Unser momentane Campingplatz liegt am Rande dieser Ebene. Gleich da hinter fängt das Naturschutzgebiet an. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad darf man hinein. Etliche Wege erleichtern das Erreichen von besonderen Aussichtspunkten.

Das Gebiet ist zum Einen durch Kanäle durchzogen, das Naturschutzgebiet dagegen mit Teichen. Bekannt ist das Gebiet durch das ganzjährige Vorkommen von Vögeln und einigen besonderen Pflanzen. Der Silberreiher war der Erste, der uns begrüßt hat.


Entlang der Wege fanden wir den blass violett blühenden Strauchstrandflieder und das gelb blühende behaarte Spatzenzunge, die in Tunesien heimisch sein soll. Wir fuhren quer über das Delta zum Hauptort Deltebre. Dabei kamen wir an diesem edlen Schwein vorbei.

Kein Wunder also, dass wir heute mal auf Fleisch verzichtet haben und wir uns am Ufer des Ebro eine Meeresfrüchte-Paella schmecken ließen.


Zurück benutzten wir die App von Osmand, die uns einen Weg nach Hause abseits der Haupt-und Landstraßen führte. Ein Stopp legten wir bei dieser Skulptur ein. Die eine Figur leuchtete von innen heraus, da sie von der Sonnen beschienen war. Die Figuren fühlten sich sandig an, wie sie auch aus dem Sand heraus gewachsen erschienen.


Auch auf der Rückfahrt konnten wir viele Vögel beobachten (hier der braune Sichler), auch in den Gräben, die zu den Feldern führten. Das Delta besteht aus 75% aus Ackerland. Hier wird Reis und Artischocken z.B. angebaut.