Reus

Bitte e und u getrennt sprechen, sonst wird man nur dumm angeschaut. Aber das wollten wir nicht, sondern wir wollten uns die Stadt anschauen. Sie ist die Geburtsstadt von Gaudi, dem Begründer des Modernisme, dem Vorläufer des Jugendstils.

Etwas Vorarbeit musste geleistet werden, denn wie kommen wir dort hin? Das Fahrrad zu nehmen, davon riet man uns zwingend ab. Das Wohnmobil zu nehmen hatten wir keine Lust, nachdem man uns in Figueras vor Jahren das Wohnmobil aufgebrochen hatte. Blieb der Bus, nur wie funktioniert das? Tickets, eine 10er-Karte für 10,80€ bekamen wir in einem Tabakladen. Der Stadtbus von Cambrils brachte uns zum Busbahnhof und nur wenige Minuten später konnten wir in den Bus nach Reus einsteigen.

Gaudi Murmelspiel

Ein guter Plan half uns bei der Orientierung. Das Geburtshaus von Gaudi ist unscheinbar, aber nicht weit davon befindet sich eine Plastik, die ihn Murmel spielend zeigt.Er hat wohl hier vor allem seine Jugend verbracht. Die Häuser im Stil des Modernisme liegen im Stadtgebiet verstreut und habe andere Künstler gestaltet.

So auch das Casa Navás, das man besichtigen kann. So opulent wie das Äußere geht es im Inneren weiter. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus: Stuckarbeiten, viele Mosaike, selbst an der Decke, Glasmalereien und Intarsienarbeiten an den Möbeln. Hier steht auch eines der ersten Telefone Spaniens, ein Hightech-Bad, Der Herd steht schon in der Mitte der Küche und, und, und…

Die Stadt ist lebhaft, die engen Gassen gut besucht, für uns war es zu viel des Trubels, so dass wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg zum Busbahnhof machten und uns nach Hause schaukeln ließen. Ach ja, und schöne Wandmalereien gibt es auch zu entdecken.

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