Da wir an Neustrelitz vorbei kamen, bogen wir in die Innenstadt ab, um uns einen Eindruck zu verschaffen. Als eine am Reißbrett entworfene Residenzstadt fehlt ihr etwas am Charme anderer gleich großer Städte. Schloss, Theater, Kirchen liegen dominant verteilt, aber nicht direkt am See.
In der Nähe der Schlosskirche fanden wir einen Parkplatz. Im Neugotischen Backstein-Stil mit aufwendig verzierter Fassade beindruckt sie den Besucher. Im Innern befindet sich im Moment eine Fotoausstellung zur Geschichte der Kirche.
Über das Landestheater liefen wir durch den Park an der Gedächtnishalle von Königin Luise von Preußen vorbei, um uns anschließend zu ihr zum Essen zu begeben, in den Luisenkeller. In der Mitte eines Kreisverkehrs sahen wir eine Strelitzie. Ihren Namen bekam sie von Joseph Banks, der damit seine Königin Charlotte, der geborenen Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz ehren wollte.
Unser weiterer Bummel führte uns in die Fußgängerzone, der Haupteinkaufsstraße, die mit ihrem Angebot ein Highlight ist. In den Nebengassen entdeckten wir zum Teil erschreckende Häuser, die wohl durch keine Restauration zu retten sind.

Unter gekommen sind wir bei der Ursiner Mühle am Ursiner See. Hier gibt es noch einen Tante Emma Laden mit Poststation, aber sonst nichts, also eine richtige Urlaubsgegend.







































































