Carnac / Karnag

Ob französisch oder bretonisch, das klingt sehr ähnlich, bei anderen Worten wie Ty / Maison = Haus sieht das schon ganz anders aus. Vieles ist zweisprachig, Wege sind oft nur auf bretonisch beschildert. Das heißt aber nicht, dass es große Schwierigkeiten gibt sich zurecht zu finden.

Unsere erste Tour ging runter an den Strand, feinster weißer Sand wie in der Karibik, das Wasser von Schwarzblau, Blau, Türkis bis Graugrün, da zwischen immer wieder Granitfelsen, die den Strand unterbrechen oder als Inselchen heraus schauen.

Menhire

Dank des Windes war auch wassersportmäßig einiges los. Dazu eine kilometerlange breite Promenade, hier trifft man sich. Aber heute sollte es zum eigentlichen Highlight gehen, den Dolmen und Menhiren, Zeugen einer Jungsteinzeitlichen Kultur, die es hier seit dem 5. Jahrtausend vor Chr. hier gab.

Es gibt über 2 Tausend Menhire um Carnac und eine größere Anzahl von Dolmen (Familiengräber). An einem der größeren Menhir-Feldern schickte man uns weg, da gerade Filmaufnahmen liefen und man uns nicht auf dem Film haben wollte.

Hier ist touristisch viel los, auf unserer Tour etwas weiter weg, waren wir fast ganz alleine und konnten uns die Steine in Ruhe betrachten. Der Riese von Manio ist der größte Menhir der Gegend mit etwa 6,50m Höhe.

Durch das Umland von Vannes

Zuerst wollten wir schauen, ob es eine Fähre gibt, die uns nach einer Fahrt um eine der Buchten des Golf von Morbihan zum Campingplatz zurück bringt. Dabei kamen wir an einem Parkplatz vorbei auf dem gleich 4 2CV neben einander standen, einer davon mit einem beinahe Crailsheimer Kennzeichen.

Hier auf Conleau befinden wir uns auf einer Halbinsel, und da der Hafen von Vannes nicht sehr groß ist, liegen auch hier etliche Schiffe. Gerade haben wir Flut und so sieht die Gegend sehr schön aus.

Etwas weiter in den Ort hinein fand ich 2 weitere Mosaike an den Wänden von Häusern. Der Künstler scheint von hier zu sein, so viele seiner Werke findet man in und um Vannes.

Die erste Fähre sollte erst nachmittags fahren, so sind wir in Richtung Stadt gefahren und haben das Hafenbecken umfahren, um auf die andere Seite zu kommen. Es gibt einen Tunnel. Am Eingang habe ich mich von einem Fahrradverbot-Schild irritieren lassen. So sind wir an einem weiteren Wandbild vorbei gekommen.

Teils auf einem Sandweg direkt am Ufer, teils auf einem gut ausgebautem Fahrradweg kamen wir nach Sélé. Ein kleines Dorf mit einer imposanten Kirche und drinnen wieder ein Schiffsmodell.

Der Granit der Gegend gibt den Häusern in unverkennbaren Charakter. Privathäuser besitzen dazu oft noch hellblaue Schlagläden, was den Strengen Ausdruck der Häuser abmildert.

Direkt an der Kirche befindet sich eine kleine Crêperie. Diese Bezeichnung hat sich für diese Art von Lokal durchgesetzt, wobei man hier meist eine Galette bestellt und die Crêpe ist nur das Dessert. Beides sind dünne Pfannkuchen, die auf einer ebenen Platte dünn verteilt, gebacken werden.

Die herzhaften Galette besteht aus Buchweizenmehl, die nach dem Backen mit ‚Terre‘ (Fleisch) oder ‚Mer‘ (Meeresgetier), Käse und, oder, … belegt wird. Die Crêpe wird in der einfachsten Version mit Zucker bestreut, es gibt sie auch flambiert mit Obst und Schlagsahne, da hat jedes Lokal so seine Spezialversion im Angebot.

