El Puerto de Santa Maria – El Castillo

Nachdem es heute Nacht noch mal kurz heftig gepladdert hat, schien schon beim Aufstehen die Sonne. Damit war es klar, dass wir mit den Fahrrädern die nahe Stadt erkunden. Ein Fahrradweg führte uns vom Campingplatz direkt in die Stadt hinein. (Das Titelbild zeigt im Hintergrund die Brück nach Cádiz.)

Für die Besichtigung des Castillos nahmen wir uns viel Zeit, denn hier gibt es viel zu sehen. Einige Grundmauern und Säulen stammen noch von den Römern. Später bauten hier die Alemannen dran weiter, bis die Mauren daraus eine Moschee machten. Davon ist noch das rituelle Reinigungsbecken und ein Teil Bögen und Decken erhalten.

Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einer Kirche umgebaut und erweitert. Später wurde das Gebäude als Schuppen und nicht zuletzt als Weinkeller für den Sherry genutzt.

Vor etwa 100 Jahren haben französische Archäologen die Ruine wieder aufgebaut und das was fehlte nach Gutdünken ergänzt. Von ihnen stammen die auffälligen Zinnen.

Ich bin bis auf einen Turm hinauf gestiegen, was eine ziemlich enge Kiste war, vor allem runter musste ich wegen Sand auf den Stufen gut aufpassen. Danach liefen wir in eine der vielen Straßen hinein, wo wir in einer Fußgängerzone zu Mittag gegessen haben, einen Teller mit gegrilltem Fisch. Hier an der Atlantikküste musste das ja schmecken.

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