Manchmal sind es kuriose Ideen, die einen zu schönen Erlebnissen führen. Bei uns war es die Entscheidung am ersten Tag Metz anzufahren. Eigentlich wollten wir noch vorm Urlaub zum Frisör gehen, aber dort wo wir hin wollten, war wegen Urlaub geschlossen. Da kam uns die Erinnerung, dass wir das letzte Mal auf dem Heimweg dringend zum Frisör mussten und das während der letzten Pause in Frankreich in Metz machen ließen. Warum also nicht den Urlaub genau dort wieder zu beginnen.

Nach dem wir nach guter Fahrt am Nachmittag auf dem Camping municipal (Campingplatz der Gemeinde) gelandet waren, liefen wir das kurze Stück in die Innenstadt und konnten noch für den selben Tag einen Termin für uns zwei ausmachen. Bis dahin unternahmen wir noch einen Spaziergang durch die Fußgängerzone und gönnten uns ein Eis. Dabei kann man an verschiedenen Stellen Kunst an Straßen und auf Plätzen entdecken.

Später gingen wir noch in die Markthalle und kauften rot-gelb gestreifte Tomaten ein, die uns zum Abendbrot geschmeckt haben. Danach war nicht all zu viel Zeit, denn es gibt im Moment in Metz einen Rundgang zu etlichen Installationen, die nur nachts ab 21 Uhr besichtigt werden können. Besonders gefiel uns eine Licht-Ton-Schau in einer Basilika und eine Projektionsschau auf die Vorderseite der Kathedrale.


Einige Ecken verströmen südländischen Flair und es hockt voll, unter den Arkaden und auf der Straße. Natürlich ist hier überall Fahrverbot für Autos, auch wir mit den Fahrrädern stiegen immer mal wieder ab, dabei war es an einem Donnerstag Abend, wie wird es erst am Wochenende sein? Nichts wie hin, wer noch nicht hier war.

Heute nahmen wir die Fahrräder und schauten uns weitere Gartenanlagen in Metz an und stellten fest, dass man hier wunderbar flanieren kann. Überall gibt es was zu sehen und da zwischen ist man flott auf Fahrradwegen unterwegs. Überraschr hat uns die Porte allemand, die deutsche Pforte, eine kleine Festung als Eingang zur Stadt.

Mittags gab es die ersten frischen Muscheln der Saison und nach weiteren Einkäufen im Marché Couvert (Überdachte Markthalle) ging es zurück zum Campingplatz an der Mosel.