Vélocéan

Heute sind wir ein gutes Stück auf dem Vélocéan gefahren, einem Fahrradweg, der sich zwischen der Mündung der Vilaine und der Loire auf etwa 130 km entlang der Atlantikküste erstreckt. Wir fuhren heute Morgen zuerst nach Guérande, denn dort war Markt. Ich war überrascht wie freundlich alles aussieht, wenn die Sonne scheint.

Die voll bepackten Körbe und Taschen brachte ich zurück zum Wohnmobil bevor wir unseren Ausflug fortgesetzt haben. Im Ort fanden wir die Auszeichnung des Weges gut. Den größten Teil des Weges ans Meer und nach La-Baule ging es leicht bergab. Im Ort geht der Hauptweg weiter nach St. Nazaire.

Wir wollten uns den Ort ansehen und hielten auf das Meer zu. Etliche nette ältere Häuser, zum Teil aus der Epoche des Beau-Art (Jugendstil) sahen wir. Um so näher man zum Strand kommt nehmen die Höhe der Häuser zu und es waren meist Ferienappartements und einige Hotels.

Ein imponierender Sandstrand zieht sich über Kilometer hin, einige wenige Personen befanden sich am Strand, während auf der Promenade viel los war. Unser Eindruck von La-Baule ist zwiespältig, es gibt sehr schöne Bereiche, aber andere lassen erahnen, dass hier in der Hochsaison viel los ist.

Am Ende der Bucht liegt der Hafen von Le Pouligen, einem Ausfluss des Marais, einem Sumpfgebiet mit Salzseen. Hier hat es uns gut gefallen und wir haben Miesmuscheln bzw. Galettes gegessen. Am Straßenrand stand schon wieder ein Citroen Dyane „Méhari“, der ab 1968 gebaut wurde und mit seinen 28 PS aus o,6l Hubraum auf stolze 100 Stundenkilometern beschleunigen konnte. Damals gab es aber weder Dach noch Türen und nur 2 Sitze vorn, der Rest war Ladefläche. Immerhin sieht man nach vorne in der Mitte die Öffnung in die man die Kurbel zum Anlassen des Motors steckte.

Hier befindet man sich auf einer Halbinsel. Wir fuhren noch bis Batz-sur-Mer und kamen an die Côte sauvage, die wilde Küste, mit ihren Felsen, Muscheln und Schnecken, wie wir uns die bretonische Küste vorgestellt haben.

Da wir im Plan noch eine Windmühle eingezeichnet fanden, fuhren wir sie noch an. Hier lässt sich das hölzerne Dach in den Wind drehen. Die Mühle ist wie viele der älteren Häuser und Kirchen aus dem grau-braunem Stein gebaut, den wir an der Côte sauvage fanden.

Guérande

Eine mittelalterliche Stadt in der Bretagne. Seine Anfänge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück und das Salz haben der Stadt Reichtum gebracht.

Vollständig von einer Mauerumgeben, durch 6 Türme gesichert und durch eine der 4 Tore betreten, öffnet sich ein Verwirrspiel an Gassen und kleinen Plätzen, die sich vor den beiden Kirchen öffnen.

Das ist einmalig in Frankreich und so ist man nicht alleine in der Stadt. Auch die Geschäfte haben sich stark zum Tourismus hin orientiert. Von Salz bis hin zu Süßigkeiten, vom Schmuck bis hin zu Kleidung reiht sich ein kleiner Laden an den anderen.

Gefallen hat uns auf jeden Fall die Atmosphäre in der Stadt. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch eine besondere Mühle, ganz aus Stein lässt sie sich nicht in den Wind drehen, der kommt wohl meistens aus ein und derselben Richtung.

Loire-Radweg Nantes aufwärts

Nach feuchter und kühler Nacht klarte es im Laufe des Morgens immer mehr auf, kein Grund Trübsal zu blasen, sondern auf die Räder und los. Die letzten Tage sind wir Loire-abwärts nach Nantes gefahren, heute sollte es in die entgegengesetzte Richtung gehen.

