Zuerst wollten wir schauen, ob es eine Fähre gibt, die uns nach einer Fahrt um eine der Buchten des Golf von Morbihan zum Campingplatz zurück bringt. Dabei kamen wir an einem Parkplatz vorbei auf dem gleich 4 2CV neben einander standen, einer davon mit einem beinahe Crailsheimer Kennzeichen.
Hier auf Conleau befinden wir uns auf einer Halbinsel, und da der Hafen von Vannes nicht sehr groß ist, liegen auch hier etliche Schiffe. Gerade haben wir Flut und so sieht die Gegend sehr schön aus.

Etwas weiter in den Ort hinein fand ich 2 weitere Mosaike an den Wänden von Häusern. Der Künstler scheint von hier zu sein, so viele seiner Werke findet man in und um Vannes.



Die erste Fähre sollte erst nachmittags fahren, so sind wir in Richtung Stadt gefahren und haben das Hafenbecken umfahren, um auf die andere Seite zu kommen. Es gibt einen Tunnel. Am Eingang habe ich mich von einem Fahrradverbot-Schild irritieren lassen. So sind wir an einem weiteren Wandbild vorbei gekommen.
Teils auf einem Sandweg direkt am Ufer, teils auf einem gut ausgebautem Fahrradweg kamen wir nach Sélé. Ein kleines Dorf mit einer imposanten Kirche und drinnen wieder ein Schiffsmodell.


Der Granit der Gegend gibt den Häusern in unverkennbaren Charakter. Privathäuser besitzen dazu oft noch hellblaue Schlagläden, was den Strengen Ausdruck der Häuser abmildert.

Direkt an der Kirche befindet sich eine kleine Crêperie. Diese Bezeichnung hat sich für diese Art von Lokal durchgesetzt, wobei man hier meist eine Galette bestellt und die Crêpe ist nur das Dessert. Beides sind dünne Pfannkuchen, die auf einer ebenen Platte dünn verteilt, gebacken werden.


Die herzhaften Galette besteht aus Buchweizenmehl, die nach dem Backen mit ‚Terre‘ (Fleisch) oder ‚Mer‘ (Meeresgetier), Käse und, oder, … belegt wird. Die Crêpe wird in der einfachsten Version mit Zucker bestreut, es gibt sie auch flambiert mit Obst und Schlagsahne, da hat jedes Lokal so seine Spezialversion im Angebot.