Wir wollten doch mal schauen wo unsere Nachbarn vielleicht ihren Ursprung haben und so fuhren wir diesen Ort an. Ja, der Ort heißt Burg Stargard und besitzt eine der hier selten anzutreffenden Höhenburgen.

Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert, der Bergfried wurde 1250 erbaut. Zu seinen Füßen entstand der Ort Stargart, was „alter Ort“ bedeutet. Im 30-jährigen Krieg war Stargard eine Zeit lang strategisches Hauptquartier des General Tilly.

1758 wurde bei einem Großbrand der größte Teil der Burg zerstört. Damit sank auch die Bedeutung des Ortes. Nach der Wende 1991 wurde die Burg saniert so wie Teile der Altstadt.
Heute befinden sich in der Burg ein Museum. Im Museumsshop bekommt man den einheimischen Wein aus dem nördlichsten Anbaugebiet Deutschlands, des weiteren neben typischen Souvenirartikel auch regionale Produkte. Ein Automat liefert die Tickets für das Museum und/oder für die Besteigung des Turms. Im Haupthaus war eine Gaststätte, deren Räume man für größere Veranstaltung mieten kann. Immer geöffnet ist ein Café mit anschließenden Kräutergarten. Erwähnenswert ist noch die öffentliche Toilette, ja, die ist einfach SUPER.

Unterhalb der Burg sind einige Wohnhäuser sehr schön hergerichtet, vor den Häusern wurden attraktive Rosenstöcke gepflanzt. Um so weiter man sich von der Burg entfernt, um so mehr lässt die Qualität der Häuser nach.