Nach nur wenigen Kilometern wurde auf den Radweg, Itineraire Sud hingewiesen, also auf den, der am südlichen Ufer entlang geht. Eine, nein es waren gleich 2 Brücken hinter einander, die rechtschmal, aber für einen PKW und ein Fahrrad durchaus reichte, war. Drüben ging der Weg unterhalb und entlang des Hochwasserdamms.

Das erste Stück führte direkt am Loire-Ufer entlang, später zwischen Gärten hindurch, mal durch eine kleine Ortschaft oder entlang großer Gemüsefelder. Schwierig war es nur einen Kaffee zu bekommen oder einen Laden zum Einkaufen. Dafür fanden wir direkt an einer Brücke ein feines Lokal. Die Bilder zeigen unser Mittagessen. Ich wählte Vorspeise und Hauptgericht, während Gudrun lieber Hauptgericht und Nachspeise wollte.

Zwei Gänge, so haben wir ausprobiert, reichen uns, um satt zu werden, außerdem kommen wir so mir der Reisekasse besser aus. Nun, die Portionen waren etwas speziell, die Teller dafür um so größer und um ehrlich zu sein, muss man den wirklich fast alles pürieren? Oder nennt sich das jetzt seniorengerecht. Für mich darf ein Brokolie-Röschen ruhig danach aussehen, ich will wissen, was ich auf dem Teller habe.

Das zum Äußeren, geschmeckt hat es schon, wenn wir beim Fleisch auch etliches wegschneiden mussten. Aber hiermit soll damit Schluss sein und nach dem Essen nahmen wir die Brücke, auch hier hatte sie wieder 2 Teile, um über die Loire zu kommen. Der Radweg war auch auf der nördlichen Seite gut ausgebaut und ausgeschildert.

In einem Ort vor dem Campingplatz fanden wir noch einen größeren Carrefour, wo wir das Notwendigste einkauften. Jetzt werden die Räder aufgeladen, dann eingeladen, denn am frühen Abend soll der nächste Regen einsetzen. Morgen geht es endlich in die Bretagne.

Nantes

Städte liegen uns zwar nicht so arg, aber wir sind zum zweiten Mal in Nantes, an der Loire und nicht weit vom Meer entfernt, so dass wir in der Stadt einen Tidenhub von etwa 2 Metern haben. Und hier standen wir zum ersten Mal schon gegen Mittag vor einem voll belegtem Campingplatz.

Die Damen hatten schon vorgesorgt und verteilten Zettel mit der Adresse des nächst gelegenen Campingplatzes. So befinden wir uns hier etwa 10 km Loire aufwärts direkt am Fluss und dem Loireradweg.

Gut asphaltiert gelangt man bequem direkt in die Innenstadt. Spätestens dann wird es sinnvoll sich bei der Tourist Information gegenüber des Schlosses mit einem Stadtplan (kostenlos) auszurüsten.

Gestern fuhren wir vor allem durch die Altstadt, wo es von Personen nur so wimmelte und wir oft gezwungen waren die Fahrräder zu schieben.

Die größeren Straßen besitzen alle eine Fahrradspur in jeder Richtung und viele Sträßchen sind nur für Fahrräder und Fußgänger reserviert. Vieles erkannten wir wieder und davon gibt es auch keine Bilder. Meinen früheren Blog kann man ja zu Rate ziehen. In der Gallerie der Maschinen gab es aber Neues zu bewundern: ein Faultier und ein Chamäleon, die einmal einen 15 Meter hohen Baum „beleben“ sollen. Auf dem Bild ist auch der Elefant, der mit Besuchern auf dem Rücken seine Runden auf dem Platz läuft.

Beide Tiere bewegen sich langsam auf Schienen einige Meter hin und her und können Kopf und Augen ähnlich wie ihre natürlichen Vertreter bewegen. Dieser Besuch hat sich noch mal gelohnt. Zurück fuhren wir einen etwas anderen Weg und ich konnte einige Streetart Kunstwerke fotografieren. Neben dem Schreiben des Blogs ist nun ausruhen angesagt, wer weiß, was morgen auf uns zukommt?

