Laredo

Uns wurde der ACSI-Campingplatz in Laredo empfohlen. Wie sich heraus stellte, besitzt er einwandfreie Sanitäreinrichtungen, Restaurant und Supermarkt und sehr gepflegte Plätze. Ja, man steht hier einer neben dem anderen, die letzte Nacht war es trotzdem sehr ruhig.

Der Campingplatz liegt am westlichen Ende des etwa 6 km langen Sandstrandes und Promenade, die über die ganze Länge von Appartement-Wohnhäusern gesäumt wird. Der Strand besteht aus traumhaft weichen hellgelben Sand.

Einige Dünen hat der Wind aufgetürmt, aber meistens sind die Dünen von vielen Blütenpflanzen, Gräsern und Sträuchern bewachsen. Im Westen begrenzt der Rio de Treto, der in die Bucht fließt den Strand. Hier gibt es eine kleine Fähre für Wanderer auf dem Jakobsweg, der sie nach Santoña übersetzt.

Auf der anderen Seite ist es der Hafen, der in einen Fischereihafen und einen Vergnügungshafen unterteilt ist. Auf dieser Seite erhebt sich ein großer Felsen, den man durch einen Tunnel von der Altstadt zu einer Felsenbucht durchbohrt hat.

An den Felsen lehnt sich die Altstadt mit engen Gassen, kleinen Läden, Bars und Restaurants. Der Markt wurde zur Zeit des Jugendstils gebaut und auch sonst gibt es interessante Gebäude.

Leider verschandeln einige alte Bauruinen den Gesamteindruck. An den verschiedensten Stellen entdeckten wir Streetart-Kunstwerke. Zum Teil sind sie schon älter und Wind und Wetter machen sich an ihnen zu schaffen.

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