Heute war für den Vormittag Regen angesagt und der kam dann auch zuverlässig. Mittags konnten wir mit Anorak in die Stadt zum Essen gehen und alle hatten sich in den Restaurants versammelt, da hieß es erst mal warten. Jetzt gegen halb 6 kommt sogar die Sonne heraus, aber bis auf ein paar Pflicht-Einkäufe hatten wir keine Lust.

Drum noch mal kurz zurück geblättert, Fotos habe ich ja zur Genüge geknipst, mehr als ich hier zeigen kann. Oben das Titelbild zeigt eine Scene in Vendôme und unten den Loir bei Chateaudun, so wie man den Fluss häufig sieht, breit aber flach und sich durch das Tal schlängelnd.


Die Kirchtürme haben manchmal ein etwas eigenartiges Aussehen, dessen Bedeutung ich noch nicht kenne. Außerhalb finden wir häufig diese Schilder, wenn der Fahrradweg auf einer öffentlichen Straße verläuft. Das finden wir sehr gut und wir haben den Eindruck, dass die Franzosen betont rücksichtsvoll gegenüber Fahrradfahrern sind.

Einen einheitlichen Stil bei den Häusern findet man auch selten. In den Orten sieht man manchmal den normannischen Fachwerkstil, außerhalb sind die Häuser meist eingeschossig, bei den Neubauten sieht man zuweilen Riedgrasdächer, wie man sie hier sieht.

Im nächsten Ort fiel uns dieser Turm auf. Er steht mitten auf der Wiese, die den Innenhof eines L-förmigen Bauerhauses bildet. Er ist absolut rund und wird mit einem Giebeldach verschlossen. Wofür er genutzt wird konnten wir nicht erkennen.

Nicht ganz so alt wird dieses Chateau sein, privat, kein Eintritt. Die anderen Gebäude lassen darauf schließen, dass es sich um ein landwirtschaftliches Gut handelt. Etwas abgesetzt vom Haupthaus steht noch eine Kirche, keine bescheidene Kapelle! Hohe Steinmauern umschließen das Anwesen, durch den Obstgarten konnten wir diesen Blick erhaschen.



Beenden möchte ich meinen heutigen Streifzug mit 3 Motiven aus Vendôme.