Meine Streetart-Bilder veröffentliche ich immer unter: ART DE FRANCE | Facebook

La Flèche

Nach unseren Unterlagen gibt es einen Fahrradweg auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse von Le Lude nach La Flèche. Das Problem war, den Einstieg zu finden. Einen Hinweis darauf war nirgends zu entdecken. Nachdem wir die ersten Kilometer entlang der Hauptstraße gefahren waren, schickte uns eine Postbotin auf den richtigen Weg.

Fast ganz geradeaus und ohne irgendwelche Berge ging es auf aspaltiertem Weg zügig vorwärts. Am Wegrand blüht das Heidekraut, Alpenveilchen und wuchsen Butterpilze. Mal begleiteten uns Maisfelder, mal Eichen und Kiefern, mal Weiden, so war der Weg nicht langweilig.

Kurz vor La Flèche erreichten wir wieder den Loir. Hier stehen, bzw. standen etliche Mühlen. Eine schmale Brücke überquerte den Fluss und von jetzt ab direkt am Fluss entlang erreichten wir bald das Städtchen.

Auf dem Weg in die City entdeckten einige Fresken an Hauswänden, deren Bemalung von der Stadtverwaltung initiiert waren. Nach einer aus besonderem Mehl fabrizierten „französischen“ Pizza machten wir uns auf den Rückweg, denn das Smartphone hat den einsetzenden Regen um eineinhalb Stunden nach vorne verlegt. Der Nutzen dieser App erschließt sich mir immer weniger.

Gegenüber dem Rathaus steht noch einmal eine Mühle im Wasser, aber dann ging es zügig zurück und etwa 5 km vor dem Campingplatz mussten wir unsere Anoraks anziehen. Trotzdem fuhren wir noch am INTERMARCHÉ vorbei, um einzukaufen. Morgen wird es wohl weiter gehen, denn wir sind noch immer nicht in der Bretagne angekommen.

Chateau Le Lude

Heute Morgen fuhren wir den Loir folgend in südwestliche Richtung. Wir kamen durch nette Ortschaften und an einigen Schlössern vorbei. Eines der prächtigsten hatten wir uns als Ziel heraus gesucht. Da der Campingplatz über Mittag geschlossen war, suchten wir uns etwas zu essen und gingen anschließend zum Schloss.

Der Ort Le Lude bietet nicht viel Besonderes. Am Rande des alten Ortskerns mit Blick auf den Loir liegt das Schloss, dass sich seit 1751 im Besitz ein und der selben Familie befindet. Wohl um dessen Unterhalt finanzieren zu können und um staatliche Zuschüsse zu bekommen, ist ein Teil öffentlich zugängig.

Die Entstehung des Schlosses geht bis auf das 11. Jahrhundert zurück, als man hier einen Wehrturm errichtete. Aus der Zeit sollen einige Grundmauern erhalten sein. Der eigentliche Ausbau begann zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert. So weist jede der 4 Außenfassade Merkmale einer anderen Architekturepoche auf.

Wir sind durch den Park mit seinen großzügigen Terassen hoch über dem Loir spaziert. Für den Rosengarten war es eindeutig zu spät im Jahr. Im Schloss gab es die Möglichkeit einer Führung zu folgen oder selbständig zu laufen und die Erklärungen in jedem Zimmer sich selbst durch zu lesen, die es Deutsch auslagen.

Neben prächtigen Sälen bekamen wir aus die Zimmer des Personals zu sehen. Mit den letzten Umbauten wurde auch Strom, Kalt- und Warmwasser so wie Abwasserleitungen gelegt. So können die jetzigen Besitzer den heutigen Ansprüchen gemäß hier leben.

Nach der Führung fuhren wir hier vor den Ort auf einen sehr gepflegten städtischen Campingplatz von wo aus wir die nächsten Tage Fahrradtouren unternehmen wollen, so weit das Wetter mitspielt.

Le Loir von Vendôme aufwärts

Selten hat sich die Wetterprognose zu flexibel den wahren Verhältnissen angepasst. Planen konnte man heute eigentlich überhaupt nicht. Gegen Mittag wurde der Regen so wenig, dass wir uns in die Stadt zum Galette-Essen fahren trauten. Was das ist, darüber werde ich berichten, wenn wir in der Bretagne angekommen sind, denn dort stammt diese Speise her.

