Jeder, der in dieser Gegend übernachtet, zahlt nicht nur die Kurtaxe, sondern bekommt auch eine Gästekarte. Meist kann man damit nicht viel anfangen, anders hier, denn damit sind alle Fahrkarten für 2 Personen incl. Fahrräder in den Zügen frei benutzbar, und das ist super.

Also dann auf die Räder und so weit die Drau hinab, wie Po und Laune mitmachen, denn zurück geht es ja bequem per Bahn. Der Weg war gut, die Sonne schien, Wiesen und Wälder entlang des Radwegs wechselten ab. Später kamen ein paar kurze Steigungen und im Gegenzug gemütliche Abfahrten.


Am Wegesrand gab es einiges Interessantes zu entdecken. Neben zum Fuchs´Knabenkraut auch eine Waldhyazinthe. Etwas weiter standen der gelbe Eisenhut und der gelbe Fingerhut. Bei dem Schmetterling fanden wir dunkelrote Walderdbeeren. Von denen habe ich kein Foto, die waren so schnell in unseren Mündern verschwunden.


Nach etwa 45 km suchten wir uns ein Lokal zum Mittagessen, was etwas schwierig war, denn oft öffneten die erst ab 17 Uhr. So trafen sich eine größere Gruppe von Radfahrern vor einer Café-Bar, die kleinere Gerichte anbot. Die Pause streckten wir so, dass wir ohne Eile am Bahnhof ankamen. Die Räder rollten eben in den Waggon, es war Platz genug da und man konnte sie festzurren. So kamen wir bequem zurück. DIE Bahn ist gar nicht so schlecht, nein, richtig GUT.

