie zu finden. Hier scheint vor allem Gaudi Pate gestanden zu haben.

Den nächsten Halt machten wir an der Caldera Colorada. Vom Parkplatz aus ging ein bequemer Fußweg einmal um den Vulkan herum. Da die Hänge von unterschiedlichen Gesteinen und Farben gebildet werden, ist die Wanderung sehr abwechslungsreich. Mit den unterschiedlichen Gesteinen ändert sich auch der Pflanzenbewuchs. Dazu konnten wir Vögel, Eidechsen und Heuschrecken beobachten.

Überrascht haben mich vor allem die blühenden Geranien, Aeonien und verschiedene andere Blütenpflanzen.

In der Casa Museo del Campesino haben wir zu Mittag gegessen. Hier wurde vor allem Kanarische Küche angeboten. Wir suchten uns geschmortes Ziegenfleisch und Kaninchenfleisch auf Gemüse und Süßkartoffelmus aus und es hat uns gut geschmeckt. Außerhalb gibt es noch einen Garten und ein Gebäude in dem einheimische Handwerksprodukt verkauft werden, z. B. Strickwaren, die mit der Cochenille-Laus gefärbt wurden.

Unserer weiterer Weg ging hinunter an die Nordküste, hier sahen wir viele Windsurfer, die Landschaft ist dagegen trostlos. Auf dem Heimweg sind wir noch etwas Spazieren gefahren und haben für 6 € voll getankt, so dass wir den Fiat 500 wieder abgeben konnten. Im Hinterland trifft man auf viele Rennradfahrer, so dass die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert ist.

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