Auf unserer letzten Fahrt kamen wir zu einen schön gestalteten Fahrradweg der in Deltebre entlang des Ebro entlang lief. Den wollten wir weiter flussauf erkunden. Der Start war gut, nur hörte der Weg am Ende von Deltebre auf und ging in einen ruppigen Feldweg über, damit war auch keine Beschriftung mehr zu entdecken.

Kontrolliert mit der Smartphone-App waren wir richtig, also in die Pedale getreten. Nach gut 10 km erreichten wir das auf der anderen Flussseite gelegene Amposta. An der Markthalle fanden wir ein Café und danach schloss sich ein Gang durch die Markthalle ein. Das Auffinden des Office Touristico stellte sich als schwierig heraus. Als wir es gefunden hatten, hatte es geschlossen.

Also zurück über die Brücke und auf den nun einwandfreien Fahrradweg. Mit Unterstützung durch den Wind flitzten wir auf Tortosa zu. Neben uns führte ein Bewässerungskanal und viele Gemüsefelder. Kurz vor Tortosa führte man uns durch ein älteres Industriegebiet. Da die Straße nur einspurig war, war es oft eine enge Geschichte.


In Tortosa an der Ebrobrücke standen etliche Wohnmobile, deren Besitzer wohl von hier auf den Fahrradweg gestartet waren. Wir waren vor allem hungrig, hier unsere Vorspeisen zu einem 15€ 3-Gänge-Menue.


Gut gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Ab Amposta nahmen wir den Fahrradweg rechts des Ebro, der viel schöner zu befahren ist wie der Hinweg. Immer wieder gab es Halteplätze mit Fahrradständern und Bänken und Blick auf den Fluss.


Bei Deltebre nahmen wir die Brücke, die ist so breit, dass sie auch Platz für Fahrräder und Liegestühle hat. Nach über 60 km waren wir froh am Wohnmobil angelangt zu sein. Hier wurden die Räder schnell eingeladen und heim ging es zum Campingplatz. Morgen ist ganztägig Ausruhen angesagt.