Chateau Meslay

Danach schien das Wetter immer besser zu werden und wir wagten uns hinaus auf den Loir-Radweg. Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir Meslay und sein Schloss. Besucherparkplätze waren vorhanden, das Tor aber so was von zu. Später auf dem Rückweg erspähten wir Personen in Sonntagskleidung, da war wohl etwas besonderes los. In Vendôme fuhren wir einem einem Sportwagen mit Braut vorbei, ob die dazu gehörte?

In Lisle begrüßte uns ein Haus von und für Leseratten, wenn man den Fresken an der Hauswand glauben kann. Von dort erreichten wir bald Fréteval, der Karte nach sollte er einiges bieten. Am Ende waren es ein paar trockene Kekse aus dem Tante-Emma-Laden und ein Kaffee im Pappbecher vom Zeitungs-und Lottokiosk.

Fréteval

Auf dem Rückweg sahen wir noch das Wasserrad am Loir. Die ehemalige Mühle beherbergt jetzt das Tourist-Office. Hier sieht man gut, was man für die Gegend als typisch bezeichnen kann, das sind die Tür und Fenstereinfassungen aus Ziegelsteinen. Bei „besseren“ Häusern sieht man dann auch noch die verzierten Hausecken oder einen Anbau aus Ziegelsteinen.

Noch älter ist die Kirche in Saint-Firmin-des-Prés. So wie sie heute da steht, stammt sie aus dem 11. Jahrhundert. Das Dach entspricht einem auf dem Kopf stehendem Schiffsrumpf, was man nur noch selten findet. Einige Fenster sind wohl neuerem Datums. Das Titelbild oben zeigt auch diese Kirche. – Auf dem Campingplatz hatten wir Besuch von einem Nutria.

Impressionen aus dem Loirtal

Heute war für den Vormittag Regen angesagt und der kam dann auch zuverlässig. Mittags konnten wir mit Anorak in die Stadt zum Essen gehen und alle hatten sich in den Restaurants versammelt, da hieß es erst mal warten. Jetzt gegen halb 6 kommt sogar die Sonne heraus, aber bis auf ein paar Pflicht-Einkäufe hatten wir keine Lust.

Drum noch mal kurz zurück geblättert, Fotos habe ich ja zur Genüge geknipst, mehr als ich hier zeigen kann. Oben das Titelbild zeigt eine Scene in Vendôme und unten den Loir bei Chateaudun, so wie man den Fluss häufig sieht, breit aber flach und sich durch das Tal schlängelnd.

Die Kirchtürme haben manchmal ein etwas eigenartiges Aussehen, dessen Bedeutung ich noch nicht kenne. Außerhalb finden wir häufig diese Schilder, wenn der Fahrradweg auf einer öffentlichen Straße verläuft. Das finden wir sehr gut und wir haben den Eindruck, dass die Franzosen betont rücksichtsvoll gegenüber Fahrradfahrern sind.

Einen einheitlichen Stil bei den Häusern findet man auch selten. In den Orten sieht man manchmal den normannischen Fachwerkstil, außerhalb sind die Häuser meist eingeschossig, bei den Neubauten sieht man zuweilen Riedgrasdächer, wie man sie hier sieht.

Im nächsten Ort fiel uns dieser Turm auf. Er steht mitten auf der Wiese, die den Innenhof eines L-förmigen Bauerhauses bildet. Er ist absolut rund und wird mit einem Giebeldach verschlossen. Wofür er genutzt wird konnten wir nicht erkennen.

Nicht ganz so alt wird dieses Chateau sein, privat, kein Eintritt. Die anderen Gebäude lassen darauf schließen, dass es sich um ein landwirtschaftliches Gut handelt. Etwas abgesetzt vom Haupthaus steht noch eine Kirche, keine bescheidene Kapelle! Hohe Steinmauern umschließen das Anwesen, durch den Obstgarten konnten wir diesen Blick erhaschen.

Beenden möchte ich meinen heutigen Streifzug mit 3 Motiven aus Vendôme.