Naumburg

Nachdem es die Nacht über weiter geregnet hat, scheint das erst mal vorbei zu sein. Wir packten ein und machten uns auf den Weg nach Naumburg. Das ist ja nicht weit, wenn da nicht 2 Totalsperrungen auf dem direktem Weg waren. Gleich nach Jena fuhren wir den anderen nach. Für LKW gesperrt, aber das fahren wir ja nicht, ziemlich eng war es bei Gegenverkehr trotzdem. Bei der zweiten Stelle gab es wenigstens eine Verkehrsampel, dafür war kurz darauf nicht mehr nach Naumburg ausgeschildert und so fuhren wir statt unten an der Saale entlang den Berg hinauf und kamn bei Bad Salzach wieder in ein Tal. Bad Salzach müssen wir demnächst extra anfahren, da sah interessant aus. Ja, und dann waren wir in Naumburg, am Campingplatz nahe der Saale.

Die ersten Sonnenstrahlen kamen heraus und mit den Rädern ging es gut in die Nahe Stadt. Zum Dom war es ausgeschildert, Fahrradständer gab es auch und ein Biergarten, der dann eine Pizzeria war, die von Griechen geführt wurden. Geschmeckt hat es aber, die Bedienung freundlich und kompetent.

Gestärkt gingen wir zum Dom. Mit einem Audioguide bewaffnet stand uns eine längere Besichtigungstour bevor. Nein, es war nicht langweilig. Der Dom fällt ziemlich aus dem Rahmen, was wir sonst so besichtigt hatten. Das liegt vor allem daran, dass der ältere Teil in rein romanischem Stil erbaut war, während nach Westen hin der gotische Einfluss von Säule zu Säule immer deutlicher wurde.

Dazu gibt es im Osten wie im Westen einen Altar. Im Westen stehen auch die berühmten Stifterfiguren wie die Uta und ihr Mann. Sie sind Teil der Säulen und tragen nicht nur symbolisch das Dach. Interessant sind auch die neuen Teile wie Metallfiguren auf den Geländern ins „Paradies“ und die neuen Fenster.

Vom Kreuzgang gelangte man zum Domschatz mit Altären und alten Folianten mit lateinischen Texten, die einst während des Gottesdienstes vorgelesen wurden. Heut zu Tage hält die evangelische Gemeinde ihren Gottesdienst im Dom ab, der aber in Staatsbesitz ist. Den Abschluss bildete der Garten hinter dem Dom.

Das reichte uns für heute und wir fuhren zum Campingplatz, wo wir uns noch schnell den Zugang zum Saaleradweg angesehen haben und die Möglichkeit die Fähre zu benutzen.

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