Cádiz

Vom Strand aus kann man ja Cádiz gegenüber erkennen, so wie die große Brücke, die da hinüber führt. Wir wollten aber den direkten Weg nehmen, also über das Wasser. Ein Wassertaxi brachte uns so direkt an den Rand der Altstadt von Cádiz.

Die Stadt ist recht hoch und eng bebaut. Für die wenigen Autos, die eine besondere Erlaubnis haben, ein Graus. Auch Lieferwagen bleiben meist draußen und die Fahrer müssen auf Sackkarren und ähnlichem ihre Güter zu stellen.

Gleich nach der Ankunft fiel uns eine Figurengruppe auf, die auf die ehemalige Bedeutung der Zigarrenherstellung für den Ort hinweist. Zentrum der Stadt ist der Dom und der Platz drum herum. Innen hängt leider zur Zeit ein großes Netz quer durch das Kirchenschiff. Aufgefallen ist uns die Orgel und der Chor mit seinen Holzschnitzereien.

Ich bin dann noch auf einen der Glockentürme hinauf gelaufen. Im Turm gibt es keine Treppen sondern eine schräge Bahn, so dass man auch mit einem Pferd hinauf könnte, mindestens bis kurz unter die Glockenkammer, der Rest ist sehr schmal und eng. Der Blick über den Hafen und die Stadt lohnt die Mühe. (s. Titelbild)

In der Nähe des Hafens haben wir auf der Terrasse gegessen. Ich probierte eine hier typische kalte Suppe, die mir gut schmeckte, danach gab es Paella. Auf unserem Bummel fielen uns immer wieder Türen auf. Manchmal waren sie geöffnet.

Dann konnten wir in einen Vorraum eintreten, der von einem schmiedeeisernen Gitter abgesperrt ist. Da hinter befindet sich ein kleiner Innenhof von dem aus man zu der Treppe oder den einzelnen Wohnungen gelangt. Schön waren hier vor allem die Wandkeramiken.

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