Colli Euganei: Monte Fasolo

Ich hasse, wenn es heißt: der letzte … vor der Heimkehr. Immer wieder stolpert man über diese Gedanken. Aber nun ist es aber so, das ist unser letzter Urlaubstag, wenn man die Fahrtage nicht mitrechnet.

Bis jetzt sind wir jedes Mal ein Stück um die Colli Euganei herum gefahren, heute sollte es direkt zwischen die Berge hinein gehen. Unsere Rundtour wollten wir mit einem Stopp in Monselice ausklingen lassen. So weit der Plan.

Das was so einfach: ins Tal hineinfahren -klingt. Entpuppt sich zu einer längeren Steigung mit abschließenden Haarnadelkurven bei der Abfahrt. So richtig was zum warm werden. So erreichten wir schnell Barone, wo man unter hohen Bäumen saß und trank, leider etwas früh für uns, um daran teil zu nehmen.

Weiter hinten im Tal erreichten wir San Giorgio. An einem Brunnen traf man sich, Fahrradfahrer, denn wir waren nicht die Einzigen unterwegs. Wir bekamen Tipps welche Wege die am wenigsten anstrengenden waren. Denn dass wurde uns jetzt klar, das Tal war hier zu Ende, aber man konnte weiter hinauf fahren. Wir haben es geschafft, wenn wir auch ein kurzes Stück die Fahrräder geschoben haben.

Der Monte Fasolo ist eigentlich ein Bergrücken mit einer kleinen Kapelle. Daneben breitet sich ein großes schickes Ausflugsrestaurant aus. Ein großartiger Blick über die Landschaft gab es um sonst zu kalten Getränken und belegten Broten: den Cicchetti, einer venezianischen Spezialität. Die Auswahl ist so reichhaltig wie bei den Pasta in Spanien.

Nun ging es gut gestärkt zurück, immer die Bremsen fest im Griff, um nicht zu schnell unten zu sein. In der Ebene war das Fahren dann pures Vergnügen. Eine Gelateria fanden wir an einem der Plätze in Monselice (das letzte Eis) bei über 30° und ab zum Campingplatz und unter die Dusche.

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