
Wir hatten ja nicht weit zu fahren und so standen wir schon nach kurzer Fahrt auf dem „Camping am Bauernhof“. Neben guten Sanitäranlagen gibt es etliche Gehege mit Schweinen, Ziegen und Ponys. Plätze am See werden aber nur an Vorbucher ausgegeben. Naja, dann sind wir gleich mit den Fahrrädern die etwa 3 km in den Ort zurück gefahren. Imposant ragt der Kirchturm über das Städtchen hinaus. Nachdem die alte Holzkirche einem Brand zum Opferfiel, wurde sie im 19. Jahrhundert neu errichtet. Innen ist sie sehr nüchtern. Neben einem guten EDEKA gibt es noch ein paar andere Geschäfte, so auch Anbieter für Bootsfahrten.

Mit ein bisschen Glück erwischten wir noch 2 Plätze für eine Rundtour. Zuerst ging es über den Haussee und wir erfuhren einiges über den Ort und dem See, der mal die Kläranlage des Ortes war, nun aber wieder eine gute Wasserqualität hat und an einigen Stellen zum Baden genutzt wird.

Durch den Luzinkanal ging es in den Breiter Luzin. Hier folgten vor allem Informationen zu den Eiszeiten, die die Landschaft formten. Von Weitem konnten wir auch ein Adlernest sehen, das aber zu dem Moment verlassen war. 3 verschiedene Adlerarten gibt es hier, die zu beobachten und vielleicht noch auseinander zu halten, scheint mehr was für Fachleute zu sein.
Wir sahen Enten und Schwäne und eine Gruppe von Reihern hoch über uns nach Süden ziehen. Es war schön die Seen mal von dieser Perspektive zu sehen.

