Erfurt

  1. Station auf unserem Weg zur Mecklenburgischen Seenplatte. Nach einer Anfahrt mit recht viel Verkehr und dem einen oder anderen kurzen Stau im Raum Würzburg erreichten wir am frühen Nachmittag Erfurt. Das Auffinden einer Gaststätte im südlichen Thüringer Wald nahe der Autobahn gestaltete sich etwas schwierig, aber beim 2. Versuch in der Nähe von Meiningen klappte es.

Der Campingpark im Südosten von Erfurt ist ganz neu und die sanitären Anlagen sind super. Dafür, dass man mit dem Fahrrad in 5 Minuten in der Stadtmitte ist, erscheint er uns ideal, aber dafür ist er auch nicht spottbillig.

Krämerbrücke

Auf jeden Fall holten wir gleich nach dem Installieren des Wohnmobils die Fahrräder heraus und ließen uns den besten Weg für Fahrradfahrer erklären. Im Nu waren wir am Bahnhof und überall waren Fahrradwege. So dass wir schnell die Innenstadt erreichten, den Domplatz, die Krämerbrück, das Rathaus usw. Bei der Krämerbrücke wurde gebaut und die Menschen drängten sich wie durch ein Nadeöhr. Da fühlten wir uns nicht so wohl.

Gegenüber unserem letzten Besuch war der Flusslauf mit seinen Ufern und anschließenden Anlagen ausgebaut worden. Die Ecke als Erfurts Venedig zu bezeichnen, ist vielleicht etwas hoch gegriffen, trotzdem ist es ein ansprechender Erholungsraum geworden, der im Moment im Zuge der Vorbereitungen für die Bundesgartenschau noch weiter ausgebaut wird.

Uns sind zudem viele interessante Grafities aufgefallen. Teils sind es mehrstöckige Hauswände, mal kleinere Formate, Stromkästen und an Schulwänden und natürlich auch etliches, was in die Kategorie Schmierereien gehört.

Heute sind wir noch mal durch die Innenstadt an das Ufer der Gera gefahren und haben den Geraradweg flussabwärts erkundet. Immer an der Gera entlang und oft die Seite gewechselt war der Weg interessant, obwohl wir uns noch ziemlich lange im Stadtgebiet aufhielten. In einem kleinen Ort fanden wir einen Döner, der neben seinem Außerhaus-Verkauf, der sehr gut lief auch eine Gartenwirtschaft wo wir bedient wurden und ganz schmackhafte Speisen serviert bekamen.

Die Gera

Auf der Rückfahrt machten wir noch am Bahnhof halt, wo wir bei Starbucks einen leidlich guten Kaffee bekamen. Er war keines Falls so, dass wir Sehnsucht nach den USA bekamen. Das No-Name-Eis auf dem Campingplatz von einem Bauern geliefert kam bei uns eindeutig besser an. Jetzt genießen wir den restlichen Nachmittag mit Lesen und faulenzen. Erfurt war eindeutig mal wieder einen Besuch wert.

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