Nachdem wir von unserem ersten Besuch im Ort so was von gesättigt waren, bin ich noch mal los gezogen. Beim Forum Romanum entdeckte ich auf der anderen Straßenseite diese obige Pflasterstraße der Römer, die zum Stadion führt, dass erst in den Anfängen ausgegraben ist.

Im eigentlichen Ortskern beim Rathaus traf ich auf einen Kanal mit Booten. Damit bekam ich eine Vorstellung, wie zur Zeit der Römer hier ein Kanalhafen und Umschlagplatz möglich war. Auf der anderen Seite, unter den Arkaden gibt es ein gemütliches Restaurant. Bei einem Haus fiel mir auf, dass der Kamin in die spitze Hausecke gemauert worden ist, dem ein auffallender Kaminabschluss ziert.


Chiesa di Sant’Antonio da Padovaon dort fuhr ich an einer Barockkapelle aus dem 17. Jahrhundert vorbei. Durch ihren quadratischen Grundriss fällt sie aus dem Rahmen, wie auch der Baustil, den ich sonst nirgendwo fand. An diesem Sträßchen befinden sich an einigen Häusern Mosaike. Ob da die Hausbesitzer den Archeologen zuvor gekommen sind, oder es sind gelungene Replikate.


Direkt vor der Basilika steht die Skulptur: Wir zwei Krieger. Ich suchte im Internet einen Bezug zu dem Ort wo sie steht, fand aber nichts. Dabei bin ich am Archäologischen Nationalmuseum vorbei gekommen. Im Garten stehen diese eigenartigen Pyramiden aus Urnen. Dem Museum widme ich einen eigenen Beitrag, um euch wenigstens einige der Exponate zeigen zu können, die uns begeistert haben.

Auf dem Weg zurück zum Campingplatz kam ich noch an diesem „Großes Mausoleum von Candia“ vorbei, dass man weiter außerhalb gefunden hat und an dieser Stelle so gut es ging wieder restauriert hat.

